Meeting Point
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
solaris music productions |
| Durchschnittswertung: |
3/15 (1 Rezension) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Mitocondrial Eve
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3.53
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| 2. |
Barbaro
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4.36
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| 3. |
Shaman-celebration
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5.02
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| 4. |
Gregorian
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4.36
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| 5. |
Ritual Song
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4.32
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| 6. |
Phanton Dance
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2.57
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| 7. |
Our Times...
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3.40
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| 8. |
Israel
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5.11
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| 9. |
Virtual Days
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3.03
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| 10. |
Liliana
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4.15
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| 11. |
Present Song
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3.58
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| Gesamtlaufzeit | 45:43 |
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Rezensionen

Robert Erdesz war/ist der Keyboarder der ungarischen Band Solaris. Den Beschreibungen nach zu urteilen, hat die Musik jener Band mit der vorliegenden Solo-CD nichts gemein. Darüberhinaus ist das CD-Heft von "Meeting Point", einschließlich der Besetzungsliste, nur mit Ungarischkenntnissen zu verstehen, einer Voraussetzung, die wohl nur wenige außerhalb Ungarns erfüllen können. Wenn die Sache dann noch unter "Hungarian World Music" läuft, hinterläßt das nicht gerade einen weltoffenen Eindruck. Aufklärungsbedarf diese CD betreffend scheint also zu bestehen, zumal "Meeting Point" von einigen Online-Shops sogar als "Progressive Rock" angeboten wird, was die reinste Irreführung ist.
Auf "Meeting Point" wird Erdesz offensichtlich von zahlreichen Sängern und Instrumentalisten unterstützt. Neben exotischen Gesangsparts und rhythmischen Klängen aus der ganzen Welt ließ sich der Projektleiter Erdesz, zusätzlich zu der elektronischen Komponente, teilweise stark von Mike Oldfield inspirieren, was die kompakten Gitarrensolos, und einige Gesangsharmonien von "Meeting Point" belegen. Sehr deutlich sind die Oldfield-Einflüsse z.B. auf "Gregorian" zu hören, dabei mischte Erdesz auch noch gregorianische Gesänge und lebhafte Flötenparts dazu. Die letzteren wurden übrigens von seinem Solaris-Kollegen Attila Kollar beigesteuert.
"Liliana" will, typisch maßlos für diese Platte, vieles, zu vieles auf einmal sein : eine discomäßige Tanznummer, die gleichzeitig ein orientalischer und ein lateinamerikanischer Song werden sollte, mit akustischer Gitarre und dem unten beschriebenen textlosen Gesang. Dann darf natürlich die stimmverfremdende elektronische Einrichtung, die v.a. durch Aufnahmen von Cher zur ungeheuren Popularität gelangte, auch nicht fehlen.
Solche für "Meeting Point" charakteristischen, scheinbar willkürlichen Zusammensetzungen, wären ja noch zu verschmerzen, hätte Erdesz es nicht derart mit seinen Gesangsarrangements übertrieben. Die Scheibe wurde meines Erachtens durch die mächtigen Chöre, bzw. einzelnen Sänger, die die Melodieteile allzu oft wiederholen, ziemlich versaubeutelt. Die etwaigen Songtexte wurden überwiegend durch die einfallslosen "oyaoyaheyahey"-, "mamammayayaya"-, oder "laylaylamlaylam"-Gesänge ersetzt, was mich am ehesten an schlechte Pop-Produktionen erinnert. Zu allem Überfluß sind Tracks 7 und 8 auch noch sehr schnulzig geraten.
In ihren besseren Momenten ("Mitocondrial Eve", "Barbaro") klingt die Platte nach ethnisch angehauchter, samplereichen, elektronisch-sphärischer, rhythmischer Instrumentalmusik mit netten Flöten-, Gitarren-, und Saxsolos. Die zahlreichen Maß- bzw. Geschmacklosigkeiten dieses Albums lassen jedoch kaum Freude aufkommen. Unter den Lesern dieser Seiten wird sich wahrscheinlich niemand finden, dem man "Meeting Point" guten Gewissens als Ganzes empfehlen könnte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.6.2002 |
| Letzte Änderung: |
31.10.2010 |
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