Angel Rat
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Denis Belanger |
vocals |
| Denis D'Amour |
Guitars/Keyboards |
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| Michel Langevin |
Drums |
| Jean Yves Theriault |
Bass/Keyboards |
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Gastmusiker
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| Ivan Doroschuck |
add. Keyboards on "The Outcast" |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Shortwave Intro
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0:27
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| 2. |
Panorama
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3:13
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| 3. |
Clouds In My House
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4:48
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| 4. |
The Prow
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3:50
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| 5. |
Best Regards
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3:51
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| 6. |
Twin Dummy
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3:07
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| 7. |
Angel Rat
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3:46
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| 8. |
Golem
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4:47
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| 9. |
The Outcast
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3:19
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| 10. |
Nuage Fractal
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4:00
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| 11. |
Freedoom
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4:43
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| 12. |
None Of The Above
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4:15
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| Gesamtlaufzeit | 44:06 |
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Rezensionen

Voivod verlassen mit diesem Album weiter den metallischen Weg. Ob noch von einem Metal Album zu sprechen ist, möchte ich mal in Frage stellen. Angel Rat zeigt die Band rockig und mainstreamig, wie man das zwei Jahre zuvor (zu Zeiten von Dimension Hatröss) sicher niemals hätte erwarten können. Mir soll es Recht sein, solange dabei solche Alben wie Angel Rat rauskommen.
Trotz aller Eingängigkeit bewahrt man sich jedoch seine Eigenständigkeit. Das sind Voivod, die hier musizieren, dafür sorgen schon diese Gitarrensounds, die stellenweise wie elektrische Entladungen klingen. Trotzdem kommen andere Komponenten mit hinzu. Die klinische Produktion des Vorgängers ist gegen analoge Aufnahmetechnik ausgetauscht worden, produziert wurde von niemand geringerem als Terry Brown, der ja auch schon gute Dienste für Rush geleistet hat. Und diese Parallele lässt sich auch auf Angel Rat musikalisch erkennen. Der Einsatz von Keyboards ist auch komplett neu, diese werden allerdings weitgehend nur zur Untermalung eingesetzt und machen sich sehr gut im Gesamtsound bemerkbar.
Wie erwähnt sind die Kompositionen eingängiger, trotzdem gibt es auch sperrige Songs, die sehr reizend sind. "Clouds In My House" z.B. ist vollkommen abgedreht, mit typischen Voivod Gitarren vollgepackt und zudem recht breaklastig. Die Lyrics sind psychedelisch und passen zum sperrigen Liedgut - wahrscheinlich versteht nur der Verfasser wirklich, was er damit sagen will - sehr abgedreht. "The Prow" und "Panorama" sind dagegen total straighte Uptemporocker, die dermaßen eingängig sind, daß sie sofort mitgesungen werden können. Das Titelstück hingegen schlägt ganz leise Töne an. Jedesmal bekomme ich ne Gänsehaut. Das Bild was sich mir aufdrängt, wenn der Song langsam lauter wird gleicht dem einer Spinne, die ihre Beute im Netz langsam einwickelt und in die Speisekammer trägt. Dazu dann auch noch dieser total morbide Text - Psycho-Rock! "Golem" hat nen total genialen Bass-Sound und kommt ebenfalls sehr abgefahren daher. Von seinem Bass Groove lebt auch das abschließende "None Of The Above" - genial. "Freedom" beginnt total verhalten und ruhig, steigert sich dann gegen Ende aber zu einem klasse Uptempo Stück.
Voivod bieten auf diesem Album viele Facetten, kehren dem Metal immer mehr den Rücken und setzen verstärkt auf melodiöse und songdienliche Arrangements. Dadurch wirkt man nicht nur weniger sperrig sondern auch teilweise recht mainstreamig, was das Album gerade für Einsteiger in den Voivod'schen Klangkosmos interessant machen sollte.
| Anspieltipp(s): |
Clouds In My House, Freedom, Golem |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.8.2004 |
| Letzte Änderung: |
6.8.2004 |
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