Bridge Across Forever
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
insideout |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (4 Rezensionen) |
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Besetzung
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| Pete Trewavas |
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| Mike Portnoy |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Duel With The Devil
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26:43
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| 2. |
Suite Charlotte Pike
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14:30
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| 3. |
Bridge Across Forever
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5:32
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| 4. |
Stranger In Your Soul
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26:06
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| Gesamtlaufzeit | 72:51 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Shine On You Crazy Diamond
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15:05
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| 2. |
Studio Chat
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4:51
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| 3. |
And I Love Her
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7:56
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| 4. |
Smoke On The Water
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4:24
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| 5. |
Dance With The Devil
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9:07
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| 6. |
Roines Demo Bits
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):00
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| 7. |
Interactive Section
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Rezensionen

Diese Platte mit ihrem endlosen Aneinandergereihe von Allerweltsmelodien, Rockleerformeln und Progklischees ist für mein Empfinden schlechterdings nicht auszuhalten. Wenn wenigstens die Arrangements und Sounds nicht so aufgedonnert daher kämen, man würde nicht mit so grausamer Deutlichkeit auf den fehlenden musikalischen Gehalt gestoßen. Mir ist unklar, wo der Fortschritt zum letzten Transatlantic-Studioalbum liegen könnte. Es handelt sich im wesentlichen wieder um die gleiche progmusikalische Grobmotorik, die mir schon damals nicht gefiel. Ich will aber keine große Polemik veranstalten, sondern nur kurz meine Meinung sagen. Und ich würde meine Worte vorsichtiger wählen, wenn man von den prinzipiellen Fähigkeiten dieser Musiker nicht so viel erwarten könnte. Sie machen aber m.E. nichts daraus, und das nimmt mich sehr gegen diese Band ein. Auch die Flowerkings zeigen auf vielen Alben Schwächen. Dennoch tut es mir - musikalisch gesehen - in erster Linie um Roine Stolt leid, dessen in der Regel etwas differenziertere Ansätze im transatlantischen Zusammenhang fast völlig über Bord gehen. Nun, Stolt ist freiwillig dabei, also hält sich mein Mitleid in Grenzen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
20.6.2002 |
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Das "sehnlichst" erwartete zweite Studioalbum von Transatlantic ist da. Und das gleich vorweg: wer das Debutalbum toll fand, wird auch von "Bridge across forever" nicht enttäuscht sein. Wer mit Transatlantic und Neal Morse bisher nichts anfangen konnte, wird wohl auch jetzt keinen neuen Zugang finden. Immer noch dominieren der Stil und die Ideen des Spocks Beard Vordenkers, die Kompositionen sind aber zumindest nach Aussen (in den credits) nicht mehr klar nach Personen getrennt. So sind bis auf Track 3 alle Stücke "Transatlantic"-Kompositionen. Im Monstertrack "Duel with the devil" trägt der erste Teil (motherless child) klar die Handschrift von Morse, "walk away" ist wohl ein Stolt-Baby, dann wieder Klangorkan, Hammondorgel und Schlagzeuggewitter Marke Morse. Der Gesamtsound ist unheimlich dicht und bläst einen manchmal fast um. Ein Instrumentalteil mit Saxophon folgt, welcher in "silence of the night" überleitet. Irgendwie ist die Stimme von Neal Morse halt schon genial, hat eine wütende Kraft, vor allem, wenn er uns seine beinahe geschrieenen Aaahhh`s Marke "to the liiiiight" entgegenbrüllt! "You`re not alone" ist eine witzige uptempo Nummer mit sanften Backgroundvocals und tollen Drumoffbeats. Dann Beginn des herrlichen Hauptthemas, fliessende, wogende Stufen, tolle Akkordfolgen! Und wie präzise und druckvoll Mr. Portnoy seine Felle bearbeitet bedarf keiner weiteren Erwähnung.
Für "almost home" wurde der "Elite"-Choir verpflichtet. Jetzt wird`s orchestral, magistral, bombastisch, monumental und öffnet sich in den genialen Schluss ("time has come" lässt grüssen).
Die übrigens Stücke nur kurz; sie sind nicht so "gross" wie Track 1, wirkliche Nieten gibt`s keine, Morse verzichtet, Gott sei`s gedankt, fast auf seine unsäglich grässlichen SchnulzSülzBalladen. Track 2 beginnt beinahe als Improvisation, ist dann solider Rock (Marke Beard `99), ein Mittelteil von Stolt klingt ein wenig nach Blow Monkeys und ansonsten sehr vertraut (FloKis-typisch), Track 3 ist dann eine Ballade (an der Prince mitgeschrieben haben soll) die auszuhalten ist. Der letzte Track schliesslich ist nochmals ein Longtrack. Er beginnt mit dem gleichen Celloeinspiel wie der opener (nur höher). Im übrigen ist das Stück nicht ganz so bombastisch wie "Duel with the devil", weniger dicht, dafür zum Teil rockiger, mehr an Dream Theater erinnernd. Hervorzuheben sind ein harter, Gitarrenriff-betonter Teil in "hanging on the balance" (Marke "the mirror" DT : awake), dann das ruhige, zerbrechliche "awakening the stranger", zum Schluss Morse-bombast, Cello, Mellotron, viel Beckengewitter, eine schreiende Gitarre.
