Generation 13
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
12/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Michael Sadler |
vocals |
| Jim Crichton |
bass |
| Ian Crichton |
guitars |
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| Jim Gilmour |
keyboards |
| Steve Negus |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Changes are
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1:43
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| 2. |
Generation 13 (Theme #1)
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2:43
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| 3. |
All will change (Goodbye und good luck)
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6:04
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| 4. |
Danger whistle
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5:20
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| 5. |
I'll never be like you #1
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1:20
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| 6. |
The 13th generation
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4:28
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| 7. |
The cross
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2:03
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| 8. |
The learning tree
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4:58
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| 9. |
I'll never be like you (once again)
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3:59
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| 10. |
Snake oil
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6:05
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| 11. |
My name is Sam (Your time is up)
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2:36
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| 12. |
Generation 13 (Theme #2)
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2:39
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| 13. |
Where are you now ?
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5:36
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| 14. |
No strings attached
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5:20
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| 15. |
All will change (it's happening to me)
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2:00
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| 16. |
The victim
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3:00
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| 17. |
One small step
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7:16
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| 18. |
Changes are #2
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1:36
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| Gesamtlaufzeit | 68:46 |
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Rezensionen

Nach dem 94er Totalflop 'Steel Umbrellas' hatte ich schon das Übelste befürchtet. Als ich dann jedoch das erste Saga-Konzeptalbum 'Generation 13' hörte, war ich wieder echt zufrieden: meine musikalischen Lieblinge hatten nicht verlernt erstklassige Musik zu machen!
Generation 13 strotzt nur so vor Einfällen. Sprechgesang, verzerrte Stimmen, dem Text angepasste Soundeffekte und die daraus resultierende Grundstimmung und Atmosphäre sorgen für ein gutes progressives Konzeptalbumgefühl. Gewohnt geniale Gitarre, die oft in recht harten Gefielden wandert; Keyboards die Saga-untypisch mehr im Hintergrund bleiben und songdienlich, unaufdringlich erscheinen; die fantastische Stimme M. Sadlers und das Orchester The Panorama City Philharmonic bilden den Rahmen für eine Story rund um die 13. Generation.
Die Story beruht auf der Theorie Jonathan Straus', daß jeder zwischen 1961 und 1981 Geborene einer Generation angehört, die schlechte Zukunftsaussichten hat (Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, etc.) und in den Straßen Gewalt und Chaos herrschen. Auf dem Saga-Album wird diese Generation 13 am Beispiel von Jeremy und seinen Erlebnissen dargestellt.
Das gesamte Album wirkt wohl durchdacht und die tragenden Songs (z.B. The Cross, Leave Her Alone oder The 13th Generation) werden durch kürzere Stücke sinnvoll miteinander verbunden. Das gesamte Konzept macht einfach riesig Spaß und die Hörerin bzw. der Hörer fragt sich was wohl als nächstes kommt. Besonders schön ist das ruhige I'll Never Be Like You (lebt von der Stimme Sadlers) und das rockige "Screw Em" (hätte gut auf die Beginner's Guide gepasst). Den krönenden Abschluß bilden die letzten vier Teilstücke, bei denen bereits bekannte Melodien mit Orchesterunterstützung für eine gehörige Portion Bombast sorgen.
Ein tolles und interessantes Album das die Vielseitigkeit Sagas darstellt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.8.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.8.2002 |
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Saga haben sich mit dem 94er Werk "Steel Umbrellas" nicht unbedingt beliebt gemacht. Dumm gelaufen für eine große Band, die ihre größten Erfolge bereits Anfang der 80er verbuchte. Doch mit "Generation 13" ist den Herren ein ganz großer Wurf gelungen...
Beim vorliegenden Album handelt es sich um ein Konzept. Vertont wurde das Buch "13 Gen abort retry ignore fail" von Neill Howe und Bill Strauss. Es ist schon erstaunlich, aber wenn ich das Album höre kommt mir immer wieder der Gedanke an einen Film. Leider ist der noch nicht gedreht. Der perfekte Soundtrack jedenfalls hieße Generation 13.
Das Album lebt durch wiederkehrende Elemente und Songsequenzen. Die Songs gehen fast alle nahtlos ineinander über. Die Story passt genial dazu - ein Science-Fiction der Extraklasse. Der Bezug zur heutigen Realität, der Wahn nach dem "American Way Of Life", ist in "Generation 13" allgegenwärtig. Das Streben nach Wohlstand und Schönheit läßt vielen Menschen die Realität vor Augen verschwinden. Unterstützt durch oberflächliche und sensationshungrige Berichterstattung in den Medien verlieren immer mehr Menschen ihre eigene Meinung und gehen in sozialer Armut unter.
