Rocking Horse (and Other Short Stories from the Past)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
SI Music |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Les Dougan |
Vocals |
| Tom Behrsing |
Keyboards |
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| John Polyannis |
Guitar |
| Tony Italia |
Drums |
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Gastmusiker
| Rob Bacon |
Bass on Rocking Horse, Secrets and Changes |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Rocking Horse
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20:02
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| 2. |
Ghosts
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7:51
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| 3. |
Secrets
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7:08
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| 4. |
Touch
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4:56
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| 5. |
Ghosts
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4:35
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| 6. |
Changes
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5:43
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| Gesamtlaufzeit | 50:15 |
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Rezensionen

Aragons ?Rocking Horse? erschien zu einer etwas unglücklichen Zeit: die kurzlebige Aragonmania war vorüber, neue Bands der wieder auflebenden Szene hatten sich längst an Aragon vorbei in den Fokus der Prog-Fans gespielt, während Aragon nur noch dadurch präsent waren, dass sie die alten Hörer immer wieder auf's neue auf einen Release von Mouse vertrösteten. Als Appetizer wurde 1992 The Meeting veröffentlicht und um das Interesse weiter am laufen zu halten folgten 1993 diese short stories from the past .
Das Titelstück hat zwar eine Laufzeit von 20:00 Minuten, doch he, das Ding ist eigentlich nur 12 Minuten lang. Die letzten acht Minuten sind einfach nur ein uninspirierter Instrumentalpart ohne irgendeine wirkliche Daseinsberechtigung. Was nun? Betrug? Nö! Rocking Horse ist der pubertäre feuchte Traum des Neo-Proggies. Gespenstisches Intro in das sich die Kopfstimme von Madhatter Les Dougon drängt um dem Zubettgehenden eine ruhige Nacht zu wünschen. Doch das Kinderzimmer-Drama nimmt seinen Lauf. Spielzeug und die Puppen erwachen und rocken das Haus. Rhythmuswechsel en masse, ein Les Dougon der sich nach Herzenslust austobt und natürlich die alberne Story sorgen für alles, was des Neo-Proggers Herz begehrt. Was dann nach rund 12 Minuten Spektakel folgt ist die schon erwähnte gepflegte Langweile in Uptempo.
Mit Stücken wie ?Ghosts? (beide Versionen haben musikalisch nichts gemein), ?Secrets? und ?Changes? folgt feinster Aragon-Prog-Rock, der auch problemlos auf Don't Bring the Rain gepasst hätte. Vier Jahre früher hätten sie damit einen weiteren Volltreffer gelandet. 1993 verschwand das jedoch leider schon sehr schnell zwischen all den neueren Bands.
?Don't you laugh at the jester? singt Dougan in seinem jugendlichen Leichtsinn. Was für ein Spaß. Es ist wirklich zum krümeln. Auf dem Weg zu den Aufnahmen hat der gute Les sicher eine bestimmte MC im Walkman laufen lassen...
Interessant, da musikalisch so gar nicht zu Aragon passend, ist das Stück ?Touch?. Eigentlich als Titelstück zum Nachfolger von Don't Bring the Rain gedacht klang das Lied für meine Ohren schon immer verdammt stark nach...David Sylvian. Kein Bombast, viel Atmosphäre und ein recht spartanisches Arrangement machen den Track aus, der dann zugunsten von Mouse wieder eingemottet wurde. Naja, bis eben auf diese Veröffentlichung hier.
Alles in allem ein nettes Souvenir, das man als Aragon-Sympathisant sein Eigen nennen sollte. Marillion klingen an der einen und anderen Ecke hervor. Meist mehr, selten mal weniger. Alle Jahre wieder krame ich diese CD hervor um mich vom Schaukelpferd und anderen bösen Puppen heimsuchen zu lassen. Das bedeutet für mich, dass die Qualität der Musik ? in leichtem Gegensatz zu Qualität des Sounds ? so schlecht nicht sein kann. Out jumps Jacks from out the box... Immer wieder gerne!
| Anspieltipp(s): |
Rocking Horse |
| Vergleichbar mit: |
Marillion, IQ |
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| Veröffentlicht am: |
17.9.2009 |
| Letzte Änderung: |
1.8.2011 |
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