Supper's Ready
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
MagnaCarta |
| Durchschnittswertung: |
5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Robert Berry |
Vocals, Bass, Guitar (1) |
| Paul Keller |
Guitar (1) |
| Mike Wible |
Keyboards (1) |
| Roger Bonasera |
Drums (1) |
| Gene Perrault |
Percussion (1) |
| Greg Bennett |
Guitars (2) |
| Sue Bennett |
Keyboards, Vocals (2) |
| Marc Leveille |
Vocals (2) |
| Paul Marangoni |
Percussion (2) |
| Gene Stout |
Bass (2) |
| David Hentschel |
Keyboards (3) |
| Jay Tausig |
Vocals, Guitars (3) |
| Daniel Todd Carter |
Drums (3) |
| Annie Haslam |
Vocals (4) |
| David Biglin |
Keyboards (4) |
| Kevin Gilbert |
Vocals, Guitars, Bass, Keyboards, Cello, Recorder (5) |
| Mike Keneally |
Guitars, Kalimba, Bell Piano, Recorder (5) |
| Nick D?Virgilio |
Drums, Vocals (5, 9) |
| Toby Holmes |
Trombone (5) |
| Richard Sinclair |
Vocals (6) |
| David Rees-Williams |
Piano, Harpsichord, Keyboards (6) |
| Trent Gardner |
Vocals, Keyboards (7) |
| Wayne Gardner |
Guitars (7) |
| Roger Patterson |
Drums, Percussion (7) |
| Ted Leonard |
Vocals (8) |
| Douglas A. Ott |
Guitars, Keyboards (8) |
| Paul Craddick |
Drums (8) |
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| Ed Platt |
Bass (8) |
| Peter Bardens |
Keyboards (9) |
| Desha Dunnahoe |
Bass (9) |
| Stevie Adams |
Guitar (9) |
| Mike Baker |
Vocals (10) |
| Brendt Allman |
Guitar (10) |
| Gary Wehrkamp |
Guitar (10) |
| Chris Ingles |
Piano (10) |
| Carl Cadden-James |
Vocals (10) |
| Mark Robertson |
Keyboards (11) |
| Jeff Brockman |
Drums (11) |
| Alec Fuhrman |
Guitars (11) |
| Bret Douglas |
Vocals (11) |
| Rob Fordyce |
Bass (11) |
| John Palumbo |
Keyboards, Guitar, Vocals (12) |
| Ian Palumbo |
Guitar, Vocals (12) |
| Tim Deaner |
Vocals (12) |
| Dr.Maurice Hayes |
Narration (12) |
| John Goodsall |
Guitar (13) |
| Michael Zentner |
Vocals (13) |
| Tommy Mars |
Keyboards (13) |
| Jeff Berlin |
Bass (13) |
| Tos Panos |
Drums (13) |
| Ty Parr |
Vocals (13) |
| Billy Sherwood |
Vocals, Bass, Guitar, Keyboards (14) |
| Jay Schellen |
Drums (14) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Watcher of the skies
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6:50
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| 2. |
Firth of fifth
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9:25
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| 3. |
Undertow
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4:42
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| 4. |
Ripples
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4:48
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| 5. |
Back in N.Y.C.
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6:37
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| 6. |
For absent friends
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3:11
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| 7. |
Mama
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6:51
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| 8. |
Man of our times
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5:37
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| 9. |
Many too many
|
2:58
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| 10. |
Entangled
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6:18
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| 11. |
Squonk
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6:28
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| 12. |
I know what I like
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4:04
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| 13. |
Carpet crawlers
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5:24
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| 14. |
Keep it dark
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4:06
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| Gesamtlaufzeit | 77:19 |
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Rezensionen

Eine weitere hommage des "Magna Carta"-Labels, diesmal für Genesis. Das Teil nennt sich "Supper's ready" und präsentiert uns eine Auswahl von 14 teils gut gelungenen, teils aber auch einfach unnötigen Tracks. Die Songauswahl ist für mich recht ordentlich gelungen, wenn ich mir auch etwas progressivere, ältere und vor allem längere Sachen gewünscht hätte.
