Svet Hledacu
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Bonton |
| Durchschnittswertung: |
10.33/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Radim Hladik |
Guitars |
| Lesek Semelka |
Keyboards, Vocals |
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| Oldrich Vesely |
Keyboards (Tracks 1-5) |
| Vlado Cech |
Drums, Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Za Krokem Zen
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11:41
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| 2. |
Hledam Sve Vlasni Ja
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4:11
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| 3. |
Rajky
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7:12
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| 4. |
Zmoudreni Babim Letem
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8:43
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| 5. |
Zazrak Jedne Noci
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11:46
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| 6. |
Fotka
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5:31
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| 7. |
Ptaky Kdyz Krouzkujou, Poustey
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3:49
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| 8. |
Saty Z Satku
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4:05
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| 9. |
Nedrad Mam Rano Dym
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4:07
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| 10. |
Zena V Okne
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4:06
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| 11. |
Zname Se Dal
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3:14
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| Gesamtlaufzeit | 68:25 |
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Rezensionen

Recht hardrockig kommt "Svet Hledacu" daher, die vorletzte LP von M. Efekt, dominiert von der soliden Gitarrenarbeit Radim Ladiks, begleitet von klangfüllenden Tasteninstrumenten, insbesondere Micromoog und Hohner Clavinet. Einen Bassisten gibt es nicht, die Bassmuster übernimmt jeweils einer der beiden Keyboarder.
Diese Scheibe hinterlässt bei mir einen recht zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist das durchaus komplexe Musik, mit der nötigen Härte, gekonnt instrumentiert, stellenweise schön symphonisch und abwechslungsreich. Andererseits klingt das Ganze für meinen Geschmack etwas zu glatt, mit leichtem Hang zum Mainstream, einen Deut zu schön, zu melodiös, zu perfekt produziert, und manchmal fast schmalzig und affektiert. Dazu kommt der gewöhnungsbedürftige Gesang! Der ist nämlich recht hoch, heiser und leicht pathetisch-poppig, mit diversen "Ah-ha-ha-aaaas" und "Lalalalaaaas". Vergleiche? Vielleicht die Musik von Tako, Omega oder Eloy zur selben Zeit ? dieser typische, schon etwas altbacken-abgestandene, pathetische Sympho-Hardprog der Endsiebziger. Die Musik von M. Efekt ist aber vielleicht doch etwas vertrackter, erinnern die Instrumentalpassagen doch auch mal an King Crimson oder Yes in ihrer besten Zeit. "Rajky" dagegen läßt mich an Gentle Giant denken; der Refrain hat etwas von "Working All Day". Auch das wüste Klangfreakout nach ca. 7 Minuten in "Zazrak Jedne Noci" und der dann einsetzende elegische Gesang gefallen mir gut.
Die Bonusstücke sind offenbar Singles der Band aus den Jahren 1979-80 und absolut ungenießbar. Glatter Mainstream-Pop in Reinkultur, der mir schlicht die Schuhe auszieht! Ich kann nur davor warnen, die Stücke anzuspielen!
Wer die oben genannten Vergleichsbands und den schwelgerisch-bombastischen, wenn auch schon längst obsoleten Spätprog der Endsiebziger schätzt, der sollte eigentlich Gefallen an "Svet Hledacu" finden, wenn er sich denn mit dem etwas eigenen, tschechischen Gesang anfreunden kann.
| Anspieltipp(s): |
Rajky |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
24.3.2004 |
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Auf "Svet hledačů" gibt bereits der fantastische Opener "Za krokem ?en " die im Vergleich zum Debüt gewandelte, wesentlich melodischere Richtung von Modry Efekt vor. Lange Instrumentalparts, mal mehr sinfonisch, mal rockig, fast schon hin bis zum Jazz Rock, dominieren dieses fast 12-minütige Werk. Gitarrist Radim Hladík zeigt hier die ganze Palette seines Könnens, die Keyboards sorgen für ergänzende Klangteppiche und mit dem tschechischen Gesang für das ausgewogene Gegengewicht. Wenn auch tschechisch für die Ohren recht hart klingt, so passt dies einfach zur Musik von M.Efekt und englisch würde nur aufgesetzt und keineswegs authentisch klingen
Auch der Rest der Scheibe offenbart immer wieder wuchtige Intermezzi, die nicht nur hohlen, leeren Bombast, sondern als weiteres Stilmerkmal, dynamische Tiefe liefern. M.Efekt nehmen sich stellenweise auch zurück, um mit dramatischer Melancholie eine weitere Palette ihres Könnens zu offenbaren. Selbst vor experimentellen Klangeskapaden wird nicht Halt gemacht, doch dienen sie mehr als Ergänzung zum Gesamteindruck, denn als Fremdkörper in diesem kompakten und zugleich sehr variationsreichen Album.
