Heathen
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Columbia |
| Durchschnittswertung: |
11.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| David Bowie |
Gesang, Keyboards, Gitarre, Saxophon |
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Gastmusiker
| Tony Visconti |
Bass, Gitarre |
| Matt Chamberlain |
Schlagzeug |
| David Torn |
Gitarre |
| Carlos Alomar |
Gitarre |
| Sterling Campbell |
Schlagzeug |
| Lisa Germano |
Violine |
| Gerry Leonard |
Gitarre |
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| Tony Levin |
Bass |
| Mark Plati |
Gitarre, Bass |
| Jordan Ruddess |
Keyboards |
| The Scorchio Quartet |
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| The Borneo Horns |
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| Pete Townshend |
Gitarre bei "Slow Burn" |
| Dave Grohl |
Gitarre bei "I've Been Waiting For You" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sunday
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4:46
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| 2. |
Cactus
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2:55
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| 3. |
Slip Away
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6:05
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| 4. |
Slow Burn
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4:41
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| 5. |
Afraid
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3:28
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| 6. |
I've Been Waiting For You
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3:00
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| 7. |
I Would Be Your Slave
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5:14
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| 8. |
I Took A Trip On A Gemini Spaceship
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4:06
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| 9. |
5:15 The Angels Have Gone
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5:02
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| 10. |
Everyone Says 'Hi'
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3:58
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| 11. |
A Better Future
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4:11
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| 12. |
Heathen (The Rays)
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4:16
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| Gesamtlaufzeit | 51:42 |
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Rezensionen

"Heathen" ist, wie schon der Vorgänger "Hours", ein Album, das stark durch Bowies frühere Werke inspiriert ist. Schon das einleitende elektronische "Sunday" könnte mit seiner düsteren Atmosphäre gut von dem 1977er "Heroes" stammen. Dabei werden auf "Heathen" keineswegs alte Ideen neu aufgewärmt, die Stücke klingen allesamt frisch und unverkrampft. Enthalten sind sowohl gefühlvolle, unkitschige, teils mit unaufdringlichen Streichern verfeinerte Balladen wie "I Would be Your Slave" als auch rockige Songs wie "Slow Burn" (mit toller E-Gitarre von Pete Townshend). Dabei greift Bowie auch mal auf klassische Beat- und Rock'n'Roll-Strukturen zurück
Neben eigenkomponierten Stücken sind auch drei Coverversionen drauf, darunter Neil Youngs "I've Been Waiting For You" in einer, verglichen mit dem Original, deutlich kraftvolleren Interpretation.
"Heathen" ist sicherlich kein innovatives Album, aber anders als manch andere Altrocker schafft es David Bowie auch diesmal, auf bewährte Strukturen zurückzugreifen, ohne wie seine eigene Kopie zu klingen. Bowie-Fans können also unbesorgt zugreifen. Und dennoch würde ich gerne mal wieder ein Experimentalalbum im Stil von "Outside" hören...
| Anspieltipp(s): |
Slow Burn |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.5.2003 |
| Letzte Änderung: |
25.5.2003 |
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"Heathen" ist im wahrsten Sinne das entspannte Alterswerk eines Künstlers, der sich und der Welt nichts mehr beweisen muss. So kann David Bowie auf Basis einer mehr als 30jährigen Karriere ein Oeuvre von Songs vorlegen, die immer mal wieder aus der eigenen Vergangenheit zitieren, aber doch wieder neu und eigenständig sind. Sehr gelungen sind auch die dargebotenen Cover-Versionen. Die Titel bewegen sich zwischen elektronisch-balladeskem ("Sunday") und flottem Rock'n'Roll ("Afraid") mit allerlei Zwischenstadien und -tönen. Nicht zuletzt die zahlreichen beteiligten hervorragenden Musiker (Pete Townshend und Dave Grohl, Carlos Alomar und Jordan Rudess und so weiter...) tragen zum Gelingen dieses sehr schönen Albums bei. Und dazu singt David Bowie wunderbar, seine Stimme scheint tatsächlich noch immer besser zu werden.
Als das Album erschien gab's zusätzlich zu der von Jochen besprochenen Ausgabe noch eine "Limited Edition" mit einer Bonus-CD:
Auf der Bonus-CD sind zwei Remixe von "Sunday" (von Moby) und "A Better Future" (von AIR) enthalten, sowie eine Neu-Aufnahme eines alten Songs aus 1969, "Conversation Piece", und eine Aufnahme aus 1979, "Panic In Detroit". Die beiden Remixe unterlegen die Originalsongs äusserst geschmackvoll mit ein paar Loops und Synthie-Verfremdungen, die den Songs erstaunlich gut tun. Mir gefallen die beiden Remixe besser als die Original-Versionen. "Conversation Piece" ist eine ruhige, sehr melodiöse Bowie-Ballade. Hier spielt u.a. der frühere Stammgitarrist von Bowie in den 70ern, Earl Slick, mit. "Panic In Detroit" ist ein typischer Bowie-Mid-Tempo-Song, nett, aber nicht essentiell (In der Ursprungsversion auf "Aladdin Sane" zu finden).
Alles in allem finde ich die "Limited Edition" aufgrund der Bonus-CD sehr empfehlenswert. Aktuell (November 2003) scheint das Teil aber nicht mehr so ohne weiteres zu bekommen zu sein.
Bemerkung: Ein Ärgernis finde ich die Cover-Gestaltung und das Booklet: Die Bilder sind gelungen, aber hier wird durchweg durchgestrichener (!!) Text verwendet, was die Leserlichkeit ungemein stört (von rund angeordnetem Text mal ganz zu schweigen). Was für ein Unsinn! Ergänzung zum 23.11.2003: Was mir so unsinnig und behindernd erschien, scheint eine tiefere Bedeutung zu haben: Auf "Heathen" geht es darum, dass Kultur nichts mehr gilt, Lesen nicht mehr stattfindet, Kunst nur noch Kommerz ist. Also ist es nur logisch, wenn im Booklet Gemälde zerstört und Text durchgestrichen wird. "Heathen" bezieht sich nicht auf religiöse Belange, sondern man ist kultur-heidnisch, kultur-barbarisch (Danke, t!).
| Anspieltipp(s): |
Sunday, Afraid |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
16.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
23.11.2003 |
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