Ylhäisten Kastien Kelvottomat Jälkeläiset
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Kalevi Raino |
|
| Mika Rintala |
|
|
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Oikotie 1
|
1:47
|
| 2. |
Koiranäyttely
|
5:42
|
| 3. |
Ajankäyttö
|
7:17
|
| 4. |
Oikotie 2
|
2:36
|
| 5. |
Uudistus
|
5:13
|
| 6. |
Saavutus
|
8:18
|
| 7. |
Taiteellinen voitto
|
6:56
|
| 8. |
Risteys
|
3:54
|
| 9. |
Lian jäljillä
|
7:08
|
| 10. |
Kevätjuhla
|
4:19
|
| 11. |
Tuomari
|
3:06
|
| Gesamtlaufzeit | 56:16 |
|
|
Rezensionen

Eturivi nannte sich ein weiteres Bandprojekt aus dem Circle-Umfeld, welchem Kalevi Raino (genannt Kake Puhuu, alias Keuhkot), Mika Rintala (alias Verde) und Jussi Lehtisalo angehörten. Das Trio veröffentlichte bis dato (vermutlich sind die drei aber in dieser Zusammenstellung nicht mehr aktiv) zwei Tonträger: Die Single "Lempilapset" (1999) und die Vollängen-CD "Ylhäisten Kastien Kelvottomat Jälkeläiset" (2002). Die drei Musiker sind oder waren in verschiedenen Kombinationen zudem bei Circle, Ektroverde, Krivasto, Lehtisalofamily, Verde und Keuhkot aktiv.
Recht experimentell und abgefahren sind die auf "Ylhäisten Kastien Kelvottomat Jälkeläiset" zu findenden Klänge und Geräusche ausgefallen. Elektronisch-industrieller Lärm trifft hier auf die ausschweifenden Textrezitationen und Fastgesänge Rainos, der zudem diverse folkige Spuren, scheppes Akustikgezupfe, schräges Gefiedel, schlichte Perkussion und allerlei Flötenklänge in den Krach einstreut. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen eigenartiges Gemenge, welches man vielleicht als Avant-Elektro-Folk bezeichnen könnte.
Derbes E-Gitarrengeriffe, sonores Basswummern und wuchtige Schlagwerkeinlagen sorgen bisweilen für fast metallische Atmosphäre (man höre "Uudistus" oder "Kevätjuhla"), anderes kommt fast ganz elektronisch aus den Boxen, sehr sperrig und lärmend, ab und zu mit Schlagwerk angereichert, wobei gerade hier seltsam folkige Flöteneinlagen ("Saavutus"), plingendes Geklampfe ("Ajankäyttö") oder primitives Getrommel ("Taiteellinen voitto") für einen ausgesprochen bizarren Kontrast sorgen.
Ab und zu ist man auch fast ganz akustisch zu Gange, kommt ein ausgesprochen schräges Durcheinander an folkigem Zupf- und Streichinstrumentarium, monotone Basslinien und allerlei Perkussion aus den Boxen ("Oikotie 2" oder "Risteys"). Ansonsten ist der Charakter der Musik ein elektronischer, laut und heftig, stark effektverfremdet, so dass es fast unmöglich ist zu erschließen, welche Tonerzeuger für dieselben verantwortlich sind (und auch die Besetzungsangaben sind da wenig hilfreich). Unbeeindruckt von all dem Lärm rezitiert Kake Puhuu immer seine kraftvollen, finnischen Texte. Wer weiß, was er da zum Besten gibt ... einige wenige Hinweise im weltweiten Netz könnte man so interpretieren, dass es auch reichlich seltsam ist, was Keuhkot in der Regel von sich gibt.
Die spinnen die Finnen! Vollkommen ... zumindest diejenigen, die Musik machen!
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
3.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
3.1.2012 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
|