Au-delà des ombres
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
11/15 (3 Rezensionen) |
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Besetzung
| Robin Gaudreault |
Gesang, Bass, akust. Gitarre, Keyboards, Flöte, Klavier, Percussion |
| Jacques Livernoche |
Schlagzeug, Percussion |
| Éric Brassard |
elektr. Gitarre |
| Chloé L`Abbé |
Querflöte |
| Jocelyn Guillemette |
Geige, Saxophon |
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| Stephan D. |
Gesang |
| Frank B. |
Gesang |
| Martin Gagnon |
elektr. Gitarre |
| Francis Fortin |
Klarinette |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
La course aux papillons
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9:00
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| 2. |
La traversée
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5:34
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| 3. |
La rose de Stalingrad
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8:28
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| 4. |
Infantes
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4:20
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| 5. |
Mille couleurs
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3:23
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| 6. |
Au-delà des ombres
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6:13
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| 7. |
Ardeur ternie
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8:35
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| Gesamtlaufzeit | 45:33 |
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Rezensionen

Ère G ist ein Projekt des Frankokanadiers Robin Gaudreault, der sich für sämtliche Kompositionen verantwortlich zeigt und neben dem französischsprachigen Gesang auf dem Album "Au-delà des ombres" Bass, akust. Gitarre, Keyboards und Flöte spielt. Schließlich steuert dieses Allroundtalent auch noch ein wenig Percussion zu dem symphonisch orientierten Gesamtsound bei. Die Songs des im Jahr 2002 veröffentlichten Debüts stehen ganz in der Tradition des Progressive Rocks der 70er Jahre und ohne komplexe Ausflüge wird hier die überaus melodische Variante der progressiven Rockmusik geboten.
Die Songs zeichnen sich durch harmonische Arrangements aus, die sich im Grenzbereich zwischen einem entrückten Symphonic Sound und einem filigranen Folksound bewegen. Ohne rockige Ausflüge entfaltet sich aus einem Grundfundament aus majestätisch-akustischem Gitarrenspiel, schwebenden Flötentönen, einer dezent gespielten elektrischen Gitarre und zurückhaltenden Gesangspassagen ein sehr harmonieverliebter Sound, der von geschmackvoll eingestreuten Mellotronteppichen abgerundet wird.
Charakteristisch für den Sound von Ère G ist der Titel "La traversée", der erst einmal von romantischem Flötenspiel eingeleitet wird. Ganz behutsam sendet das Mellotron aus dem Hintergrund seinen schwebenden Sound in das musikalische Geschehen. Der Hauptakteur Robin Gaudreault steuert dann im weiteren Verlauf romantische Gesangslinien bei, wobei er sich gesanglich recht zurückhält und ganz der pastorale Charakter seiner Musik im Mittelpunkt steht. Stilistisch ist dieser Sound mit der ebenfalls aus der französischsprachigen kanadischen Provinz Québec stammenden Formation Harmonium vergleichbar, die sich in den 70er Jahren dem romantisch-folkigen Symphonic Rock verschrieben hatte. Besonders die zauberhaft eingestreuten Mellotronsounds verleihen der Musik von Ère G die gleiche Wärme und Verspieltheit. Stellenweise kommen auch leichte Erinnerungen an den klassischen Genesis-Sound in seinen ruhigen Momenten auf. Auch das Solowerk von Steve Hackett und Anthony Phillips kann als weiterer Vergleich genannt werden.
Neben der ganzen entrückten Schwermut bietet der Sound auf "Au-delà des ombres" aber auch eine ansteckende Fröhlichkeit, die wundervoll die vorherrschende Melancholie wie im Fall des Songs "La rose de Stalingrad" um eine dynamische Komponente belebt. Kurz darauf entführt der Sound mit dem Titel "Infantes" aber wieder in die Höhen des entrückten und samtweichen Wohlklangs.
