King Progress
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Charisma - Mercury/Philips |
| Durchschnittswertung: |
4/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tommy Slone |
Drums, Percussion |
| Mario Taipa |
Bass, Spanish Guitar, Vocals |
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| Charlie Harcourt |
Guitars, Piano, Organ, Harpsichord, Mellotron, Vocals |
| Lee Jackson |
Acoustic Guitars, Harmonica, Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Mr. Screw
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3:14
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| 2. |
Since I Last Saw You
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6:53
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| 3. |
Sunshine Freak
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4:45
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| 4. |
King Progress
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3:24
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| 5. |
Doubting Thomas
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4:10
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| 6. |
Insomnia
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4:59
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| 7. |
Cry Of Eugene
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8:06
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| Gesamtlaufzeit | 35:31 |
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Rezensionen

Offenbar wollte Lee Jackson nach dem Ende von The Nice - zumindest in musikalischer Hinsicht - etwas ganz anderes machen. Mit dem orgellastigen, wilden Klassikrock der Nice hat die erste LP von Jacksons neuer Band - Jackson Heights - nämlich gar nichts gemein. Das zeigt sich schon darin, daß Jackson auf "King Progress" den Bass an Mario Tapia weitergereicht und sich ganz auf das Klampfen verlegt hat.
Wer diese Scheibe irgendwo findet und ob der sonst recht progressiven Bandtätigkeiten von Jackson (The Nice, Refugee) zugreift, wird vermutlich enttäuscht werden. Trotz eines genretypischen Covers und der Tatsache, daß im Albumtitel das Wort "progress" vorkommt, hat die Musik auf dieser Scheibe eigentlich nichts mit Prog zu tun. Eher entspannte, akustisch instrumentierte, leicht psychedelische Westcoastmusik gibt es hier, stellenweise mit Country-Einschlag ("Doubting Thomas"). Das erinnert an Jefferson Airplane, Country Joe & the Fish, Crosby, Stills, Nash & Young oder Quicksilver, hat also mit Klassikrock à la ELP und Konsorten nicht viel zu tun. Wenn überhaupt, gibt es gewisse Parallelen zur Psychedelik der ersten Nice-Scheibe "The Thoughts Of Emerlist Davjack", von der hier "The Cry Of Eugene" in einer etwas langatmigen Version gecovert wird. Allerdings ist die Musik auf "King Progress", und auch im erwähnten Stück, deutlich glatter, ruhiger und relaxter (man könnte natürlich auch sagen: langweiliger). Wunderschön die Ballade "Since I Last Saw You", die in ihrer klaren Schlichtheit beeindruckt und an "Today" oder "Comin' Back To Me" von Jefferson Airplane erinnert. Allerdings machen die erwähnten amerikanischen Bands ihre Sache doch ein wenig besser, schwungvoller und abwechslungsreicher. Etwas lau und unspannend ist die Musik von Jackson Heights hier über weite Strecken und der Hörer wird nicht umhinkommen ab und zu ein Gähnen zu unterdrücken.
Kurz: "King Progress" ist eine (vielleicht etwas zu) entspannte Rockscheibe mit Westcoastflair, aber kaum Prog (auch wenn hier und da ein paar Mellotronstreicher für Hintergrunduntermalung sorgen - auf dem LP-Cover übrigens Melatron geschrieben). Eine eher unspektakuläre Scheibe, die mir aber (oder gerade deshalb) eigentlich ganz gut gefällt. Da ich das Teil aber aus progrockiger Sicht bewerte, gibt es trotzdem eine doch recht schlechte Note!
| Anspieltipp(s): |
Since I Last Saw You |
| Vergleichbar mit: |
Jefferson Airplane |
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| Veröffentlicht am: |
8.1.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.2.2004 |
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