Tanit
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
CBS |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Jean-Luc Duponcheel |
Drums |
| Jose Cuisset |
Guitars |
| Michel Maes |
Bass |
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| Christian Duponcheel |
Organ, Piano, E-Piano |
| Vincent Mottouille |
Organ |
| Carmelo Pilotta |
Flute, Sax |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Symphonie 1er Partie
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13:56
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| 2. |
Darknessly
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6:54
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| 3. |
Tanit
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1:05
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| 4. |
Symphonie 2de Partie
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13:18
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| 5. |
Born to be Alone on a White Desert Island
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8:57
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| Gesamtlaufzeit | 44:10 |
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Rezensionen

Was für ein albernes Cover! Das würde eher zu einer Märchenhörspielplatte passen (die kleine Meerjungfrau oder so), wenn die Dame hier nicht barbusig wäre (soll das die punische Göttin Tanit/Tinnit sein?). Wenig märchenhaft, eher sehr erdig kommt allerdings die Musik auf dieser Scheibe daher.
Wie der Bandname schon vermuten läßt, liegen die Wurzeln des hier Gebotenen im Blues oder besser im Bluesrock. Dies macht sich vor allem im Gitarrenspiel von Jose Cuisset bemerkbar, der sich sehr am Spiel von britischen Bluesrock-Gitarristen wie Eric Clapton, Alvin Lee, Mick Taylor oder Rory Gallagher hat inspirieren lassen. Ansonsten gibt es auf den ersten 4 Tracks von "Tanit" jazzig-komplexen Früh-Prog zu hören, der an die Schlüssel-Bands aus Canterbury erinnert (Soft Machine, Caravan), die Landsleute von Arkham oder die französischen Kollegen Moving Gelatine Plates. Etwas roher und hardrockiger ist die Musik der Blues Machine allerdings, stellenweise leicht psychedelisch-floydig (insbesondere, wenn der seltene, theatralisch-schwebende Chorgesang erklingt) und weniger differenziert als die der britischen Kollegen aus dem Südosten Englands. Nach meinem Geschmack hätte sich z.B. Carmelo Pilotta an Sax und Flöte ruhig etwas öfter in Szene setzen können. Kein Jazzrock, sondern an die frueheren Tage der Band (siehe die Live-Aufnahme "Tanit Live") erinnernder, doch durchaus komplexer Hardrock wird zum Abschluss der LP in "Born To Be Alone" geboten.
"Tanit" ist eine recht abwechslungsreiche und erfrischende Scheibe, die jedem, der sich für frühen Prog der 7ziger interessiert, durchaus Spaß machen sollte. Einen Haken hat die Sache, zumindest das CD-Reissue dieser Scheibe, allerdings. Für die CD-Produktion wurde offenbar eine Original-LP überspielt, da die Masterbänder nicht zur Verfügung standen. Demensprechend rauscht und knackt es recht vernehmlich und stellenweise knartzt es übersteuert. Auch wurde hier nicht versucht den Klang digital etwas aufzupolieren, so daß die Musik recht drucklos, dumpf und matschig aus den Boxen purzelt. Schade, diese Stücke hätten eine bessere Produktion verdient!
| Anspieltipp(s): |
Darknessly |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
12.4.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lagger Blues Machine
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 1988 |
Tanit Live |
4.00 |
1 |
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