Paal
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Lighthouse at Two Lights
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10.21
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| 2. |
Unalaska
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3.07
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| 3. |
The everlasting fog
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4.03
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| 4. |
Bush leaf dreaming
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7.22
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| 5. |
53º 18' N 167º 52' W
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6.35
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| 6. |
the clearing
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4.09
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| Gesamtlaufzeit | 35:37 |
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Rezensionen

"Paal" von Pan & Me, einem Soloprojekt vom The Dale Cooper Quartett-Musiker Christophe Mevel wurde Ende Februar 2012 wohl zum ersten Mal auf einem Tonträger veröffentlicht. Die bereits 2010 entstandenen Aufnahmen waren bisher als Download von einem "virtuellen" Plattenlabel namens Diesel Combustible Recordings erhältlich.
Die Musik verströmt eine ausgeprägte Schwäche fürs Campen in verlassenen Dörfern Alaskas. So auch die Beschreibung auf dem Cover, die leere Ortschaften im hohen Norden von Amerika behandelt. So kann Christophe Mevel ein suggestives Kopfkino hervorzaubern, bei dem sonniges Wetter eher unpassend, Regen und graue Nebelschwaden dagegen fast anziehend wirken, da sie stimmungsvoll und geheimnisvoll rüberkommen.
Eine einsame Bratsche in "The Lighthouse at two Lights" bietet ihre melancholische Melodie dar, begleitet vom elektronischen Knistern (Feuerstelle, oder eine alte Langspielplatte?...der Hörer darf entscheiden), sparsamen Pianoakkorden, zurückhaltender Bassgitarre und von cineastischen Effekten, die auf Field Recordings basieren. Im zweiten Teil des Stückes gewinnen elektronisch erzeugte Klänge Oberhand, die aber immer noch romantisch-rauher Outdoor-Atmosphäre gewidmet sind. Während "Unalaska" sich noch postrockig-ambienter Melancholie zuwendet, sorgt "The everlasting fog" mit Avant-Rock-Anleihen für Abwechslung. An mancher Stelle könnte man das mit Schlagzeug aufwartende Stück für eine verschollene Henry Cow-Nummer halten. Der auf klirrenden Streichinstrumenten und verstreuten Pianotönen basierende Avantgarde-Minimalismus von "Bush leaf dreaming" entspringt möglicherweise einem zähen, aber als Musik frappierendem Traum. "53ş 18' N 167ş 52' W" ist eine ebenso leicht verträumte Aufnahme, die zwischen Field Recordings und sphärischer Elektronik variiert. "the clearing" bietet postrockig ausgerichtetes, schwebendes Streicher-Ensemble, das sich am Ende ins Schwelgerische steigert. Ob die ganze Musik von ?Paal? am PC, oder auf eine andere Weise entstand, erscheint mir am Ende nicht entscheidend. Hauptsache, sie weiss zu beeindrucken, wenn man für Derartiges offen ist.
Freunde von Avant-Postrock-Ambient kommen bei "Paal" garantiert auf ihre Kosten!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.2.2012 |
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