feelin´ inside
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Uwe Böttcher |
Violin, Doublebass, Bass |
| Gero Koerner |
Organ, Wurlitzer |
| Matthias Vogel |
Guitar |
| Karl Henneberg |
Drums, Guitars, Bass, E-Piano, Keyboards, Voice |
| Hilde Akam |
Voice |
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| Walter Kraushaar |
Guitar |
| Karin Richter |
Voice |
| Mark Kannengiesser |
Guitar |
| Achim Jenik |
Bass, Voice |
| Volkhard Misch |
Acoustic Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Little Buddha
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4:04
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| 2. |
Walz To Be
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3:42
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| 3. |
Moon
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4:21
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| 4. |
It Can Be Easy
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2:26
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| 5. |
Filmworks III
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3:38
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| 6. |
Who Cares
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3:32
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| 7. |
Sun And Rain
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4:35
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| 8. |
Time
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2:59
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| 9. |
Filmworks I
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1:45
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| 10. |
Flyin'
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2:27
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| 11. |
Funky Project
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4:57
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| 12. |
In That World
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3:17
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| 13. |
Just Like This
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3:20
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| 14. |
Filmworks II
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1:23
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| 15. |
View From Space
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3:09
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| 16. |
Trip To Washnahiva
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3:57
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| 17. |
Tscha!
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2:32
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| 18. |
Tibetan Dedication Prayer
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0:55
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| Gesamtlaufzeit | 56:59 |
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Rezensionen

Violette Sounds ist offenbar vornehmlich das Projekt von Karl Henneberg, der (zumindest zurzeit) im belgischen Kettenis, einem Vorort von Eupen, nicht weit von Aachen lebt. Die letzten zwei Jahre hat der multiinstrumental veranlagte Schlagzeuger damit verbracht, zusammen mit diversen musikalischen Freunden und Bekannten, ein Album einzuspielen, welches schließlich im Frühjahr 2012 mit dem Titel "feelin' inside" im Eigenverlag veröffentlicht wurde.
Wie man auf der Internetpräsenz des Projekts nachlesen kann, soll der Hörer hier eine abwechslungsreiche Sammlung von Stücken vorfinden, die nicht nur die musikalischen Vorlieben Hennebergs und die von ihm in seiner bisherigen Entwicklung absorbierten Einflüsse widerspiegeln, sondern auch ein breites Spektrum an Stimmungen ausdrücken. Das, so kann der Rezensent konstatieren, ist "feelin' inside" durchaus gelungen.
Ein stilistisch recht breites, dabei aber durchaus homogenes Gemenge gibt es hier zu hören, welches zwischen lockeren Popsongs (zumindest das einleitende "Little Buddha"), Jazz, Jazzrock (durchaus mit deutlichem Canterbury-Einschlag), Psychedelischem und klassischem Rock bzw. Prog hin und her wechselt. Dazu kommen noch ein paar asiatisch-exotische Einsprengsel. Eine gewisse retrograde Stimmung hängt dem Ganzen an, so dass man "feelin' inside" zusammenfassend vielleicht am besten in der Retroprog(rock)-Schublade unterbringt.
Gitarren, E-Bass, Schlagwerk und Tasten bestimmen das Klanggeschehen, bisweilen erweitert um Kontrabass und Violine. Dieselben musizieren im Geist der 70er Jahre, aber durchaus in einem modernen, sehr warm und ausgewogen produzierten Klangbild, mal recht jazzig-rockig, mal klassisch-progressiv. Vieles gibt es hier zu entdecken. Orgel-Progressiv-Retropsychedelisches z.B., in "Sun and Rain" (mit schönen "dreckig-bluesigen" E-Gitarrenlinien und Schweinegeorgel) oder das aggressiv voran jammende "Flyin'". Anderes könnte fast von Soft Machine stammen, "Filmworks I" z.B. oder der Anfang von "Just like this", der sich durch ähnlich hypnotisch-monoton dahin fließenden E-Pianomustern auszeichnet, wie viele Stücke der späteren Alben der Briten. Funkigen Brassrock gibt es auch zu hören ("Funky Projekt"), wobei das Blech vermutlich vom Keyboard kommt und auch fast crimsoneske Momente (z.B "Filmworks III"), mit flächigen Tastenschüben und jazzig-rockigem Gegeige.
All das fließt in einer langen, meist instrumentalen Suite aus den Boxen, sehr farbig, abwechslungsreich und recht entspannt und locker, versehen mit einer ganz eigenen, modernen Retro-Atmosphäre. "feelin' inside" ist ein sehr sympathisches, eher unspektakuläres (im Positiven Sinne), sehr unterhaltsames und rundes Album, das Freunden von eigenwilligem Retrorock mit Jazzeinschlag sehr zu empfehlen ist!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
12.1.2013 |
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