Lonely land
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
The Laser's Edge |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Andreas Dahlbäck |
Drums |
| Stefan Dimle |
Bass |
| Reine Fiske |
Lead Guitar, Acoustic Guitar |
|
| Patric Helje |
Vocals, Rhythm Guitar |
| Simon Nordberg |
Mellotron, Hammond Organ, Piano, Accordion |
|
Gastmusiker
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Waltz of the dark riddle
|
4:30
|
| 2. |
The tree
|
8:39
|
| 3. |
Pray for me now
|
7:55
|
| 4. |
Song from Kallsedet
|
6:06
|
| 5. |
No more white horses
|
6:58
|
| 6. |
You and I
|
6:04
|
| 7. |
Lonely land
|
10:28
|
| Gesamtlaufzeit | 50:40 |
|
|
Rezensionen

"Lonely land" ist (fast) nichts anderes als die englisch-sprachige Ausgabe des Landberk Debüts "Riktigt äkta", welches ein Jahr nach der schwedischen Ausgabe das amerikanische Label The Laser's Edge veröffentlichte. Fast deshalb, weil die Songs nicht nur in englische Texte und Gesang verpasst bekamen, sondern zum Teil sogar neu eingespielt wurden und es somit geringfügige Unterschiede zu hören gibt, wie z.B. ein ausgiebiges Sitar Solo bei "Lonely land". Des weiteren ist mit "No more white horses" eine Coverversion der obskuren, englischen Progband T2 vertreten.
Im Vergleich zu den späteren Landberk Alben ist das Debüt noch sehr stark von ruhigen, zurückgenommenen Momenten und schwedischer Folklore geprägt, gepaart mit jeder Menge düsterer, melancholischer, typisch skandinavischer Progressive Rock und vor allem dem allseits beliebten Mellotron. Während auf dem Nachfolger "One man tell's another" der eigene Stil weiter verfeinert wurde, klingt und wirkt ?Lonely land? insgesamt noch wesentlich roher und ungeschliffener, erfolgt durch gelegentliches Akkordeon und akustische Gitarre das Einstreuen von recht interessanten Klangaspekten.
Mir persönlich gefallen beiden Ausgaben (englisch, schwedisch) fast gleich gut, da die schwedischen Versionen auf der einen Seite origineller, authentischer klingen, die englischen Interpretationen auf der anderen Seite aber durch die zusätzlichen Ergänzungen im Arrangements inhaltlich aufgewertet werden.
Alles in allem ein traurig-wunderschönes Album, mit dem Landberk Anfang der 90er, neben Änglagård und Anekdoten, erheblich das Revival der skandinavischen Progszene mitgestalteten.
| Anspieltipp(s): |
Pray for me now, You and I |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
8.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
26.4.2012 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Ein weiterer Einkauf von der Freakshow 2005: Landberk mit der englischsprachigen Version ihres Debütalbums. Landberk waren mir noch ein Begriff, weil ich mal einen Song aus diesem Album gehört hatte, der mir sehr gut gefiel. Dachte ich zumindest... beim Durchhören könnte ich nun nicht mehr sagen, welcher Song das wohl gewesen sein könnte, am ehesten würde ich noch auf "No More White Horses" tippen. Und wenn dem so ist, dann ist das eher schlecht, denn gerade dieser Song ist nun sehr untypisch für das Album...
Landberk spielen überwiegend diesen typisch skandinavischen, melancholischen, leicht retrolastigen Prog mit viel, viel Mellotron-Untermalung. So weit so schön, Musik, die ich normalerweise sehr mag, wie z.B. die durchaus als vage Referenzen dienen könnende Anekdoten oder Änglagård.
Landberk mischen noch ein bisschen Folk in ihre Songs. Mit allerlei eher ungewöhnlichen Instrumenten wie Akkordion und der Sitar setzen sie ein paar musikalische Akzente.
Leider gehen Landberk aber auch sehr viel ruhiger als die genannten zeitgenössischen Kollegen zu Werke. Wo Änglagård sinfonisch auftrumpfen und mit vertrackten Arrangements begeistern, bleiben Landberk eher einfach und nachvollziehbar. Wo Anekdoten geradezu schroff und heftig zu Werke gehen, bleiben Landberk lieblich und sanft. Ein paar mehr agressive Ausbrüche hätten hier ganz gut getan. So gesehen ist das Cover "No More White Horses" wirklich ein Fremdkörper mit seiner 70er Jahre HardRock-Attitüde, die immer noch spürbar ist. Lediglich der sich langsam steigernde Titeltrack, der zum Schluss dann wirklich in ein fast sinfonisches Finale mit druckvollem Drumming mündet, kann ähnlich begeistern.
Sänger Helje ist auch so eine Sache. Gelegentlich scheint er mir nicht ganz die richtigen Töne zu treffen. Allerdings ist es nicht so schlimm, dass es wirklich störend wäre.
Ein sehr schönes melancholisches Skandinavien-Progalbum, welches für mich allerdings einen Tick zu ruhig und melancholisch geraten ist, als das ich es wirklich begeisternd finden könnte.
| Anspieltipp(s): |
Lonely Land |
| Vergleichbar mit: |
Anekdoten, Änglagård "sehr light" |
|
| Veröffentlicht am: |
14.7.2005 |
| Letzte Änderung: |
14.7.2005 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Landberk
Zum Seitenanfang
|