Cosmos and Chaos
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Carl Baldassarre |
Guitars, Mandolins and Vocals |
| Sam Giunta |
Keyboards |
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| Paul Mihacevich |
Drums and Percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Voyager
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5:26
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| 2. |
Circadian Rhythm
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3:40
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| 3. |
Tautology
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3:56
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| 4. |
Etude No.1
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2:25
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| 5. |
Strange Loop II
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6:24
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| 6. |
Cosmos
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1:19
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| 7. |
Poetry in B Minor
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1:17
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| 8. |
Mount Ethereal
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7:39
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| 9. |
Etude No.2
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4:12
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| 10. |
The Tone Row
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2:18
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| 11. |
Closure
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7:14
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| 12. |
Chaos
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1:48
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| Gesamtlaufzeit | 47:38 |
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Rezensionen

Witsend sind die Vorgängerband der schon an anderer Stelle von mir sehr positiv besprochenen Syzygy - wobei Vorgänger eigentlich der falsche Ausdruck ist, handelt es sich doch um exakt die selbe Band. Aber wenn man zu schusselig ist, sich die Rechte am Bandnamen zu sichern, kann eine Umbenennung offensichtlich schon mal notwendig werden. Und tatsächlich hat sich im Laufe der Jahre (fast) nur der Name geändert.
Schon hier wird nämlich der beschwingte, fast rein instrumentale Prog geboten, der auch "The Allegory of Light" zu einem Vergnügen macht - gesungen wird nur bei "Circadian Rhythm", einem schönen Lied mit gewissen Genesis-/Anthony Phillips-Reminiszenzen. So will ich hier in punkto Stilbeschreibung etc. auf die entsprechende Rezension verweisen, schließlich wollen wir ja Traffic und Speicherplatz sparen - das Internet ist eh schon lahm genug.
Trotzdem kommt man nicht umhin, festzustellen, daß "Cosmos and Chaos" noch nicht so ausgereift wie sein zehn Jahre jüngerer Nachfolger ist. Für manchen mag sich dies auch in den kürzeren Songs manifestieren, obwohl dies eigentlich meiner Meinung nach auf keinen Fall ursächlich ist. Ein Jahrzehnt gibt halt doch einige Zeit, Musik reifen zu lassen, und so wirkt hier noch einiges etwas unfertig und unzusammenhängend. Was nichts daran ändert, daß man auch mit "Cosmos and Chaos" eine vergnügliche Zeit verbringen kann, denn die in bester Siebziger-Tradition stehende Musik macht einfach Spaß.
| Anspieltipp(s): |
Circadian Rhythm, Closure |
| Vergleichbar mit: |
Syzygy ;) |
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| Veröffentlicht am: |
26.4.2004 |
| Letzte Änderung: |
27.4.2004 |
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Der Zufall ist manchmal fix. Schwupp stößt man von einem Moment zum andern auf eine Platte, zu der man sich gern äußern möchte.
Vorweg muss ich sagen, dass Dennis mit der Vokabel "beschwingt" den Nagel so ziemlich auf den Kopf trifft. Das einzige, was mich irritiert, sind die gleichzeitigen Hinweise auf Bands wie Spock´s Beard oder Rush (s. Syzygy), die für meine Begriffe so ziemlich das Gegenteil von Beschwingtheit sind. Aber ich kenne die Syzygy-Platte derzeit noch nicht und lasse diesen Punkt daher erstmal auf sich beruhen.
"Cosmos and Chaos" ist so ein Titel, bei dem man denkt, igitt, jetzt geht wieder der Progkitsch los, wo es unter dem Weltall ja kaum mal zu haben ist. Aber diese Platte ist völlig unprätentiös. Und wenn normalerweise das Pathos v.a. beim Gesang trieft, so warten Witsend lediglich mit einer einzigen, heiteren Gesangsnummer auf, die eher ein lockeres 60er-Jahre-Beat-Feeling verströmt. Gut so.
Der Rest ist instrumental. Ensemble-Nummern wechseln sich mit mehreren Akustikgitarrensoli ab. Der Sound klingt etwas, als handele es sich um eine Liveplatte, was aber nicht zutrifft.
Das Album beginnt so harmlos, dass man sich eigentlich kaum vorstellen kann, irgendwann in seinen Bann zu geraten. Das tut man aber (ich zumindest), und der Grund liegt in der mit der Spieldauer zunehmenden Ausdifferenzierung der musikalischen Mittel. Es bleibt zwar immer alles genussreich-leicht und - na, rockig-beschwingt eben. Aber zwischendurch packt die Gruppe allerlei Interessantes aus. Der Drummer macht ne Menge her, wenngleich die Rhythmussektion ohne einen standardmäßigen Bassgitarristen auskommen muss. Dann gibt es auf einmal angenehm verstimmte Pianonummern, die exzellent gegen Klischees geimpft sind (wobei The Tone Row leider nach zwei Minuten recht unmotiviert ausgeblendet wird). Und das Ganze gipfelt in der herrlich-abwechslungsreichen, beinahe von Takt zu Takt umkippenden Nummer "Closure", der noch eine gute Minute sehr sanftes "Chaos" folgt.
Die 9 Punkte, die Dennis der Platte verehrt, sind vermutlich nicht verkehrt, denn es gibt halt auch eine Menge nicht allzu konturierter Passagen. Aber ich tu trotzdem 10 Punkte raus, einfach weil die Gruppe das Album so geschickt aufgebaut und die Musik damit prima in Szene gesetzt hat. Außerdem bekenne ich: Dies Ding hätte ich ohne Vorinformation garantiert für ein originales 70er-Jahre-Produkt gehalten. Es klingt dermaßen nicht nach den 90ern, als sei das hier kein Retro, sondern ein versehentlicher Zeitsprung.
| Anspieltipp(s): |
Closure |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
14.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
14.8.2005 |
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