Live 88
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Peter Wolbrandt |
Gitarre, Gesang |
| Joo Kraus |
Trompete, Keyboards, Percussion |
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| Hellmut Hattler |
Bass, Gesang |
| Jan Fride |
Schlagzeug |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rush hour
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3:41
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| 2. |
Dinner for two
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1:37
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| 3. |
Vollgas Ahoi
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5:44
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| 4. |
You?re right
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6:21
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| 5. |
Wintruper Echo
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5:21
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| 6. |
Nam Nam
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12:17
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| 7. |
Holiday am Marterhorn
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7:52
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| 8. |
Air Bass
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6:15
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| 9. |
Nachtfahrt
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4:55
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| 10. |
Favorite land
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4:47
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| 11. |
Jerk of life
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5:12
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| 12. |
Kunststück
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2:18
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| 13. |
Kraan Arabia 88
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5:00
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| 14. |
Ausflug
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6:39
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| Gesamtlaufzeit | 77:59 |
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Rezensionen

Nachdem sich Kraan 1983 mehr oder weniger aufgelöst hatten und die Luft vollständig aus der Band heraus zu sein schien, führte 1987 ein Jam anlässlich der Geburtstagsparty von Hellmut Hattler zu einem ganz plötzlichen Wiederbeleben der Band. Die alte Magie war wieder da und in der Besetzung Helmut Hattler (Bass), Peter Wolbrandt (Gitarre, Gesang), Jan Fride (Schlagzeug), sowie Joo Kraus (Trompete, Keyboards) ging man Ende 1987 wieder auf Tour.
"Live 88" wurde, wie schon das erste Livealbum von 1974 wieder in Berlin aufgenommen und war eine Art "Best of", welches gekonnt den Brückenschlag zwischen 70er und 80ern schaffte. Neben dem unheimlichen Groove und der treibenden Kraft der Stücke, ist es auch dem Neuzugang Joo Kraus zu verdanken, dass den Titeln neuer Geist angehaucht wurde. Mancherorts schimmert schon das durch, was Hattler in modernerem Gewand später bei Tab Two (z.B. im kongenialen "No flagman ahead") vollenden sollte, gerade die zeitweise Hinzunahme der Trompete gibt einigen Titeln neue Klangfülle.
In unbändiger Spielfreude wirbelt das Quartett durch sein gesamtes Repertoire aus Fusion von Rock und Jazz und man spürt wieder die Leidenschaft und Energie, die Kraan schon immer auszeichnete.
| Anspieltipp(s): |
Vollgas Ahoi, Nam Nam |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.7.2004 |
| Letzte Änderung: |
5.7.2004 |
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"Live 88" gehört zu den Alben, mit denen "Revisited Records" - als Reissue-Label von InsideOut - seine Kraan-Neuedition beginnt. Die Kraan-Deluxe-Reihe ist auf zehn Titel angelegt und bringt zunächst auch "Wiederhören" und "Nachtfahrt" neu heraus.
Ich gehöre zur Species der Artwork-Muffel. Cover interessieren mich nur selten, und gute Liner Notes sind im Rockbereich ohnehin selten. Um so mehr betone ich hier: Diese Wiederveröffentlichung ist schon rein optisch ein Genuss. Die CD erscheint im edel gedruckten Digipack und enthält als Beilage ein 16-seitiges Booklet mit Liner Notes auf Deutsch und Englisch sowie mit zusätzlichen Fotos. Die CD selbst ist auf der Labelseite kein "Silberling", auch kein "Buntling", sondern sieht aus wie eine kleine schwarze Vinylscheibe, sogar mit Rillenstruktur. Die Tugenden früherer Kraan-CD-Reissues auf EMI/Intercord werden hier also zum Teil weitergeführt, zum Teil deutlich übertroffen. Ausrisse aus der zeitgenössischen Musikpresse gibt es allerdings nicht mehr in allen Fällen. Trotzdem: Nimmt man noch hinzu, dass viele Kraan-Cover ohnehin schon besser gestaltet waren als der übliche Prog-Kitsch, dann würde ich sagen, die Bezeichnung Deluxe-Edition ist völlig berechtigt.
Musikalisch wurde die Originalplatte in dieser Ausgabe um den Bonustrack "Ausflug" erweitert, sechseinhalb Minuten lang. Die Aufnahme stammt aus der Theaterfabrik München 1987. Das Prinzip des "one-night-recording", für das "Live 88" eigentlich steht, wurde damit durchbrochen. Denn das hier dokumentierte Konzert fand ja 1987 im Quasimodo/Berlin statt. Auch dort wurde der "Ausflug" gespielt, schaffte es aber nicht auf die Original-LP. Da ich die Berliner Version des Stücks nicht kenne, bleibt mir für die editorische Entscheidung beim Reissue nur das "Lob der Inkonsequenz" (wie es bei dem Philosophen Leszek Kolakowski heißen würde). Vom Sound her ist der Ausflug - ein ruhiges Stück - dem Rest der Platte jedenfalls nicht ganz ebenbürtig.
"Live 88" ist ein ausgezeichnetes Live-Album wie von Kristian oben beschrieben. Neben älteren bringt es auch (damals) neuere Stücke. Was den Reiz der Platte aber in erster Linie ausmacht, ist die Auffrischung des Kraansounds durch die Trompete von Joo Kraus. Es ist eigentlich mehr als eine Auffrischung, auch eine Vertiefung. Manches klingt expressiver oder auch melancholischer, als es Kraan bis dahin hätten vermuten lassen. Ansonsten arbeitet die Band druckvoll und mitreißend und knüpft damit an ihre besten Momente an.
P.S.: Eigentlich müsste die Platte ja "Live 87" heißen, aber bei Kraan-Livealben hat es bekanntlich Tradition, im Titel das Datum der Veröffentlichung und nicht das der Aufnahme zu nennen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
2.8.2005 |
| Letzte Änderung: |
4.8.2005 |
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Auch wenn die beiden Kraan-Studioalben der 80er, gelinde gesagt, nicht gerade zu den Höhepunkten im Schaffen der Band zählen, ihr 1988 erschienenes Livealbum zeigt die Mannen um Helmut Hattler in der aus den (frühen) 70ern gewohnten hohen Qualität. Und das gilt nicht nur für die altbewährten Klassiker, die durch die Hinzunahme von Trompeter Joo Kraus teilweise einen ganz neuen Charakter bekommen; auch die (damals) neuen Stücke überzeugen auf ganzer Linie.
Besonders erfreulich: Helmut Hattler soliert hier wieder ausgiebig auf der Bassgitarre, was einige Jahre zuvor noch als "unmodisch" verschrieen war (siehe Ralfs Rezension zu Nachtfahrt). Vor allem Air Bass und das passend betitelte Kunststück lassen dem Liebhaber tief gezupfter Klänge das Wasser in den Ohren zusammenlaufen.
Insgesamt ein guter Einstand für die damals gerade wieder zusammengekommenen Kraan. Leider konnte das nachfolgende Studioalbum dieses Niveau nicht ganz halten.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
17.3.2007 |
| Letzte Änderung: |
17.3.2007 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Kraan
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