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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ty Tabor |
guitar, vocals |
| John Myung |
bass |
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| Rod Morgenstein |
drums, percussion |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Not Today
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3:22
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| 2. |
Coming Round
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3:37
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| 3. |
Empty
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5:24
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| 4. |
Drop The Gun
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3:04
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| 5. |
Allison
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5:32
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| 6. |
Maybe
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4:45
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| 7. |
She Was Alone
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4:34
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| 8. |
Angel Or Devil
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4:50
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| 9. |
You Don't Need Me Anyway
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2:40
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| 10. |
Runaway
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3:15
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| 11. |
War Is...
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3:27
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| 12. |
Message
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0:36
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| Gesamtlaufzeit | 45:06 |
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Rezensionen

Ty Tabor (King's X), John Myung (Dream Theater), Rod Morgenstein (Rudess Morgenstein Project, Dixie Dregs, Ex-Winger) haben einen weiteren Auftritt in ihrem Powertrio-Outfit, auch bekannt als "The Jelly Jam". Die Drei legen also nun ihr lakonisch als "2" betiteltes Nachfolgewerk zu ihrem 2002er "Debut" vor. Hervorgegangen ist das Ganze, aufmerksame Leser dieser Seiten dürften das wissen, aus der "Supergroup" Platypus, zu der damals noch Keyboarder Derek Sherinian gehört hatte.
Ohne Keyboarder präsentierte sich die Musik von Jelly Jam schon auf dem ersten Album deutlich rockiger und sicherlich auch ein Stück straighter als z.B. eben Platypus. Dominierte schon damals leicht Gitarrist Ty Tabor, so ist sein Einfluss auf dem Zweitling nun noch deutlicher geworden. Ty Tabors typisches Gitarrenspiel, meist cool und beherrscht, aber doch jederzeit zu einem Freakout bereit (besonders toll das ekstatische Solo in "Allison" oder auch das zum dahinschmelzen schöne Blues-Solo in "Maybe") und dazu sein ebenso cooler Laidback-Gesang prägen das Album. Wobei Ty Tabor hier eine seiner besten Gesangsleistungen überhaupt bietet. Dazu kommen die von Tabors Stammband King's X bekannten unwiderstehlichen Melodien und die beatlesken Harmonien und Gesangslinien.
Die besondere Magie unter den drei Musikern sorgt aber dafür, dass wir hier nicht nur ein King's X-Derivat zu hören bekommen. Schon das wuselige, virtuose, percussive Schlagzeugspiel von Rod Morgenstein sorgt für ziemlich viel Abwechslung. John Myung spielt solide wie immer und steht hier deutlich mehr im Mittelpunkt wie auf dem ersten Album und ganz viel deutlicher als wie bei seiner Stammband. Da sich Jelly Jam kollektiv für das Songwriting verantwortlich erklären, kommen auch andere Einflüsse als die von Ty Tabor zum Tragen: Düsteres, schweres Geriffe ala Black Sabbath lässt gelegentlich grüssen, aber auch High-Speed-Blues wie Led Zeppelin zu Frühzeiten (man höre sich nur mal das "Communication Breakdown"-Riff zu Beginn von "Runaway" an...) ist zu hören. Und das Ganze geht wirklich gut mit den bereits erwähnten beatlesquen Harmonien zusammen. Insgesamt ist das Album sicherlich reifer und organisierter als das Debut, trotzdem klingt vieles so lebendig, wie wenn es in einem Jam hingerotzt wäre. Die Songs strahlen eine tief aus dem Inneren kommende Power aus, die einem immer wieder ein wohliges Grinsen auf das Gesicht zaubert.
Obercool ist der Kombisong "Drop The Gun" / "Allison"... erst das fast psychedelische "Drop The Gun" mit seinem ruhigen Leitmotiv und dem minimalistischen Text und dann der brachiale Übergang zur Geschichte der "Allison", in der die Waffe dann (fast) zum Einsatz kommt. Darauf muss man erst einmal kommen. "War Is..." ist eine düstere, aber niemals peinliche, Anklage, die die Wut und Verzweiflung der Musiker förmlich körperlich spüren lässt. Emotionen... wunderbar 'rübergebracht.
The Jelly Jam ist eine wahrhafte Band, kein zusammengewürfelter Haufen von Stars, die vor allem King's X-Fans grossen Spass bereiten dürften. Aber alle sollten vielleicht mal reinhören, anspruchsvolle, gut gemachte Rockmusik jenseits der Frickelzone, aber trotzdem jederzeit spannend und unterhaltsam, gibt es nicht so oft. Hört die "Message" von Rod Morgenstein: "This sounds unbelievable" ;-))
| Anspieltipp(s): |
Not Today, Runaway, War Is... |
| Vergleichbar mit: |
King's X, Platypus ohne Keys ;-) |
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| Veröffentlicht am: |
27.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
27.9.2004 |
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Wie nicht anders zu erwarten rockt und groovt die zweite Scheibe von Jelly Jam ordentlich. Laut Darstellung der Plattenfirma Inside Out soll es eine Mischung aus Black Sabbath, Beatles und Jane's Addiction sein. Mh. Ich würde an die Stelle von Black Sabbath eher Led Zeppelin setzen, was ja auch keine schlechte Referenz ist.
Zwar erklärt Gitarrist Tabor die Beatles zu seiner Inspiration, aber es fehlen bei allem Groove und eingängiger, doch nie platter Melodien, ein wenig die Melodien, die sich Beatles-like ins Gehör brennen. Denn nicht alles, was schöne Melodie ist, ist gleich Beatles, sondern kann auch melodischer amerikanischer Hardrock bis Metal sein.
Nichtsdestotrotz erweist sich das Album als recht kurzweilig. Die Songs haben jede Menge Power und Harmonien. Besonders erwähnenswert der Doppelsong Drop the Gun/Allison. Getragen von relaxt-vertrackten Drums steigert sich das Doppel im zweiten Teil zu einer druckvollen Nummer im Nirvana-Stil.
Am Ende steht dann nach dem etwas zu simplen Rocker Runaway das ungeheuer wuchtige und verstörende War is, zwischen runden Harmonien und heftigem Metal-Refrain.
Ein lockeres Album, das Spaß macht, aber auch noch nicht das Potential der Band ausgeschöpft haben dürfte.
| Anspieltipp(s): |
Drop the gun/Allison, Coming round |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.9.2004 |
| Letzte Änderung: |
21.3.2012 |
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