Live at the Whisky and Nearfest
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
|
|
| Label: |
Radiant Records |
| Durchschnittswertung: |
8.5/15 (2 Rezensionen) |
|
Besetzung
| Neal Morse |
Vocals, Keyboards, Guitar |
| Alan Morse |
Guitars, Vocals |
| Ryo Okumoto |
Keyboards |
|
| Dave Meros |
Bass, Vocals |
| Nick D'Virgilio |
Drums, Vocals |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Introduction
|
0:44
|
| 2. |
Mouth of madness
|
4:41
|
| 3. |
Gibberish
|
4:13
|
| 4. |
Skin
|
3:28
|
| 5. |
Go the way you go
|
13:14
|
| 6. |
The distance to the sun
|
5:14
|
| 7. |
Crack the big sky
|
9:38
|
| Gesamtlaufzeit | 41:12 |
|
| Disc 2 |
| 1. |
The doorway
|
14:00
|
| 2. |
The light
|
20:04
|
| 3. |
June
|
3:48
|
| 4. |
Waste away
|
4:07
|
| 5. |
Squonk
|
3:23
|
| 6. |
Walking on the wind
|
9:29
|
| Gesamtlaufzeit | 54:51 |
|
Rezensionen

Dieses Livealbum war ursprünglich vor vollem für die Fans von Spock's Beard gedacht und ein Blick auf die Titelauswahl lässt doch einiges erwarten, gibt es hier doch einen guten Querschnitt aus den ersten vier Studioalbum, von "The light" bis zu "Day for night". Auch wenn die Titelauswahl einiges verspricht und die Umsetzung über weite Strecken begeistert, wird hier jedoch leider nur partiell die Faszination, die mitreißende Power eines Spock's Beard Auftritts transportiert, wozu neben der fehlenden optischen Komponente, besonders der zum Teil recht drucklose, hier und da sehr metallische, mit viel Hall versehene Sound beiträgt.
Die Aufnahmen stammen zum einen vom 99er Auftritt auf dem Nearfest (u.a. mit dem von Nick D'Virgilio gesungenen Genesis Cover "Squonk"), wobei unverständlicherweise nicht der gesamte Auftritt auf die Doppel CD gepackt wurde - es fehlt so z.B. "Day for night", während man das Weglassen des Keyboardsolo von Ryo Okumoto durchaus verschmerzen kann. Der andere, leider größere Anteil stammt von einem Mitschnitt im legendären "Whisky" in Los Angeles vom Mai 1999, der jedoch klanglich sehr dünn daherkommt. Schade, schade, denn der Spaß an z.B. einer durch ein Schlagzeugsolo auf über 20 Minuten gestreckten Version von "The light" wird doch empfindlich gestört, der Klassiker "The doorway" wird leider ein völliges Opfer des Sounds. Was zudem Spock's Beard bewogen hat die wunderbare Ballade "June" einfach zu kappen und mit "Waste away" zu einem eigenartigen Medley zusammenzuwürgen, bleibt auch unbeantwortet.
Bescheiden wie leider der Großteil des Sounds, ist auch die Verpackung, denn "Live at Whisky and Nearfest" kommt in schlichter, spartanische schwarz-weiss Aufmachung daher, ist damit insgesamt wirklich nur etwas für die Die-Hard Fans. Wenn ein Livealbum der Bärte, von denen es ja inzwischen unzählige gibt, dann das wirklich formidable "The Beard is out there", auch wenn es hauptsächlich das Material von "The light" enthält.
| Anspieltipp(s): |
The light, Walking on the wind |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
22.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
16.4.2012 |
|
|
|
Zum Seitenanfang

Mein ultimatives Beard-Live-Album bleibt Live: The Beard Is Out There, aber dann folgt bereits dieser, allerdings etwas spartanisch aufgemachte, "Whiskey"-Mitschnitt. Kristian hat es erwähnt; der Sound ist nicht sehr druckvoll, teilweise wirkt er etwas metallisch. Mir fehlt vor allem das tiefe Bassfundament. Ansonsten ist die Aufnahme aber sehr sauber und differenziert produziert, die Instrumente kommen alle klar und gut abgrenzbar zur Geltung und auch das Live-Feeling des Zuschauerraums wird immer wieder gut eingefangen. Unter dem Strich lasse ich mir die Freude an diesem Album durch die partiellen klanglichen Unzulänglichkeiten nicht wirklich vergälen. Und um nochmals zurück zum "outfit" der CD zu kommen: vielleicht muss das Teil ja auch so tönen; spartanisch-archaisch eben.
Was mir an diesem Album besonders gefällt ist die Tatsache, dass die Titel im Vergleich zu den Studiooriginalen dezent aber gelungen variierten werden. Da werden virtuose Soli eingeflochten (exemplarisch sei das Pianosolo in "Go The Way You Go" angeführt), neue Sounds ausprobiert und es groovt Nick am Schlagzeug mit purer Spielfreude vor sich hin.
Die Songauswahl ist okay, obwohl ich mir natürlich Titel wie "The Good Don`t Last", "Harm`s Way", "Flow" und "Gypsy" gewünscht hätte. Zudem hätte man das Ganze (z.Bsp. "Go The Way" weggelassen) auf eine CD pressen oder den Rest fanfreundlich füllen können. Aber sei`s drum.
Kein Album, das man haben muss, aber eines, das man durchaus haben darf. Der Fan hat es sowieso.
| Anspieltipp(s): |
|
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
28.1.2005 |
| Letzte Änderung: |
28.1.2005 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Spock's Beard
Zum Seitenanfang
|