Die Stücke sind meiner Ansicht nach vor allem dort eher misslungen, wo sie zu nah am Original bleiben und dieses praktisch Note für Note kopieren, gleich instrumentiert und interpretiert sind. Das trifft zum Beispiel auf "firth of fifth" zu, das aber schlicht blutleerer und ausdrucksschwächer als das Original bleibt.
"For absent friends" geht es ähnlich. Dazu finde ich die Weichspülerstimme von Richard Sinclair einfach schrecklich. "Many too many" klingt irgendwie nach Chicago und packt mich auch nicht. Im übrigen weiss ja auch das Original schon nicht zu überzeugen.
"Entangled" zündet auch nicht richtig, dafür ist der mehrstimmige Gesang einfach zu nervend. Und "Undertow" liegt auch zu Nahe am Original, welches mir an sich wegen seiner schönen Melodie im Refrain noch recht gut gefallen hat.
Auch "watcher of the skies" ist mit Ausnahme verzerrter und härterer Gitarren, die sehr in den Vordergrund gerückt wurden, eher enttäuschend.
"Keep it dark" ist ebenfalls zu Nahe am Original, als dass es eine gewisse Eigenständigkeit oder Eigentümlichkeit erhielte, die es lohnenswert machen würde.
Kommen wir zur Habenseite. "Ripples" ist zwar irgendwie fast nicht mehr als Genesisstück zu erkennen, aber die Tatsache, dass es mit Annie Haslam das einzige von einer Frau interpretierte Stück ist, macht es einzigartig. Leicht und schwerelos schwebt ihre klare, helle Stimme zuerst nur über zurückhaltender Klavierbegleitung.
"Back in N.Y.C." klingt elektronischer und moderner als das Original. Die Drums sind härter, die Stimme wilder und intensiver, die Keyboard-Sounds futuristischer, die Stimme immer wieder emuliert. Gut gelungen.
"Man of our times" gewinnt ein wenig an Intensität durch die dichte Produktion und die Stimme von Ted Leonard, die dem Stück einen interessanten Anstrich gibt.
"Squonk" gewinnt ein wenig dadurch, dass härtere Gitarren in den Vordergrund rücken, und das Schlagzeug es einfach mehr krachen lässt, als Collins dies tut. Die hohe Stimme von Bret Douglas gibt dem Stück auch eine intensivere Note.
"I know what I like" lebt von einem mächtigen drumcomputer-groove. Der fast teilnahmslose, unterkühlte Gesang tut das seine. Es ist dieses Zusammenspiel von kultivierter Langeweile und leblosem Computersound, der das Stück interessant macht.
"Carpet crawlers" unterscheidet sich entscheidend dadurch vom Original, dass die fliessenden Keyboardarpeggios hier nicht vorhanden sind. Dagegen wird ein langsamer, stampfender Rhythmus gesetzt, Michael Zentners Stimme ist sehr fragil, teilweise operesque. Aus der fliessenden Ballade von Genesis, wird hier gegen Ende ein bombastisches, mit Gitarrensolo gespicktes, langsames Rockstück. Einer der Höhepunkte des Albums.
"Mama" ist schliesslich das Highlight des Tribute-Albums. Im typischen Magellanstil gehalten überzeugt es, obwohl es eigentlich die schwerste Hürde zu nehmen hat. Fette Gitarrenriffs, harte drums, dichte Synthesizerteppiche und eine eindringliche Stimme geben diesem Stück einen metallischen Anstrich. Die dichte Produktion tut das ihre dazu.
Fazit: Da hätte man mehr draus machen können. Man hat es vorgezogen, kürzere, dafür mehr Stücke auf das Album zu kriegen und dadurch die Chance verschenkt, grössere Werke in Angriff zu nehmen. Soviel zur Songauswahl. Allerdings wäre dies in Anbetracht der Tatsache, dass viele Interpretationen nicht wirklich was essentiell Neues zu bieten haben wohl auch zu viel verlangt gewesen und hätte wahrscheinlich erst recht nicht überzeugt. Einfach bloss die Originale nachzuspielen ist nicht genug. Die wenigen wirklich interessanten Interpretationen lohnen den Kauf der CD an sich nicht. Nur für Fans.
| Anspieltipp(s): |
Mama, I know what I like |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
29.6.2011 |
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Jaja, mit diesen Tribute-Samplern ist das schon so eine Sache... da steht Interessantes neben Grottenschlechtem, Kurioses neben simplen Coverversionen.