Das Bonusmaterial erreicht dafür keineswegs die Klasse vom Original LP Material, sondern ist vielmehr als kostenlose Beigabe zu betrachten. So ist dort ein Großteil der Titel eher einfacher, rockiger, scheinbar kommerzieller gestrickt. Manchmal erweckt sich der Eindruck, als ob man hier eine "light-progressive" Version eines nicht verwendeten Beitrages für den Eurovision Songcontest zu hören bekommt. Okay, okay, ganz so schlimm ist die Qualität nicht, aber außer recht nettem Bonusmaterial zum Nebenbeihören, erreichen die Tschechen hier natürlich nicht den Standard des zuvor gehörten LP Materials.
| Anspieltipp(s): |
Za krokem zen, Zárzak jedné noci |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
23.8.2004 |
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?Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer?, heißt es ja im Volksmund. Ebenso erzeugt eine kraftvoll und dynamisch gespielte elektrische Gitarre längst noch keinen Hardrockeinfluss. Der tschechische Meistergitarrist Radim Hladik drückt dem Sound von Modry Efekt eindeutig seinen Stempel auf, was er schon im Eröffnungstitel ?Za Krokem Zen? eindrucksvoll unter Beweis stellt. Mit satten Riffs verleiht er dem musikalischen Inhalt eine gesunde Energie, die aber meilenweit von einem Hardrock-Ansatz entfernt ist. Diese Gitarrendominanz ist sehr erfrischend und grenzt den Sound der Tschechen wohltuend von den übrigen Genregenossen ab. Nach der gitarrendominierten Einleitung sorgen sphärisch-symphonische Klangflächen für den tastenlastigen Gegenpol, während die sechs Saiten weiterhin den Ton angeben. Nach dieser kraftvollen Einleitung tendiert der musikalische Inhalt mit seinem energisch vorgetragenen Gesang auch in hymnische Gefilde.
Sicherlich ist gerade in diesen schwärmerisch vorgetragenen Passagen ein klitzekleiner Hauch von mainstreamiger Leichtigkeit vorhanden, die sich aber hervorragend in den Gesamtsound integriert. Es ist wahrlich eine große Kunst, dieses von melodischen Gesangslinien getragene eingängige Element derart homogen in einen doch recht komplexen Rahmen zu integrieren. Von Weitem winkt trotz der pompös-melodischen Grundstruktur stets auch ein jazzrockiges Element. Sehr schön ist auch die plötzliche Einbindung eines funkig-hämmernden Clavinets.. Ein wirklich beeindruckender Einstieg.
Nachfolgend werden mit ?Hledam sve vlasni ja? balladeske Töne angespielt. Hier regiert breitwandiger Tastenbombast. ?Rajky? verbindet wiederum eingängige Gesangsharmonien mit rockig-komplexer Rhythmik. ?Zazrak jedne noci? schließt dann in bewährt gefühlsbetonter und pompöser Wollust ein hörenswertes Album ab. Das von Achim hervorgehobene wüste und improvisierte Klanggewitter setzt im Mittelteil einen willkommenen Kontrast hierzu. Der hochklassige Opener sticht qualitativ und dramaturgisch aber derart gleißend hervor, so dass die übrigen Titel im Vergleich hierzu doch ein wenig verblassen. Auch wenn der Vergleich hinken mag, so erinnern M. Efekt in den elegischen und leicht improvisierten Phasen ein wenig an die nördlichen Nachbarn SBB.
Das Bonusmaterial läuft natürlich außer Konkurrenz, bietet mainstreamig-poppige Melodien, die aber als gut produzierter Softrock durchaus zu gefallen wissen. Dazu konnte der tschechische Proggie wohl auch mal mit seiner Angetrauten auf den Tanzflächen rund um Prag so richtig schön schwofen. Niedlich und total harmlos, aber doch kein Ärgernis.
| Anspieltipp(s): |
Za Krokem Zen |
| Vergleichbar mit: |
SBB meets Omega |
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| Veröffentlicht am: |
2.12.2005 |
| Letzte Änderung: |
2.12.2005 |
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