Auch musikalisch ist man immer wieder gefesselt von den Stimmungen, in die man zwangsläufig versetzt wird. Diese Band hat ihr Meisterwerk abgeliefert. Sucht nicht nach einzelnen Hits, findet die Schlüssigkeit im Konzept. Jeder Song lebt durch die Symbiose mit seinen jeweiligen Nachbarn. Durch die zahlreichen Wiederholungen und Verfremdungen der einzelnen Themen erreicht "Generation 13" eine selten erreichte Dichte und Homogenität. Für mich ein Meilenstein großartiger Rockmusik und wohl das untypischste Saga Album ever!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.6.2004 |
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Seit Jahren spukte in meinem Hinterkopf der Gedanke umher, dass es da ein Best-Bewertetes Saga-Album gibt, das es eines Tages zu entdecken gelte. Andererseits war ich aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein Konzeptalbum handelt und aus 25 kurzen Schnippseln besteht etwas im Zweifel, ob das Teil wirklich so doll ist, wie da geschrieben stand... Nun kann ich mitreden.
Wer ein Album erwartet, das wie Saga klingt, der wird von "Generation 13" eher enttäuscht sein. So erging es mir anfangs auch ein wenig. Die typischen Merkmale, als da wären "rockiges riffing" und "Zwiespiel von Gitarre und Keyboards" finden sich hier nur in Ansätzen, dafür ist das Ganze symphonischer und orchestraler angelegt, mit vielen Samples und "spoken-intros" Marke Waters/Pink Floyd gespickt und wirkt in sich geschlossen. Auch sind die Melodien deutlich weniger eingängig, haben weniger Ohrwumcharakter und haben die einzelnen Stücke praktisch kaum Songcharakter. Vielmehr handelt sich um EIN langes Oeuvre, welches sich einer Geschichte widmet, die mir allerdings, wie stets bei Konzeptalben, relativ Wurscht ist.
Irgendwie fehlen mir bei Generation 13 die Höhepunkte, Momente mit Wiedererkennungsungswert, treibt das Ganze grösstenteils sehr gleichförmig und nicht besonders tief gravierend vor sich hin. Es wirkt ein wenig so, als ob Saga nicht wirklich neue Kompositionen im Koffer hatten sondern aus vielen kurzen Ideen eine Collage zusammengeklebt haben.
Ausnahmen bilden sicherlich das "Generarion 13 Theme" mit beinahe heavy-metalligem Riffing, allerdings auch mit etwas peinlich-kitschigen "Rondo Veneziano"-Streichereinlagen, dann das Titelstück im besten Saga-Stil und auch das treibende "The Learning Tree".
Da finden sich klassisch angehauchte Pianointerludien, solide Rocker und stimmungsvolle Unterwasser/Walgejaule-Atmosphäre. Das Album enthält allerdings auch einiges für meinen Geschmack recht unnötiges Füllmaterial, welches das Album auf beinahe 70 Minuten aufbläst. Das muss vielleicht bei Konzeptalben so sein..., mein Ding ist es nicht. Die Platte wird dadurch zum Teil etwas langatmig und verliert an Spannung.
Wie erwähnt kleistern die Streicher da und dort die guten Ideen etwas zu. So wäre "I`ll never be like you" ohne Orchester vielleicht die schönere Ballade geworden. Da gefallen mir die Orgeleinsätze in "I Hope You`re Feeling Better" schon better.
Generation 13 lässt mich etwas zwiespältig zurück. Einerseits ist das durchgehende Konzept recht gut gelungen, finden sich eine Menge Ideen, die auch recht farbig umgesetzt werden, andererseits löst das Album bei mir zu keinem Zeitpunkt Begeisterung aus oder spüre ich ein Kribbeln auf der Haut, muss gar ein Lied sofort nochmals hören. Vielleicht braucht die Platte mehrere Hördurchgänge, allein, das Album reizt mich zu wenig, um mich darauf lange einzulassen.
Fazit: ein solides, untypisches Saga-Werk, welches für meinen Geschmack nicht an die starken Alben der Frühphase heranreicht, über das ich aber auch nicht wirklich meckern kann.
| Anspieltipp(s): |
muss man wohl durchhören |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2009 |
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