Jouer . Spielen . To Play
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Luciano Margorani |
Guitar, Bass, Loops, Electric Shaver |
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| Piero Chianura |
Sampler, Synthesizer |
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Gastmusiker
| Chris Cutler |
Drums, Percussion |
| Roberto Zorzi |
Guitar |
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| Charles Hayward |
Drums, Voice, Keyboards |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Hanno Seppellito L'Uomo Sbagliato
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7:04
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| 2. |
Sheffield Wednesday
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5:41
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| 3. |
Fate Fagotto!
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9:23
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| 4. |
Storie Del Dormiveglia
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4:27
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| 5. |
Qua Qua Qua... Singing Ducks
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4:29
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| 6. |
Donne Kamikaze
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2:19
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| 7. |
Un Mondo Invisibile
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6:21
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| 8. |
Red Wire
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3:56
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| 9. |
The Drumming Talk
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2:44
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| Gesamtlaufzeit | 46:24 |
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Rezensionen

Die Aufnahmen dieser CD stammen von zwei Konzerten, die Luciano Margorani und Piero Chianura - das Duo La 1919 - mit den Gästen Roberto Zorzi und Charles Hayward (Tracks 1 - 5) bzw. Chris Cutler (tracks 6 - 9) 1991 bzw. 1992 gegeben haben. Die Anwesenheit der letzteren beiden Schlagzeuger gibt schon einen Hinweis darauf, dass hier kein italienischer Retroprog geboten wird. Im Gegenteil! Richtig derben Krach veranstalten die 5 Musiker auf "Jouer . Spielen . To Play".
Freie Kollektivimprovisation in bester RIO-Tradition gibt es hier auf die Ohren. Bis auf Teile von "Sheffield Wednesday", ursprünglich eine Komposition von Hayward, sind die Stücke auf dieser Scheibe spontan improvisiert. Sehr schräg und mitunter heftig geht es zur Sache. Zorzis und Margoranis Gitarren bzw. Bass bestimmen frickelnd den Gruppensound mit schneidenden, sägenden Klänge, Plingen und Knarzen, Wummern und Brummen, Dröhnen und Wabern, wie man es vom Gitarren/Bassspiel eines Fred Frith kennt. Interessant ist auch der Effekt, wenn Margorani einen elektrischen Rasierapparat an die Saiten seiner Gitarre drückt. Mitunter gemahnt die Musik auch an die Improvisationen von King Crimson ("THRaKaTTaK"). Chianura unterlegt das Ganze mit diversen schrägen Klängen und Geräuschen vom Sampler und Synthesizer und Hayward, bzw. Cutler sorgen für die äusserst vielseitige, rhythmische Augestaltung. Hayward versieht einige der Stücke zudem mit einer Art von Gesang. Sehr rhytmisch ist die Musik und klingt oft wie die Klänge irgendeiner überdrehten Maschine oder eines gigantischen Uhrwerks.
Eine ausgesprochen kompromisslose Scheibe ist "Jouer . Spielen . To Play", die aber, die richtige Stimmung und einige musikalische Aufgeschlossenheit vorausgesetzt, extrem viel Spass macht. Wer die schon erwähnte "THRaKaTTaK" schätz, sollte hier mal reinhören! Harmonie- und Melodieselige sollten das Teil allerdings nicht einmal mit einer Rohrzange anfassen!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
Massacre, THRaKaTTaK |
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| Veröffentlicht am: |
24.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
24.9.2004 |
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