Curly's Airships
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
12/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Judge Smith |
bas,, vocals, drum tracks |
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Gastmusiker
| Arthur Brown |
vocals |
| Pete Brown |
percussion, vocals |
| John Ellis |
electric gtuitars, ebow, mandolin |
| Peter Hammill |
vocals |
| Hugh Banton |
organ, piano |
| David Jackson |
saxes, whistles |
| David Shaw-Parker |
acoustic guitar, banjo, vocals & actor |
| Paul Roberts |
vocals |
| Paul Thompson |
vocals |
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| Joe Hinchcliff |
accordion |
| Rikki Patten |
supplementary guitar |
| Ian Fordham |
bass, double bass |
| René van Commenée |
tabla, ghatam, tambura |
| Tammo Heikens |
sitar, tambura |
| Nick Lucas |
vocals, actor |
| Gwendolyn Gray |
actress |
| Mike Bell |
actor |
| The Mystery Marching Band |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Chapter I: Curly comes through
1. Voices from a crystal set 3:16 2. Walking her out 4:11
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| 2. |
Chapter II: Curly's conducted tour
1. Curly takes us up 6:44 2. Drifting about like a bad smell 3:09
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| 3. |
Chapter III: Curly in the clouds
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8:45
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| 4. |
Chapter IV: Catastrophe
1. A capital idea 4:00 2. A shrieking of aluminium 6:53
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| 5. |
Chapter V: Curly on Civvy street
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5:59
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| 6. |
Chapter VI: A great british compromise
1. That imperial airship scheme 3:24 2. From the sidelines 4:10
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| 7. |
Chapter VII: A kindly sort of cove
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6:24
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| 8. |
Chapter VIII: Curly at Cardington
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6:42
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| 9. |
Chapter IX: Lord of a continent
1. A creature of grace 3:45 2. A byronic sort of blighter 4:57
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| Gesamtlaufzeit | 72:19 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Chapter X: Big chief and some minor bugs
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6:12
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| 2. |
Chapter XI: Curly's close shave
1. The canadian run 4:39 2. Conan Doyle & the flying sieve 2:38 3. Horrors at Hendon 4:47
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| 3. |
Chapter XII: Cutting the lady in half
1. As safe as a house 5:24 2. A ship of fools 6:12
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| 4. |
Chapter XIII: Curly gets the creeps
1. The night before 7:38 2. The morning after 4:07
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| 5. |
Chapter XIV: Curly cashes his chips
1. Bedford to Hastings 9:16 2. Hastings to Beauvais 9:13
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| 6. |
Chapter XV: Carry on Curly
1. The muffled drum 4:33 2. The final taboo 6:04
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| Gesamtlaufzeit | 70:43 |
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Rezensionen

Mr Smith war neben Hammill Mitbegründer von Van der Graaf Generator, und hat mit diesem auch an dessen "HOUSE OF USHER"-Oper mitgearbeitet. Im letzten Jahr erschien nun von diesem (via Eigenvertrieb "www.curlysairships.com") die oben genannte "Curly's Airship" als Doppel-CD. Und wie es sich gehört, wirken neben Arthur Brown (genau der mit "FIRE"), Pete Brown John Ellis und anderen auch HAMMILL, JACKSON und BANTON mit.
Smith selbst bezeichnet die CD als SONGSTORY - es geht um den Versuch der Engländer, am Anfang des Jahrhundert Luftschiffe zu bauen. Eines der Luftschiffe ging dann beim Jungfernflug in Flammen auf. Die Vocals sind wie bei USHER auf verschiedene Rollen verteilt, Hammill z.B. singt einen Lord (im Booklet werden die Mitwirkenden entsprechend ihren Rollen gekleidet gezeigt, und die Band als Luftschiffer, allein das Foto von Hammill ist den Preis wert). Überhaupt ist die Aufmachung sehr liebevoll, neben dem Booklet mit der Geschichte gibt es ein weiteres mit den gesamten Texten und Anmerkungen von Smith über seine Arbeitsweise. Musikalisch ist die Songstory in 15 Kapitel unterteilt, Smith verwendet verschiedene Leitmotive, um wiederkehrende Themen auch kenntlich zu machen.
