Untune The Sky
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Trey Gunn |
Warr Guitar, Chapman Stick, Voice |
| Bob Muller |
Drums, Percussion, Tabla |
| Dave Douglas |
Trumpet |
| Tony Geballe |
Saz, Guitar |
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| Joe Mendelson |
Guitar |
| Pat Mastelotto |
Drums |
| Bill Rieflin |
Drums |
| Robert Fripp |
Organ Guitar |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Sozzle
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4:41
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| 2. |
The Glove
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5:03
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| 3. |
Killing For London
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6:27
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| 4. |
The Third Star
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3:43
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| 5. |
Take This Wish
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6:42
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| 6. |
August, 1997
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1:38
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| 7. |
Rune Song
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5:40
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| 8. |
Puttin' On The White Shirt
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7:59
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| 9. |
Brief Encounter
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5:50
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| 10. |
Arrakis
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5:21
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| 11. |
The Cruelest Month
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9:00
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| 12. |
The Gift
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4:15
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| 13. |
Hootenanny At The Pink Pussycat Café
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2:10
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| Gesamtlaufzeit | 68:29 |
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Rezensionen

Nach der erneuten Umstrukturierung von Fripps Label Discipline zum alleinigen Vehikel für Projekte von Fripp, seinem Ton Prob Partner David Singleton und dem mysteriösen "Vicar", mussten sich einige ehemalige DGM-Künstler ein neues musikalisches Zuhause suchen. Einige der bekannteren Namen scheint InsideOut aufzusaugen, denn nach dem California Guitar Trio und deren The First Decade wird auch der aktuelle King Crimson Warr Gitarrist (die Warr Guitar ist ein dem Chapman Stick ähnliches Saiten-Instrument) mit einer Retrospektive seiner bisherigen Soloarbeiten jetzt von InsideOut präsentiert.
"Untune The Sky" enthält Material von Gunns regulären Alben "One Thousand Years", "The Third Star", "The Joy of Molybdenum" sowie der Raritäten- und Outtakes-Sammlung "Raw Power" und "The Repercussions of Angelic Behavior" mit Bill Rieflin und Robert Fripp. Musikalisch bekommt man einen guten Überblick über Gunns Stil: von komplexen, verschachtelt-treibenden, Guitar Craft-beeinflussten Nummern mit starkem Ethno-Touch (sowohl kompositorisch als auch durch Bob Mullers Tabla-Spiel scheinen immer wieder asiatische Einflüsse durch) und schräge, rockigere King Crimson-artige Stück hin zu atmosphärisch-melancholischen, ruhigen Songs. Letztere scheinen mir ein leicht in der Überzahl zu sein, auch wenn sich darunter echte Perlen befinden wie das sehr intensive "Puttin' On The White Shirt", das mit Muller und Trompeter Dave Douglas aufgenommen wurde und durch die Trompetenpräsenz ein jazzigeres Feeling als die anderen Nummern erhält. Die meisten Songs sind übrigens instrumental, nur gelegentlich sorgt etwas ruhiger Gesang von Gunn selbst für Auflockerung.
Die Audio-CD kommt mit einer DVD mit Live-Aufnahmen, Interviews und "Audio-Montage", die mir leider zum Zeitpunkt dieser Besprechung noch nicht vorlag. Mehr zur DVD evtl. später.
Alles in allem kann jeder, der Gunns Soloschaffen noch nicht kennt, hier bedenkenlos zugreifen, allerdings gilt dies musikalisch eigentlich für alle seine regulären Alben (evtl. ausser "One Thousand Years"), die aber natürlich keine zugehörige DVD aufzuweisen haben.
| Anspieltipp(s): |
Sozzle |
| Vergleichbar mit: |
King Crimson mit Ethno-Touch |
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| Veröffentlicht am: |
14.11.2003 |
| Letzte Änderung: |
14.11.2003 |
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Seit 1994 gehörte Trey Gunn zum festen Kern von King Crimson. Stand er zu Beginn der Doppeltrio Besetzung noch im Schatten von Tony Levin, so hat er sich inzwischen, vor allem durch sein unverwechselbares Warr Guitar Spiel (10-saitiges Instrument, welches ähnlich wie der Chapman Stick, ge-"tapped" wird) in der Band nicht nur klanglich etabliert. "Untune the sky" ist eine Retrospektive über seine bis dato erschienenen Soloalben. Unter den diversen Gastmusikern haben ebenfalls seine ehemaligen Bandkollegen Pat Mastelotto und Robert Fripp ihre Auftritte.
Musikalisch sind die Songs des in Seattle lebenden Multi-Instrumentalisten unüberhörbar crimsonesk beeinflusst. Neben seinem typischen, groovigen Bass-Spiel - dem prägenden Element, welches alle Songs als roter Faden zusammenhält - bleibt genügend Platz für verqueres Gitarrengesäge, hüpfende Rhythmen, elektronische Einsprengsel, ganz so wie man dies von den King Crimson Album seit "Thrak" kennt. Trey Gunn startet mit schweren Kalibern in Komplexität, fährt zu Beginn massenweise mystische und wuchtige Sounds auf. Diese Brachialattacke währt jedoch nur kurz, denn soundscapeartige Klanggemälde sorgen im weiteren Verlauf der CD für die nötige Ruhe, die inhaltliche Balance. Je nach Sichtweise ist dabei eine gewisse Langatmigkeit nicht von der Hand zu weisen.
Was sein Album von seiner ehemaligen Stammband jedoch unterscheidet, sind die vermehrt weltmusikalischen Elemente. Tabla, Saz und Percussion sorgen für orientalisches Flair. Die gelegentlichen Gesänge sind ebenfalls mehr im lautmalerischen, die Stimmung unterstützenden Bereich einzuordnen. Durchzogen von melancholischer Traurigkeit, aber auch fragiler Schönheit wandern die erdachten Tonfolgen fast schon schwebend durch den Äther.
Ein weiterer, interessanter Mosaikstein in der umfangreichen Diskografie der King Crimson Familie.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2012 |
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