So auch hier. Im Prinzip kann ich Jörgs Kritik zustimmen, aber hier auch von mir noch ein paar Kommentare zu den einzelnen Songs:
"Watcher Of The Skies" Das Intro kommt ganz gut und wird mit einem Orgelsound statt Mellotron gespielt. Der Rest ist unspektakulär und furchtbar gesungen.
"Firth Of Fifth" Auch hier hält man sich ziemlich genau ans Original, mit der Ausnahme des ehemaligen Flötensolos, das hier von einer Akkustik-Gitarre (oder Keyboard?) gespielt wird. Ansonsten: Respekt an den Keyboarder, am Piano-Intro beiße ich mir immer noch die Zähne aus. Fieses Teil! ;-)
"Undertow" Eine schöne Coverversion von David Hentschel, dem langjährigen Genesis-Produzenten. Für mich noch immer einer der (wenigen) guten Songs auf "And Then They Were Three"...
"Ripples" wird von einer gewissen Annie Haslam gesungen und vermag zu gefallen. Ist generell ein wenig flotter und nicht so lang wie das Original (das mich zuweilen etwas langweilt). Der Rhythmus-Wechsel bei der zweiten Strophe finde ich klasse. Schön!
"Back In N.Y.C." wurde von Kevin Gilbert (R.I.P.) sehr überzeugend neu-interpretiert. Mir gefällt der neue, ruhige Anfang sehr, stände dem Original auch gut, das mir immer ein wenig zu monoton war. Defintiv auf der Positiv-Seite. (Gilbert hat übrigens mal große Teile des "Lamb"-Albums gecovert, sehr empfehlenswert)
"For Absent Friends" Merkwürdige Wahl; musikalisch kann man einen gewissen Reiz nicht absprechen, aber der Gesang... naja, Schwamm drüber. Nächster Song...
"Mama" finde ich sehr gelungen und das interessante Stück der ganzen CD. Das Stück ist schwer zu covern, ohne es zu vermurksen (weiß ich aus eigener Erfahrung), aber die Bearbeitung von Magellan ist der Hammer. Sehr kraftvoll, die einsetzende Gitarre ist Gänsehaut pur. Schade, dass Genesis damals keinen Gitarristen hatten... ähem! ;)
"Man Of Our Times" Eins-zu-eins-Kopie eines eh schon eher schwachen Songs. Braucht kein Mensch.
"Many Too Many" ist eine der gelungeneren Nachspielereien. Nette Alternative zum Original. (Ich mag den Song übrigens.)
"Entangled" Auch hier kaum Unterschiede zum Original. Ganz nett.
"Squonk" Bleibt nahe an der Urfassung, aber im Gitarrenbereich tut sich etwas mehr, was den Song nicht gerade schlechter macht.
"I Know What I Like" unterscheidet sich endlich mal wieder hörbar. Ein etwas billiger Drumcomputer-Rhythmus trägt das Stück. Ziemlich interessant gemacht.
"Carpet Crawlers" kommt mit einem komplett neuen Streicher-Intro daher und ist sonst viel weniger fragil als das Original. Gelungene Version, volle Zustimmung zu Jörg.
"Keep It Dark" bleibt auch nahe am Original, finde ich aber dennoch interessant, weil einige Sounds doch ziemlich abweichen.
Tja, lohnt sich die Scheibe also? Schwer zu sagen! Fans werden hier doch ihren Spaß haben, aber unbedingt besitzen muss man das nicht. Bewertung ist schwierig, dann müsste man schon jeden Song einzeln benoten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Genesis (ach wat) |
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| Veröffentlicht am: |
6.7.2003 |
| Letzte Änderung: |
6.7.2003 |
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