Signals
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Phonogram/Mercury |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Geddy Lee |
Bass guitars,synthesizers,vocals |
| Alex Lifeson |
Electric and acoustic guitars,Taurus pedals |
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| Neil Peart |
Drums and percussion |
| Ben Mink |
electric violin on "Losing it" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Subdivisions
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5.33
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| 2. |
The analog kid
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4.46
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| 3. |
Chemistry
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4.56
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| 4. |
Digital man
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6.20
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| 5. |
The weapon
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6.22
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| 6. |
New world man
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3.41
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| 7. |
Losing it
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4.51
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| 8. |
Countdown
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5.49
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| Gesamtlaufzeit | 42:18 |
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Rezensionen

Der teilweise majestätische, starke Opener "Subdivision", bringt die Synthesizer ungewohnt vordergründig zur Geltung. Neben Akkordarbeit werden auch einige Melodielinien von Keys (bzw. Gitarrensynthies) bestritten. Textlich geht's um den Gruppenzwang, um das traurige Schicksal von Außenseitern. "The analog kid" besteht aus einem rockigen Up-Tempo-Teil und aus einem getragenen, von sphärischen Keys unterlegtem Refrain. "Chemistry" wartet mit gelungenen Gitarreriffs auf, die dann in einen hymnenhaften, keyboardsgetränkten, rhythmisch einspruchvolleren Teil übergehen. Auf "Digital man" gibt sich das Trio virtuos groovend und zwar teilweise mit Reggae-Rhythmen. Mit "The weapon" ist der Band mal wieder die einmalige Verbindung von einprägsamen Texten und suggestiver Gesangsmelodie gelungen: "And the things that we fear Are a weapon to be held against us..." "New world man" kann den vorigen Songs leider nicht das Wasser reichen, es bleibt melodischer Durschschnitt. Diese Tatsache kann auch durchs Abrocken nicht geändert werden. Mit "Losing it" kommt eine wunderschöne Ballade, mit Ben Minks elektrischer Geige in vollem Einsatz. Dieser Song steuert dann mit Hilfe von Geigensolos einer Kulmination entgegen. Wie es manchmal mit den stark themenorientierten Einfällen so ist, wirkt "Countdown", ein der NASA gewidmeter Song, musikalisch eher uninteressant und mit Längen. Am originellsten sind da wohl Gesprächsfetzen der Astronauten und Geräusche von startenden Raketen.
Trotz zwei schwächeren Songs ein kompositorisch gelungenes Album, mit überzeugenden, wenn auch kurzen Gitarrensolos, unvergeßlichem Schlagzeug und allgegenwärtigen, jedoch nicht erdrückend wirkenden Synthesizern. Aus heutiger Sicht vielleicht nicht ganz verständlich, war 1982 der Kontrast zu den vorigen Rush-Platten für viele Fans und Kritiker scheinbar zu viel des Guten. Das lag vor allem an dem veränderten Kräfteverhältnis zwischen Gitarre und Keys. Alleinbestimmend sind die Synthesizer auf "Signals" auch nicht gerade, die veränderten jedoch das gesamte Klangbild scheinbar stark genug, so dass alle Anhänger hier selten gewordener, starker Gitarrenriffs nicht auf ihre Kosten kommen konnten.
| Anspieltipp(s): |
The weapon |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.4.2002 |
| Letzte Änderung: |
23.4.2006 |
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RUSH schlagen neue Wege ein. Die Band ist experimentierfreudiger denn je. Nachdem bereits auf den letzten vier Studioreleases immer mehr Synthie und Keyboardeinlagen mehr als Füllmaterial des Gesamtsounds denn als führendes Instrument eingesetzt wurden, startet die Band nun vollends durch. "Signals" setzt ein "Zeichen", so könnte man z.B. den tieferen Sinn hinter dem Albumtitel deuten.
"Subdivision" beginnt mit einem starken Synthie-Sound, begleitet vom Keyboard als führendes Instrument, untermalt von einer sehr leisen Gitarre. Keyboard und Synthesizer sind die tonangebenden Instrumente. Durch seine starken Melodien ist dieser Song bis heute unbedingt empfehlenswert. "The Analog Kid" beeindruckt durch hohes Tempo. Die Gitarre und der Bass prägen dieses Stück. Die langsameren Refrains werden wieder von der Technik beherrscht. Irgendwo zwischen den ersten beiden Stücken anzusiedeln ist "Chemistry". Gitarre und Keyboard ergänzen sich hier. Der Gesang wirkt auf der Scheibe übrigens etwas dünn produziert und zerbrechlich. Sehr bassorientiert ist "Digital Man", in welchem die Gitarre sogar an THE POLICE erinnert. Wenn ich diese erwähne, so möchte ich nochmal deutlich auf den Wandel innerhalb der Band hinweisen, die sich in ihren Anfangsjahren deutlich an Rockgrößen wie Led Zeppelin orientiert hat! Trotzdem kann man natürlich nicht von Abkupferei sprechen, dazu besitzen RUSH ganz einfach wesentlich mehr Potential als jegliche "Vergleiche", die ich hier andeute! Man höre sich z.B. mal "The Weapon" an, dem zweiten Teil der Triologie Fear. Das hat sehr viel von einer elektronischen Rockband. Von den Atmosphären kann man vielleicht ansatzweise eine Band wie VISAGE (Fade To Grey) nennen.
"New World Man" kann man heute getrost als typisch für diese Band bezeichnen. Soll heißen, der Song hat Elemente, die einfach charakteristisch sind. Sei es das geniale Bass-Spiel des Geddy Lee, seien es die verspielten Leadgitarren des Alex Lifeson oder das breaklastige, komplizierte und dennoch sehr unauffällige Drumming des Neil Peart. Das alles wird untermalt von tollen Gesangsmelodien und leichten Synthie-Atmosphären. Ein sehr ungewöhnlicher Track ist das nachfolgende "Losing It". Ein gewisser Ben Mink spielt hierauf nämlich die E-Violine. Das ist neu und klingt gut, wenn der Song auch in kompositorischer Hinsicht sicher nicht die stärkste Ballade der Band ist. Weniger erwähnenswert ist dagegen "Countdown". Ein eher schwacher und richtungsloser RUSH Song (der mir komischerweise mittlerweile total gut gefällt - 06/04).
"Signals" ist ein experimentierfreudiges und wechselhaftes Album geworden. Die Band beschreitet neue Wege, ohne dabei ihre Wurzeln zu verdecken. Sicherlich ist "Signals" noch nicht der Weisheit letzter Schluss, es deutet aber an, was die Band auf den nachfolgenden Scheiben noch vorhaben sollte. Mit "Subdivisions", "The Analog Kid", "Digital Man", und "The Weapon" beinhaltet das Album gute bis sehr gute Stücke.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
19.6.2004 |
| Letzte Änderung: |
19.6.2004 |
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