Unter dem Strich bietet Transatlantic nichts Neues, aber das auf perfekte Art und Weise. Ein durch und durch sauber gespieltes und produziertes Album in altbewährtem Morse/TA - Stil, garniert mit einer Portion Stolt`scher Gelassenheit und Coolness und einer Prise Portnoy-Groove. Vielleicht ist Mr.Morse nicht ganz so omnipräsent wie auf SMPTe (vor allem Track 4 erinnert teilweise sehr an Portnoys Traumtheater), aber ein wirklich eigener, neuer Transatlantic-Stil wurde auch hier nicht entwickelt. Aber das ist wohl auch zuviel verlangt.
"Bridge across forever" gehört für mich zu den besten Progalben des Jahres, der Vergleich zum Vorgänger ist eher akademischer Natur, das Album macht Spass und bietet in der limited Edition als Zugabe noch Cover-versionen wie "shine on..." von PinkFloyd, weitere Morse Kompositionen bzw. Stolt Demos und eine interactive Section. Das alles im schmucken Digipack : meine Empfehlung !
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
3.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
18.10.2002 |
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Das Warten hat ein Ende und das Jahr 2001 ist um eine Prog-Perle reicher. Die Supergroup des Prog legen ihr zweites Album vor und es ist der erwartete Knaller geworden.
Stilistisch ist 'Bridge Across Forever' eine Weiterentwicklung des auf ihrem Debüt bereits eingeschlagenen Wegs: abwechslungsreiche Longtracks für alle "Die-hard-Proggies" mit klarer Anlehnung an die Größen dieser Szene.
Glücklicherweise hören sich die Stücke mittlerweile mehr nach Bandarbeit an, soll heißen: der starke Spock's Beard-Einschlag des Debüts ist etwas in den Hintergrund getreten. Das gesamte Album klingt irgendwie locker und der Spaßfaktor schien bei der Produktion eine große Rolle gespielt zu haben. Bestes Beispiel hierfür ist 'Suite Charlotte Pike'. Ein tolles Stück mit rhythmisch flockigem Beginn und gesprochenen Einschüben (so nach dem Motto: "hört mal in unsere Studioatmosphäre rein!").
Das Titelstück weist mit 5:32 Minuten die kürzeste Spielzeit auf, steht aber den Longtracks in nichts nach. Ein wundervoller Schmachtfetzen mit reichlich Piano!
Die beiden 26 Minuten-Dinger fahren die volle Breitseite auf und jagen mir Schauer erster Klasse über den Körper. Das was sie machen ist einfach genial und genau meine Kragenweite!
Positiv fällt mir die wundervolle Stimme von Roine Stolt auf, der auf 'Bridge...' deutlich mehr Gesangsanteile hat als auf dem Debut.
Die Bonus-CD der ltd.edition hat es natürlich auch wieder in sich. Neben diversen Coversongs (u.a. eine überzeugende Cover-Version des Pink Floyd-Klassikers 'Shine on you crazy diamond') gibt es Studioouttakes und einen satten Multimediateil mit Video, Photos und Biographie. Erwähnenswert auch die tolle Booklet-Gestaltung. Ein rundherum gelungenes Album und ein weiterer Beweis für die besondere Stellung des Kultlabels InsideOutMusic.
Und um uns alle richtig fertig zu machen, kommen die Herren endlich auch live in unsere Gefilde...
| Anspieltipp(s): |
Duel With The Devil |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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Eigentlich folgt dieses Album SMPTe perfekt nach: Ähnlicher Aufbau, ähnlicher Sound, ähnliche Morse-lastigkeit (ach ja, und ähnlich geschmacklos-furchtbar-typischproggisches Cover, aber das nur ganz am Rande). Aber in allem, und da widerspreche ich Ralf J. also, haben sich die Jungs ein Stück weit verbessert: Die Melodien sind griffiger und weniger gewöhnlich, die Arrangements sind abwechslungsreicher, die Ballade ist differenzierter (außer in den Lyrics... bah, ich will ja nicht (kirchen-)politisch werden, aber was Morse hier schreibt, stört meinen Genuss von "Bridge across forever" doch sehr!), der Druck druckvoller, die Kompositionen ein Stück weniger zusammengekleistert.
Trotzdem bleibt der größte Verdienst von Transatlantic für mich eigentlich, dass sie der Welt gezeigt haben, was mein Lieblingsbasser Pete Trewavas so alles drauf hat. Der Rest ist Sommerprog. Ganz nett, ziemlich wumm-dada, und ohne dass viel hängenbliebe.
| Anspieltipp(s): |
ist beinahe egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2003 |
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