Think Like A Mountain
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Tempus Fugit |
| Durchschnittswertung: |
10.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Johan Nordgren |
Drums, Percussion, Mallets, Nyckelharpa |
| Patrik Lundström |
GTR's, Vocals |
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| Frederik Lindquist |
Bass, Bouzouki, Hammered Dulcimer, Whistles, Recorders |
| Jon Gamble |
Pianos, Organs, Synths, Mellotron |
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Gastmusiker
| Lovisa Hallstedt |
Violins, Violas, E-Violin Solo on Humble Decision |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
What Are You Waiting For
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3.58
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| 2. |
Humble Decision
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4.01
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| 3. |
Explosive Paste
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5.02
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| 4. |
Once The Tree Would Bloom
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3.57
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| 5. |
Mother You've Been Gone For Much Too Long
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7.03
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| 6. |
Think Like A Mountain
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5.01
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| 7. |
Moomin Took My Head
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4.32
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| 8. |
Infinite Justice
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6.35
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| 9. |
On
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2.58
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| 10. |
Shamanarama
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4.34
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| 11. |
Breathing
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4.17
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| 12. |
Off
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2.16
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| Gesamtlaufzeit | 54:14 |
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Rezensionen

Der Bandname trifft ziemlich gut den magisch-natürlichen Touch der Band. Auch die Texte sind wieder - wie beim Debut - stark naturverbunden-pantheistisch orientiert.
An Prog-Rock denke ich bei dieser Scheibe nicht sogleich. Ist ungefähr so proggig wie die drei letzten Alben von Motorpsycho. Oder anders ausgedrückt: Auf der beidseitig geschlossenen Progskala von 1-15 würde ich progtechnisch etwa ne 10 vergeben, d.h. mit leichtem Progeinschlag versehen. Nicht so abgefahren und proggig wie das Debut, aber schon wieder stärker dem Prog zugewandt als das stark Led Zep-infizierte Vorgänger-Album.
THINK LIKE A MOUNTAIN lässt sich nicht auf einen einfachen Nenner bringen. Da wird wie beim Debut wieder druckvoller Folkrock mit progressiven Ingredienzien versehen. Dazu der absolut stimmgewaltige Sänger Lundström, der unglaubliche Ohrwurmmelodien intoniert. Soundtechnisch sowieso oberklasse!
Fazit: Ritual haben nach dem etwas eindimensionalen SUPERB BIRTH wieder ihre proggigen Wurzeln entdeckt und sich gerade vom Led Zep-Trip verabschiedet, was der Scheibe gut getan hat. THINK LIKE A MOUNTAIN hat - bei aller Vielfalt - nicht die Vielschichtigkeit des Debuts RITUAL, wirkt aber insgesamt geschlossener, was dem Album auch gut tut, und klingt wieder sehr eigenständig. Absolut hörenswert für Proggies, die proggigen Powerrock mit phantastischen Melodien schätzen.
| Anspieltipp(s): |
Mother you've been gone for much too long, Think like a mountain, Infinite Justice |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.3.2003 |
| Letzte Änderung: |
1.8.2011 |
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Ich muss schon sagen, dass ich etwas skeptisch war, als ich diese CD erstmalig in den Player warf. Der Grund ist der, dass das Debüt der Schweden wirklich gigantisch war und eine tolle Mischung aus Folk, schwedischem Prog, grandiosen Melodien, Leichtigkeit und Spielwitz bot, die zweite CD "Superb Birth" aber doch kaum diese Merkmale aufwies, sondern wesentlich straighter und kompakter war. Von daher war die Spannung groß, wohin die Band nun gegangen sein würde.
Glücklicherweise ist man den richtigen Weg gegangen. Man hat seinen Spielwitz wiedergefunden und beweist, warum man sich durchaus zur Speerspitze in nordeuropäischen Gefilden zählen darf: Die Melodien laufen gut ins Ohr, die Musik ist trotzdem gespickt von wilden Spielereien, dazu kommt natürlich auch wieder toller Gesang von Patrik Lundström, der ja auch die letzte KAIPA veredelt hat. Einzig die Leichtigkeit des Debüts, die Unbefangenheit, vermisse ich an vielen Stellen des Albums. "Think Like A Mountain" bringt viel 'typisch' schwedisches Flair mit, ein Flair, welches in konzentrierter Form auch bei Bands wie ÄNGLAGARD, ANEKDOTEN oder auch ISILDURS BANE zu hören ist.
Es ist daher nicht erstaunlich, wenn ich sage, dass besonders die Balladen auf "Think Like A Mountain" zuckersüß und melancholisch schwer daherkommen. Die Schwere der Stimmung schwingt in vielen Passagen mit (Humble Decision, Moomin Took My Head), der folkige Touch lockert da einiges wieder auf (Once The Tree Would Bloom, On). Mit "Breathing" hat man sogar einen todtraurigen Mellotron-Song dabei, der so richtig unter die Haut läuft. Aber das ist nicht alles. Hin und wieder schimmert einen Hauch Alternative-Rock aus den progressiv-folkigen Höhlen des RITUAL Klang-Berges (Shamanarama, Explosive Past). Dann wird es etwas straighter und weniger verspielt.
Insgesamt also ein sehr vielseitiges Album, das für Einsteiger sicherlich genau richtig ist und die Band von beiden Seiten zeigt, ihrer verspielt folkigen und der straighten. Wichtig ist es, das Album wirken zu lassen. Gönnt euch mehrere Durchgänge und ihr werdet die Klangvielfalt auf "Think Like A Mountain" zu schätzen wissen. Trotzdem sei an dieser Stelle nochmal auf das Debüt der Schweden aus dem Jahre 1995 verwiesen, welches mit noch mehr Leichtigkeit daherkommt.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.3.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.3.2004 |
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Nach den vorhergehenden, absolut treffenden Rezensionen bleibt mir nicht viel mehr, als meine Zustimmung auszusprechen.
Ritual behalten auf ihrem dritten Werk den etwas hardrockigeren Touch des Zweitlings bei, lassen aber wieder mehr Folk-Elemente einfliessen, sind wieder verspielter und abwechslungsreicher. An Ritual kommen sie damit nicht heran, ziehen aber an Superb Birth locker vorbei.
Meine Favoriten sind der Einheizer "What are you waiting for", das treibend-pulsierende Titelstück und die Hymne "Infinite Justice".
Bin gespannt auf das nächste Werk der schwedischen "Gute-Laune"-Progger, die ich im Gegensatz zu Thorsten eigentlich nur selten als "typisch schwedisch" im Sinne oder Stile von Anekdoten oder Änglagård empfinde. Vielmehr haben die Stücke gelegentlich eine fast orientalische Färbung ohne schwermütig zu sein.
"Think Like A Mountain" erreicht nicht ganz die Klasse des Debütalbums, ist aber eines meiner persönlichen Highlights des Jahres 2003.
| Anspieltipp(s): |
Think Like A Mountain, Infinite Justice |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
30.1.2006 |
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