'Moments'
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
IOEarth Music |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Dave Cureton |
lead guitar, acoustic guitar, keyboards, vocals, programming |
| Adam Gough |
keyboards, guitar, acoustic guitar, theremin, vocals, programming |
| Richard Cureton |
drums, percussion |
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| Claire Malin |
vocals |
| Christian Nokes |
bass |
| Luke Shingler |
flute, soprano saxophone |
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Gastmusiker
| Steve Trigg |
trumpet |
| Wendy Vissers-Hagenbeck |
spoken words |
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| Jayna Maye-Noa Vissers |
spoken words |
| Nicko Cureton |
percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Moments
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8:36
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| 2. |
Live Your Live Part 1
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4:48
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| 3. |
Live Your Live Part 2
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8:20
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| 4. |
Drifting
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8:35
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| 5. |
Cinta Indah
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5:01
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| 6. |
Brothers
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5:09
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| 7. |
Come Finde Love
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4:40
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| 8. |
Finest Hour
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5:56
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| 9. |
Turn Away
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11:07
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| Gesamtlaufzeit | 62:12 |
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Rezensionen

'Moments' heißt das zweite Werk der Formation IOEarth, hinter der sich vor allem das Multiinstrumentalisten-Duo Dave Cureton und Adam Gough verbirgt. Die Beiden agieren hier wieder mit einigen Gastmusikern, die teilweise auch schon auf dem Erstling (der mir allerdings unbekannt ist) zu hören waren. Auffälligste Änderung ist vielleicht das Fehlen von Sänger Steve Balsamo, einem Musiker, der doch einen gewissen Szene-Bekanntheitsgrad genossen hat.
'Moments' ist für mich ein durchaus überraschendes Album. Ob dies anders wäre, wenn ich den Erstling kennen würde, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber auf jeden Fall ist 'Moments' nicht die direkte Fortsetzung des Debüts, welches sich ja mit den Elementen Wasser, Erde und Luft beschäftigt hat. Bemühungen ein Nachfolge-Album mit der Thematik Feuer einzuspielen, gab es wohl, aber das Ganze endete eben in 'Moments'. Zwar brodelt auch in diesem Album ein Feuer, aber es nicht das einzige Thema hier.
Stilistisch ist 'Moments' schwer zu greifen. Schon der Opener (und Titelsong) bietet uns sanftes Synthie-Wabern, über dem sich eine ebenso sanfte Frauenstimme erhebt, die zu uns spricht, wie eine dieser Computerstimmen, die man aus Science Fiction-Filmen kennt. Danach erhebt sich eine elegische Gitarre zu einem Solopart, der schließlich in einen folkigen Akustikpart mit orientalischer Melodieführung mündet. Unterstrichen wird das alles von sanft-pulsierender Percussion und gelegentlichen weiblichen Ethno-Gesängen. Im Hintergrund wabern und pulsieren allerlei Synthie-Flächen, bevor die Gitarre plötzlich zupackt und in einen nahezu rockigen Solopart ausbricht.
Und so wird auf dem gesamten Album munter weiter musiziert. Ausladende Gitarrenparts, großzügige Synthie-Flächen, Tribal-Drums, orientalische Melodieornamente, männlicher wie weiblicher Gesang werden immer wieder zu eigenwilligen Klanglandschaften verwoben. Es erklingen gregorianische Mönchsgesänge ebenso wie klangende Ethno-Stimmen oder modernistische Drums- und Synthie-Klänge. Flöte, Saxophon und Trompete sorgen für jazzige Akzente und immer wieder hebt die Gitarre zu elegisch-schwebenden Solopassagen ab, sozusagen in bester Gilmour'scher Tradition. Manchmal wird’s für Momente (da sind wir wieder – 'Moments') richtig krachig.
IOEarth perfektionieren auf 'Moments' ihren ganz eigenen Sound aus eingängigen Melodien, atmosphärischem New Artrock, teils neoproggigen Tastenflächen und orientalisch-arabisch anmutenden Ethno-Passagen. Dabei vermeiden die Engländer bei aller Melodienseligkeit allzu kitschige Momente und präsentieren frische, positive, teils auch mitreißende Musik mit einer großen Bandbreite akustischer Farbigkeit. Ein ebenso ungewöhnliches wie interessantes Album für das Kino im Kopf.
| Anspieltipp(s): |
Moments, Live Your Live Part 2 |
| Vergleichbar mit: |
keine Vergleiche, aber 'emotional ähnlich' sind in etwa Dead Can Dance oder Echo Us |
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| Veröffentlicht am: |
18.3.2012 |
| Letzte Änderung: |
18.3.2012 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von IOEarth
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2009 |
IOEarth |
11.00 |
1 |
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