Age of Madness
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Brain |
| Durchschnittswertung: |
5.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Klaus Hess |
Gitarre, Gesang |
| Martin Hesse |
Bass, Gesang |
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| Manfred Wieczorke |
Keyboards, Gesang |
| Peter Panka |
Schlagzeug, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Age of Madness
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5:45
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| 2. |
Memory Symphony
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4:25
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| 3. |
Auroville
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3:40
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| 4. |
Love Song
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3:53
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| 5. |
Bad Game
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5:14
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| 6. |
Get This Power
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2:40
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| 7. |
With Her Smile
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4:20
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| 8. |
Meadow
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3:27
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| 9. |
Age of Madness (Part II)
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2:39
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| Gesamtlaufzeit | 36:03 |
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Rezensionen

Eigentlich gehören Jane zu den bekanntesten deutschen Progbands, erstaunlich, dass sie bisher auf diesen Seiten nicht vertreten waren. Also mache ich mal den Anfang mit dem einzigen mir bekannten Jane-Album.
Das achte Werk der Hannoveraner Formation enthält eine etwas unausgegorene Mischung aus melodischen Prog-Songs mit starken Pink-Floyd-Anleihen und gewöhnlichen Rocknummern. Zu ersteren gehören das mit bombastischen Keyboards instrumentierte Titelstück, dessen beide Teile das Album quasi einrahmen, sowie die stimmungsvollen Instrumentalstücke "Memory Symphony", "Auroville" und "Meadow", zu letzteren der Hardrocker "Bad Game", das bluesige "Get This Power", aber auch kommerziellere Songs wie "Love Song" oder "With Her Smile".
Im Zentrum der Songs steht das recht effektvolle Gitarrenspiel von Klaus Hess, dazu liefert der ehemalige Eloy-Musiker Manfred Wieczorke einige schöne sphärische Keyboardsounds ("Memory Symphony", "Meadow"). Die Musik wird nie sehr komplex, auch nicht in den proggigeren Songs. Zu den Schwachpunkten dieser Platte gehört eindeutig der Gesang, der stets irgendwie gelangweilt heruntergenölt klingt.
Ob "Age of Madness" nun zu den besseren oder schwächeren Jane-Alben gehört, kann ich nicht sagen. Als essentiell betrachte ich es jedenfalls nicht, es sei denn, man ist Hannoveraner Lokalpatriot wie Kollege Andreas ;-)
| Anspieltipp(s): |
Auroville |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
6.6.2004 |
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Im Herbst 1977 bekamen Jane von ihrer Plattenfirma das "Goldene Brain Label" überreicht. Honoriert wurden damit 300000 in Deutschland verkaufte Alben. Ein Jahr später, genauer im Sommer 1978, waren es schon 500000. Damit waren Jane hinter Udo Lindenberg und Kraftwerk die sich im Inland am besten verkaufende deutsche Formation. Dass Erfolg und Plattenabsatz normalerweise nicht mit musikalischer Extravaganz, künstlerischer Kreativität oder Progressivität im eigenlichen Sinne des Wortes einhergehen, ist nichts Neues und auch Jane sind keine Ausnahme von dieser Regel. Dies zeigt auch "Age Of Madness", ihre achte LP-Produktion.
Eine ziemlich geradlinige und unkomplizierte Mischung aus bombastisch-symphonischen Elementen, Hardrock und mainstreamigem Rock haben die Hannoveraner hier im Angebot. Wieczorke sorgt mit seinen Tasten in den meisten Stücken für Klangfülle, über der Hess seine E-Gitarre erklingen lässt. Im Mittelteil der Scheibe wird, unter Zurücknahme der Tasten, etwas härter gerockt ("Bad Games", "Get This Power"), ansonsten plätschert die Musik ziemlich träge aus den Boxen. Negative Höhepunkte sind der ausgesprochen gewöhnliche "Love Song" und der ausdruckslose und unglaublich gelangweilt wirkende Gesang im allgemeinen. Ganz nett ist dagegen die verträumte Instrumentalnummer "Meadow", in der Wieczorke fast pastoral wirkende, flötende Syntersizersounds einsetzt und Hess gegen Ende wieder einmal à la Gilmour klampft (was er auch noch an anderen Stellen des Albums tut, in "Auroville" und "With Her Smile" z.B.).
"Age Of Madness" ist selbst für Jane-Verhältnisse ein ziemlich enttäuschendes Album, dem es vor allem an Dynamik fehlt. Man bekommt den Eindruck, die Band hat mit der Scheibe unmotiviert und angeödet eben ihren Plattenvertrag erfüllt. Ältere Scheiben der Hannoveraner boten zumindest gelegentlich interessanten und einigermassen mitreissenden, angeprogt-krautigen Hardrock. Auf "Age Of Madness" gibt es nicht einmal mehr das. Wer allerdings die zeitgleich erschienen Alben von Eloy schätzt und einen gewissen Hang zu melodiösem Tastenbombast hat, der findet hier zumindest teilweise Brauchbares, im zweiteiligen Titelstück z.B. oder dem getragen dahinschreitenden "Memory Symphony". Allen anderen kann ich nur empfehlen die Finger von diesem Langweiler zu lassen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
14.2.2007 |
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