Das Ganze erinnert sehr an "Usher", ist allerdings durch die größere Besetzung zumindest instrumental abwechslungsreicher. Zu Beginn dachte ich erst, ich höre verlorene frühe VdGG Tracks, so ähnlich ist die Musik der ehemaligen Band. Allein mal wieder Bantons feines Orgelspiel zu hören lohnt die CD. Auch gesanglich erinnert Smith etwas an Hammill. Auf Dauer wirkt der Gesang für meine Ohren allerdings zu wenig abwechslungsreich.
Da es eine Songstory ist, wird die Geschichte eher erzählt, den wirklich gesungen. Auch ist Smith's Stimme in meinen Ohren nicht flexibel genug, um der Musik gleichwertiges entgegenzusetzen. Die Gastauftritte von Hammill oder Brown sind da angenehme "Unterbrechungen". Trotzdem, ein gelungenes Lebenszeichen von Judge Smith.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Hammills USHER |
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| Veröffentlicht am: |
20.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
20.9.2003 |
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Judge Smith war Mitbegründer von Van der Graaf Generator und schrieb neben Peter Hammill auch einige der früheren VdGG Songs. Mit der Solokarriere nach seinem Ausstieg hat es nie wirklich geklappt bei Judge, der viele Jahre im Verborgenen werkelte, somit regelrecht von der Bildfläche verschwand und erst mit diesem Doppel -Konzeptalbum,an dem er fast sieben (!) Jahre lang arbeitete, mal wieder - leider nur kurz - wahrgenommen wurde.
Es ist ein mutiges, fantastisch recherchiertes Gesamtkunstwerk geworden, das zwischen den Stilen schwebt und inhaltlich vor allem eine zornig - spöttische Abrechnung mit dem Größenwahn der Britischen Gesellschaft der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts darstellt.
Für seine Songstory holte sich Judge neben seinen früheren Mitstreitern Hammill, Banton und Jackson noch Arthur Brown ("Fire") und eine Reihe weiterer interessanter Mitwirkender, teils für Gesangsparts, teils für die variabel gestaltete instrumentale Begleitung. Die Vielfalt macht übrigens einen guten Teil der Qualität des Werkes aus.
Erwähnt werden muss noch, dass ursprünglich geplant war, das Stück einem Musical ähnlich als Bühnenstück aufzuführen. Das Projekt scheiterte jedoch an finanziellen Problemen.
Von der Recherchearbeit und der liebevollen Aufbereitung des Themas macht sich der Hörer am Besten einen umfassenden Eindruck, wenn neben der humorvoll aufgemachten Website insbesondere die beiden umfangreichen Booklets konsultiert werden. Die Booklets sind der eigentliche Schlüssel zur Story und der musikalischen Umsetzung. Eine wahre Fundgrube - für echte Interessierte mit etwas mehr Zeit...
Smith's Songstory lässt sich musikalisch durch seine vielen verschiedenen Stilarten, die aber ohne Brüche in den Ablauf eingebaut sind, nicht in gängige Schubladen stecken. Auch kann man nicht von einer generellen Prog-Ausrichtung sprechen. So entscheide jeder für sich, was er/sie aus den Cds heraushört.
Ich gebe zu, dass ich mich anfangs wegen der Mitwirkung Peter Hammills als Gastsänger für das Album interessierte, doch bereits nach dem ersten Hördurchlauf war ich derart von dem Gesamtwerk fasziniert, dass ich völlig vergessen hatte, wo und was eigentlich Hammills Beitrag gewesen war. Judge's Stimme - er singt als Curly die Hauptrolle - ist angenehm, trotzdem markant, mit typisch britischem Akzent und durchaus abwechslungsreich. Er versteht es, die unterschiedlichen Situation, in denen der Protagonist zu Wort kommt, gefühlvoll zu interpretieren.
Wir haben es hier mit einem einzigartigen, außergewöhnlichen Stück Musik zu tun. Es besticht durch ein von A bis Z klug durchdachtes und sehr stimmiges Konzept. Für den Hörer, der sich in die Story beim Hören (und Lesen) ganz hinein zu versetzen vermag (oder wer auch mal Opfer des Größenwahns "Oberer" wurde), ist es ein besonderes "Gänsehaut-Album".
Empfehlung für alle RetroProg - Anhänger, die britische Songwriter - Qualitäten ebenso schätzen wie schrägen Stilmix. Very British - und deshalb für mich optimal!
| Anspieltipp(s): |
in Ruhe ganz hören (mit Booklets) |
| Vergleichbar mit: |
nichts, was ich kenne! |
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| Veröffentlicht am: |
11.11.2010 |
| Letzte Änderung: |
11.11.2010 |
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