Broad Peak
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Anna Bertermann |
Bass, Synthesizer, Percussion, Gesang |
| Thorsten Carstens |
Lap Steel, Gitarre, Gesang |
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| Fiona McKenzie |
Schlagzeug |
| Andreas Voss |
Baritongitarre, Gitarre, Bass, Samples |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Folded Fog
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5:20
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| 2. |
Opal
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5:30
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| 3. |
Sunken Garden
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6:20
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| 4. |
San Andreas Fault
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4:14
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| 5. |
The Observers at Mount Wilson
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5:32
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| 6. |
Montreux
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5:24
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| 7. |
Formed in a Vacuum
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5:52
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| 8. |
Pacific Telegram
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6:19
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| Gesamtlaufzeit | 44:31 |
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Rezensionen

Broad Peak erschien 2008 als viertes Album des 1999 gegründeten Hamburger Instrumentalquartetts Halma. Benannt ist das Album nach einem Berg in Nepal, der mit 8051 Metern Höhe der zwölfthöchste Berg der Erde ist.
Ein Achttausender in Nepal, da denkt man an unendliche Schneelandschaften in Stille und Einsamkeit (obwohl sich vielleicht heutzutage auch dort schon Touristenmassen drängen), und diese Bilder setzen die Hamburger gekonnt in Töne um. In sporadische Töne, um genau zu sein, bei denen die Stille ein gleichberechtigtes Instrument ist. Federleicht entschweben die Tongemälde den Boxen, um das Gehör mit sanften Klängen zu umschmeicheln. Im Mittelpunkt steht dabei die Baritongitarre, eine etwas tiefer gestimmt Gitarre, mit filigranen Läufen, die die postrockige Verwurzelung der Musik deutlich machen. Die zweite Gitarre liefert auch mal ein paar kratzig verzerrte Klänge, etwa in Opal oder Pacific Telegram, und bringt dann eine krautige Komponente in die Musik. Dazu kommt etwas dezente Elektronik sowie eine zurückhaltend, aber souverän agierende Rhythmussektion.
Während klassischer Postrock vom mehr oder weniger allmählichen Aufbau der Musik hin zu krachenden Ausbrüchen lebt, bleibt die Musik der Hamburger stets von sanfter Zurückhaltung, bis hin zu Ambient-artigen Passagen. Das erinnert etwas an die amerikanischen Klangminimalisten Labradford, wobei die Hamburger nicht ganz so extrem agieren; auf Broad Peak gibt es insgesamt doch mehr Musik als Pausen. Eine andere Band, die mir hier immer wieder in den Sinn kommt, sind die Friends of Dean Martinez, die sich ebenfalls der akustischen Landschaftsmalerei widme(te)n. Gerade wenn die Lap Steel singt, scheinen die Wüstenpostrocker aus Arizona nicht fern.
Apropos singen: die meisten Stücke sind instrumental, richtigen Gesang (in dem Sinne, dass es einen Text gibt) findet man nur in Formed in a Vacuum, und ich muss sagen, dass dies als Instrumentalstück eindringlicher wäre! Dies wird deutlich in der instrumentalen ersten Hälfte des Stücks, in der die Kombination sanfter Akkorde der einen Gitarre und kratzend verzerrter Klänge der anderen Gitarre mehr erzählt, als jeder Text es vermag. Wenn der Gesang einsetzt, flacht das Ganze doch etwas ab. Ansonsten gibt es nur sporadische, textlose Stimmeinsätze.
Den Hamburgern ist mit Broad Peak ein originelles Stück Postrock gelungen, das wesentlich eigenständiger klingt als viele andere neuere Produktionen dieses Genres. Ein gewisses Faible für Langsamkeit in der Musik ist freilich nötig, um dieses Album goutieren zu können, und wer auf lärmende Ausbrüche nicht zu verzichten vermag, ist hier ebenfalls fehl am Platze. Ansonsten: Empfehlung!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.1.2012 |
| Letzte Änderung: |
18.1.2013 |
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