Terra Dei
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Erdenklang |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Laszlo Hortobágyi |
all instruments |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Gaga-Janus
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3:32
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| 2. |
Hemis-Mela
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3:35
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| 3. |
Sangha-Kirtan
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3:39
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| 4. |
Terra-dei
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5:08
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| 5. |
Hindigeetala
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4:58
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| 6. |
Mong-Riddum
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8:31
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| 7. |
Sol-Acidhun
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6:37
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| 8. |
Trance-macabre
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15:20
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| Gesamtlaufzeit | 51:20 |
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Rezensionen

Der Ungar Lazlo Hortobagyi ist für mich DIE Entdeckung elektronischer Musik der letzten Jahre. Er verschmilzt die europäische Musiktradition mit der des Okzidents. Heraus kommen Platten, die auf faszinierende Weise Tablas mit Streichern, Choräle mit Sitarklängen verbinden (aber alles gesampelt oder sonstwie elektronisch erzeugt), eine imaginäre Weltmusik des 21. Jahrhundert, aufgemacht als Resulate des fiktiven Musikarchivs "Gáyan Uttejak Society". Um überhaupt einen Eindruck zu haben: Man nehme Schoeners "Trance-formation" (oder für jüngere: ENIGMA mit den greogorianischen Chorälen), lege darunter Ravi Shankars klassische Sitarklänge, mische das Ganze mit religiösen Gesängen aus allen Weltreligionen und zum Abschluß noch eine große Portion arabischer Musik - so in etwa kann man sich seine Musik vorstellen - und ALLES rein elekronisch erzeugt.
Zu jeder CD gibt es ein ausführliches Booklet, mit ethnomusiksoziologischen Erklärungen zu jedem Song, die allein schon des Lesens wert sind, ist doch alles erfunden. Entscheidend dabei ist, das er die Kompositionstechniken beider Musikkulturen miteinander verschmilzt, und die Klänge nicht nur als exotische Einsprengsel benutzt.
"Terra Dei" ist die sechste CD des Künstlers und entstand 1995. Sie enthält 8 Lieder und hat eine Spielzeit von knapp 50 min. Im Vergleich zu seinen früheren Werken fällt auf, dass die einzelnen Stücke bis auf Ausnahmen kürzer sind (um die 3 - 4 Minuten). Ausserdem sind sie diesmal auffallend "einfach" strukturiert, Bassläufe, Percussions, Gitarren (oder deren elektronischen Pedants), verfremdete Stimmen, Songs, die teilweise wie "Ethno bass 'n' drum"- Musik klingen. Dazwischen aber immer wieder Tracks mit seinen ethnologischen Sounds. Ich kenne keine elektronische Musik, die dermassen soverän mit Samplern etc umgeht, und so natürlich wirkt. Wer einen "einfacheren Einstieg" in seine Klangwelten sucht, ist mit dier CD sehr gut bedient, wer ihn in allen Facetten kennenlernen will, kann auch bei "2001" vom Network-label den Sampler "The transglobal & magic sound of Laszlo Hortobagyi" erwerben, ansonsten sind seine CDs bei ERDENKLANG erschienen. Er lohnt.
| Anspieltipp(s): |
Trance Macabre, Gaga-Janus |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
29.1.2004 |
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