Integral
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Mizmaze |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| T. Elo |
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| J. Laitho |
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| J. Lethisalo |
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| T. Leppänen |
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| M. Rättö |
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| M. Rintala |
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Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Harvest
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4:49
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| 2. |
Tractors
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9:44
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| 3. |
Orange
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5:55
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| 4. |
Therefore
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7:24
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| 5. |
Pendant
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8:10
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| 6. |
Gradient
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6:51
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| 7. |
Odd Tripp
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16:20
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| 8. |
Tanzania
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10:42
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| Gesamtlaufzeit | 69:55 |
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Rezensionen

Sehr fleißig waren Circle und ihr erweitertes Umfeld Ende des letzten Jahrtausends. Gut ein Dutzend Tonträger spielten die Finnen in den Jahren 1998-2000 in verschiedenen Inkarnationen ein, die dann auch fast zeitgleich veröffentlicht wurden. Auch Ektroverde befanden sich 1998/99 des Öfteren im Studio um schon den Nachfolger des 1999 veröffentlichten "Arpeggio" einzuspielen. "Intergral" erschien dann im Sommer 2000 auf CD, interessanterweise als Co-Produktion der kleinen italienischen Labels Mizmaze (Mailand) und Snowdonia (Messina).
"Intergral" ist das wohl abwechslungsreichste Album von Ektroverde. In gewisser Weise vermengt es den jazzigen Krautpostrock von "Pingvin und "Arpeggio" mit den Elektronikexkursen von "Futuro - A New Stance for Tomorrow", oder besser, stellt diese Ingredienzien nebeneinander. Die ersten drei Nummern setzten erst einmal die mit "Arpeggio" eingeschlagene Richtung fort. Ein elegischer Jazz-Postrock wird da geboten, der getragen ("Harvest") bis schwungvoll ("Orange" - "Tractors" bewegt sich irgendwo in der Mitte) dahingleitet. Das ist ein mehr oder weniger hypnotisches Gemenge an Gitarrenklängen, Bass und Schlagzeug, in das ausladende Pianolinien, schrägere Keyboardeinlagen, kurze Einwürfe von Rohrblattinstrumenten und diverse elektronische Sounds und Geräusche eingewoben sind.
Mit "Therefore" wird die Musik elektronischer, arbeiten sich fast tanzbare Beats nach vorne und sorgen für eine munter, fast fröhlich voranschreitende Nummer. "Pendant" ist dann reichlich seltsam. Das Stück besteht aus allerlei Getrommel, in dem sich vornehmlich eine Maultrommel solistisch im Vordergrund bewegt. Dazu gibt es allerlei spacige Synthesizersounds.
Mit "Gradient" wird die Musik dann ganz elektronisch und schlägt den Bogen zurück zu "Futuro". Zu einem durchgehenden E-Perkussionmuster und bedrohlichen Tonschweben kann man hier Schafen beim Blöken und Grassfressen zuhören, während sich langsam vermehrt Schlagwerk dazugesellt. "Odd Trip" bietet dann, ebenso wie das abschließende "Tanzania", ein freiformatiges, meist recht schräges, aber sehr voluminöses Gemenge an unzähligen Elektroniksounds, E-Gitarrenjaulen, diversen Tonbandeinspielungen und allerlei bizarren Geräuschen, Krach und Lärm. Insbesondere "Odd Trip" gerät dabei bisweilen in sehr bedrohliche, industriell-heftige Gefilde.
"Integral" ist eine ziemlich beeindruckende Sache, die von Fast-Jazz bis Industriallärm ein ungemein breites Spektrum in der imaginären Schnittmenge von Postrock, Neo-Krautrock, Elektronik und Avantgardistischem abdeckt. Offenbar wurde die Scheibe mit zwei verschiedenen (ziemlich scheußlichen) Covern veröffentlicht. Meine CD ziert das obere der beiden oben gezeigten "Kunstwerke". Leider ist das in kleiner Auflage nur in Italien erschienene Album heutzutage so gut wie unauffindbar. Suchen lohnt sich aber auf jeden Fall! Neben "Futuro - A New Stance for Tomorrow" ist "Intergral" nämlich das beste Album von Ektroverde!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
17.8.2012 |
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