Albergo Intergalattico Spaziale
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
LDM |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Edda "Terra" Di Benedetto |
Gesang |
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| Mino Di Martino |
Keyboards, Tonbänder, Gesang |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Live Pistola
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7:58
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| 2. |
Phasing
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2:31
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| 3. |
Senza Titolo
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2:30
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| 4. |
Tastiera Solo
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5:21
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| 5. |
Improvvisazione
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4:46
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| 6. |
4 Tracce
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4:48
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| 7. |
Variazioni su Angeli Di Solitudine
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7:20
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| 8. |
Sabbie Vergine
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2:05
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| 9. |
Hymalaya
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4:25
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| Gesamtlaufzeit | 41:44 |
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Rezensionen

Die einzige LP des Duos Mino Di Martino (vormals bei I Giganti ) und Edda Di Benedetto, genannt "Terra", bietet recht eigenartige Klangexperimente, die sich vornehmlich auf diversen Keyboards und in den Kehlen der beiden Musiker abspielen. Krautig-elektronisch, schwebend-kosmisch, sakral, sphärisch, symphonisch-brachial und folkig-ätherisch ist die resultierende Musik.
Martino stellt da allerhand an, mit diversen Keyboardinstrumenten und Tonbändern. Seine Musik erinnert ein wenig an die frühen Werke von Franco Battiato ("Fetus"). Sehr beeindruckende, wabernde Klangflächen erzeugt er, die mitunter zu mächtigen Klangwänden anschwellen, andererseits auch zu repetitiv-minimalistischen Tongemälden à la Riley geraten können, stellenweise sehr dezent, fast unhörbar. Dazu erklingt die wunderbare Stimme von Terra, manchmal auch ganz unbegleitet ("Variazoni"). Recht kräftig singt sie, in irgendeinem seltsamen, italienischen Dialekt (oder einer Kunstsprache, oder ... wasweissich, jedenfalls kann ich den Text nur in "Hymalaya" [sic!] verstehen, da singt sie ausnamsweise in Italienisch), getragen, fast klagend, als würde sie alte, traurige, italienische Volksweisen vortragen. Auch Di Martino steuert vokale Klänge bei, meist klagende, langgehaltenen Töne. Sehr eigenartig ist diese Musik, ergreifend, manchmal recht schräg, manchmal sehr erhaben und manchmal fast brüchig-schön. Gelegentlich wird übrigens aus Beethovens 9. Symphonie zitiert.
"Albergo Intergalattico Spaziale" sollte jedem, der experimentelle Elektronik und frühen "kosmischen" Krautrock schätzt begeistern. Allerdings ist die Platte um einiges abwechslungsreicher und durch den sehr charakteristischen Gesang von Edda Di Benedetto sehr viel eigenständiger und interessanter geraten als die meisten anderen Werke elektronischer Musik, die mir bisher unter die Ohren gekommen sind. Bizarre Platte!
| Anspieltipp(s): |
egal |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
12.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2005 |
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