Freunde des akustisch orientierten Progs und unverfälschten Mellotronsounds kann dieses Album ans Herz gelegt werden. Diese Mixtur aus verträumten Melodien, die von elegischem Flötenspiel sowie einer prägenden akustischen Gitarre dominiert werden und einer beherzten Melodieführung transferiert das musikalische Erbe der seligen 70er Jahre sehr detailgetreu in die Gegenwart. Trotz des ganzen Lobes sei darauf hingewiesen, dass die Songs teilweise nicht bis in das letzte Detail ausgefeilt wirken und die Präsentation mitunter etwas hölzern wirkt.
| Anspieltipp(s): |
La traversée |
| Vergleichbar mit: |
Harmonium, Steve Hackett, Anthony Phillips |
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| Veröffentlicht am: |
21.3.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.3.2004 |
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Ein Album, das mich in den späten 70ern begeistern konnte, mich aber auch heute noch fasziniert, ist "Les cinq saisons" der kanadischen Formation Harmonium. Sie schafften es auf den Longsongs dieses Albums auf recht einmalige Weise, folkigen Ansatz mit mellotron-durchtränkter Atmosphäre zu verweben. Entscheidenden Anteil hieran hatte Keyboarder Serge Locat, der übrigens auch zu dieser Zeit ein brillantes Soloalbum veröffentlichte, das es aber meines Wissens nie auf CD geschafft hat - leider.
Der junge kanadische Multiinstrumentalist schafft es auf seinem Debütalbum tatsächlich, in den Instrumentalparts gelegentlich genau dieses Harmonium-Feeling aufkommen zu lassen, wenn Flöte, Mellotron und Akustikgitarre die Szenerie beherrschen.
Im Gegensatz zu den fünf Jahreszeiten ist das Album von Robin Gaudreault allerdings wesentlich vokallastiger, wobei seine Stimme eher unauffällig erscheint, aber in dieser Form doch gut zum Gesamtkonzept passt.
Natürlich kann das in Eigenregie aufgenommene Album nicht mit Hochglanz-Sound bestechen, aber die zum Teil sehr schönen Arrangements sprechen für sich. Zu verbessern gibt es sicherlich noch ein paar Kleinigkeiten, vielleicht wird man ja schon beim nächsten Output eine Steigerung erfahren. Ich bin mal sehr gespannt.
Einfach zeitlos schöne Musik, die Horst in seiner Kritik bereits sehr treffend beschrieben hat.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
Harmonium |
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| Veröffentlicht am: |
29.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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"Au-delà des ombres", das Debüt des Multi-Instrumentalisten Robin Gaudreault alias Ère G sorgt für einen dieser kleinen, kostbaren Momente, bei denen man bei der Neuentdeckung einer Band bzw. Interpreten richtig positiv überrascht wird. Der Franco-Kanadier vertraute bei der Einspielung seines Werkes nicht nur auf seine alleinigen Fähigkeiten, sondern diverse Gastmusiker (Gitarre, Schlagzeug, Flöte, Klarinette, mehrere Sänger) unterstützen ihn bestens.
Auf sieben Songs leben alle Beteiligten in jeglicher Hinsicht ihre Vorliebe für sinfonischen, hochmelodischen Progressive Rock im 70s Style aus. Das reicht vom antiken Instrumentarium (Rickenbacker Bass, jede Menge Mellotron, Synthiesounds) und geht weiter in der federleichten, jedoch anspruchsvollen Interpretation francophil angehauchten Progressive Rocks. Vom leichten Chansoneinschlag der Kollegen aus der Heimat oder Frankreich ist bis auf das flach, deplaziert wirkende "Mille couleurs" nichts zu hören, vielmehr trägt die Musik von Ère G durch verträumte Folkelemente schon fast mediterrane Züge, erinnert aber ebenfalls an andere Bands aus dem französischsprachigen Teil Kanadas wie z.B. Harmonium. Vor allem der massive Mellotroneinsatz erzeugt wohlige Schauer.
Wer komplexe Instrumentalschlachten erwartet, wird hier nicht fündig werden, vielmehr haben hauptsächlich die akustischen Instrumente das Sagen, setzen Gitarre und mannigfaltiges Tastenarsenal die Eckpfeiler. Zwar kann der Sound und zum Teil auch der Gesang nicht über die gesamte Laufzeit mit dem Niveau der sorgsam und wunderbar erdachten Ideen Schritt halten, hätte man sich hier und da noch mehr emotionale Ausbrüche gewünscht, dennoch wirkt "Au-delà des ombres" in sich überaus schlüssig und harmonisch verwoben. In einem Wort: wunderschön. Für Fans der leichteren französischen Variante des Progressive Rocks auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.10.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.3.2012 |
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