Lost Symphony
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Entering The Space Gates
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1:27
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| 2. |
Salvatore & His Leather Jackets
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2:26
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| 3. |
Orgaria (Scene 1)
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1:07
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| 4. |
The Cosmic Frog & The Beast
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6:47
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| 5. |
The China Wizard
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3:43
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| 6. |
Sylph
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4:29
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| 7. |
Daydream
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2:59
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| 8. |
Orgaria (Scene 2)
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0:56
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| 9. |
Journey Through The Looking Glass
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18:20
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| 10. |
Symphony Of Sound
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19:24
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| 11. |
Afterwords
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2:24
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| Gesamtlaufzeit | 64:02 |
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Rezensionen

Etwa anderthalb Jahre nach Solitary Sandpiper Journey erschien Ende 2011 ein neues Album des Projekts Karfagen um den ukrainischen Musiker Antony Kalugin. So ganz neu ist es allerdings nicht, denn zumindest die Kompositionen auf Lost Symphony sind schon einige Jahre alt, gehen teilweise bis auf das Jahr 2000 zurück.
Während mein erster Kontakt mit der Musik von Karfagen, The Space Between Us von 2007, noch keine nachhaltige Begeisterung bei mir hervorrief, gefiel Solitary Sandpiper Journey schon um einiges besser, und Lost Symphony setzt die positive Entwicklung fort. Unterstützt wird Kalugin dabei von einer ganzen Armada an Musikern, die aufzuzählen ich mir erspare, zumal nicht ersichtlich ist, wer zur festen Besetzung gehört. Ich dachte ja beim letzten Karfagen-Album, das sei faktisch ein Soloprojekt, aber jetzt sind im Beiheft wieder vier Musiker abgebildet. Die Musik ist erneut, abgesehen von ein paar textlosen Gesangseinsätzen, instrumental.
Die Ukrainer bieten auch auf Lost Symphony melodischen Progressive Rock, mal mit Retroprog-, mal mit Neoprog-Schlagseite, gewürzt mit einigen folkloristischen und klassischen Einlagen. Gelegentlich wird es sogar ein wenig jazzig, nämlich wenn Antony Kalugin das E-Piano perlen lässt. Apropos, interessanterweise ist es häufig nicht Kalugin, der mit seinen Tasteninstrumenten den Ton angibt, sondern Gitarrist Alexandr Pavlov steht oft im Vordergrund. Der erweist sich erneut als veritabler Gitarrist, lässt die elektrische singen (und bringt dann etwas Camel-Feeling in die Musik), zupft aber auch hörenswert auf der akustischen.
Dazu kommen unaufdringliche Streicher und Holzbläser (v.a. Oboe und Fagott, die bei mir immer gut ankommen), sowie Instrumente der osteuropäischen Volksmusik wie das Bajan, eine in Russland und der Ukraine verbreitete Art des Knopfakkordeons. Die Besetzung der einzelnen Stücke variiert dabei stark. Komponist Antony Kalugin steht, wie schon erwähnt, oft eher im Hintergrund, liefert bisweilen nur atmosphärische Untermalung, bringt aber auch kräftige Einsätze an Orgel und Synthesizer. Den massiven Tastenkleister, der mir The Space Between Us vergällt hat, gibt's hier allerdings nicht. Na ja, ab und an doch noch, aber nur selten.
Gerade die beiden langen Kompositionen Journey through the Looking Glass und Symphony of Sound bieten ein Kaleidoskop unterschiedlichster Klangfarben. Da schwelgt die Gitarre in Erinnerung an die alten Camel, wird von einer folkloristischen Melodie des Bajans abgelöst, klassisch inspirierte Passagen wechseln mit jazzigen Ausflügen, und flugs sind die fast zwanzig Minuten um.
Karfagen mögen nicht das Komplexeste sein, was der Progressive Rock zu bieten hat, aber ihre Musik ist farbig, abwechslungsreich und trotz einiger Camel-Anklänge originell. Schön!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.2.2012 |
| Letzte Änderung: |
21.2.2012 |
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