Perseverance
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Jimmy Robinson |
guitar |
| Mark Whitaker |
drums |
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| Paul Clement |
bass |
| Fran Comiskey |
keyboards |
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Gastmusiker
| "Trombones From Hell": Mark Mullins, Brian O'Neil, Rick Trolsen |
trombone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Big G
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4:20
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| 2. |
Bone Wars
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4:35
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| 3. |
Drop Dead
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5:01
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| 4. |
Little Blue
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5:55
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| 5. |
Ayo Aise
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7:27
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| 6. |
Dance #2
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5:50
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| 7. |
Chef Of The Future
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7:06
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| 8. |
Funk Tune
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7:03
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| 9. |
Yes And No
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4:48
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| 10. |
Buzz Beat
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7:00
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| Gesamtlaufzeit | 59:05 |
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Rezensionen

Woodenhead existieren schon seit 1975, haben es in dieser langen Zeit aber erst auf sechs Veröffentlichungen gebracht. Lange Zeit existierte die Band "nur" als Live-Formation. Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass ich die Band erst 2004 mit ihrer aktuellen Veröffentlichung "Perseverance" kennengelernt habe.
Die Band-Historie ist in einem kurzen Abriss auf unserer Bandseite nachzulesen. Die Band hat eine Reihe von Umbesetzungen durchgemacht, so dass heute mit Gitarrist und Haupt-Songschreiber Jimmy Robinson nurmehr ein Gründungsmitglied an Bord ist. Auch wurden im Laufe der Zeit offensichtlich einige unterschiedliche musikalische Ausrichtungen durchlaufen, so lauten die Einflüsse der Band von den Beatles über Jimi Hendrix, klassische Progger wie King Crimson, Yes, Zappa bis hin zu den Dixie Dregs in der "jüngeren" Vergangenheit.
Auf "Perseverance" scheinen sich vor allem die Dixie Dregs im Kopf von Jimmy Robinson festgesetzt zu haben. Robinson hat alle Songs auf diesem Album geschrieben und was man durchweg hört, erinnert doch stark an die Dregs, die anderen Einflüsse scheinen sich im Laufe der Jahre ziemlich abgeschliffen zu haben. Eine weitere Gemeinsamkeit mit den Dregs ist die ausschliessliche instrumentale Darbietung, allerdings gibt es im Band-LineUp keinen Geiger.
Die Titel sind zumeist bestimmt von einer jazz-rockigen Grundstimmung, die von einer wuseligen Percussion getragen wird. Drummer Mark Whitaker (erinnert durchaus an einen Rod Morgenstein) dürfte seine Wurzeln im Jazz haben, so virtuos und melodiös treibt er die Songs voran. Darüber solieren insbesondere natürlich die Gitarre (hier gibts alles vom schräg-jazzigen, über Rock bis zu richtigen Wah-Wah-Solis) aber auch die Keyboards ausführlich. Fran Comiskey erweist sich als Könnerin an ihrem Instrument, die mir auch eher aus dem Jazz-Bereich zukommen scheint. Zeitweilig gibt es auch regelrechte Duelle zwischen diesen beiden Hauptprotagonisten. Einzig Bassist Paul Clement verrichtet seine Arbeit ziemlich unspektakulär, aber solide. Während die Dixie Dregs (um wieder auf die Referenz zu sprechen zu kommen) deutlich rockiger daher kommen, scheinen Woodenhead näher am Jazz gebaut zu haben. Insgesamt ist hier alles etwas "weicher" gespielt, wenn auch manche Snare-Attacke Erinnerungen an die besten Zeiten eines Bill Bruford weckt. Immer wieder eingestreutes Glockenspiel (wobei mir nicht klar ist, ob dies Teil der Percussion ist oder ob dies Keyboard-Effekte sind) schlägt auch eine kleine Brücke zur Jazz-Rock-Phase von Gong.
"Perseverance" ist ein 'live' aufgenommenes Album, bei dem aber die Zuschauerreaktionen weitgehend entfernt worden sind. Woodenhead werden hier gelegentlich noch von einer Bläsersektion unterstützt, die noch einen gehörigen Schuss Blues und Soul mit ins Spiel bringt, sicherlich ungewohnt für den puristischen Progger.
Eine durchaus interessante Erfahrung aus dem Prog-Jazz-Rock-Grenzbereich, die den Hörer hier erwartet. Kleinere Einschläge aus dem sinfonischen Bereich, gepaart mit den genannten Blues- und Soul-Elementen, tun ihr übriges zu einem spannenden Hörerlebnis, dem man allenfalls etwas mehr Rock-Temprament und Groove gewünscht hätte.
| Anspieltipp(s): |
Bone Wars, Dance #2, Funk Tune |
| Vergleichbar mit: |
Dixie Dregs ohne Violine, aber auch ohne Country & Western-Einlagen |
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| Veröffentlicht am: |
18.10.2004 |
| Letzte Änderung: |
4.9.2007 |
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Durchaus selbstbewusst nennen sich Woodenhead auf ihrer Homepage "New Orleans legendary Rock / R&B / Celtic / Jazz / Blues / Classical instrumental band". Schaut man sich die Referenzen, der bereits 1975 gegründeten Band an, so hat diese eigene Einschätzung durchaus Hand und Fuß. Ob nun die Dixie Dregs, Steve Morse Band, Allan Holdsworth, Mahavishnu Orchestra, Billy Cobham, Chick Corea oder John McLaughlin, mit all jenen Künstlern aus dem "Who's who" des Fusion / Jazz / Progressive Rock Bereichs traten Woodenhead bereits zusammen auf bzw. begleiteten sie im Vorprogramm im Rahmen einer Tournee. Und so ist es auch fast logisch, dass sich deren musikalische Inspiration in der Musik von Woodenhead augenscheinlich niederschlägt.
"Perserverance" ist das mittlerweile sechste Album der Band aus den Südstaaten, jedoch das erste, welches über eine länderübergreifende Distribution verfügt. Von Beginn an beeindruckt die spielerische Klasse der vierköpfigen Band, die eine kraftvolle Mixtur aus hauptsächlich Jazz Rock und sinfonischem Rock spielerisch fusioniert. So kommen einem gleich als erster Vergleichsmoment, vor allem wegen den unterschwelligen Country, Southern Rock Anleihen, die Dixie Dregs in den Sinn. Doch wirken Woodenhead eine Spur sinfonischer, zugleich aber auch rockiger verwurzelt, die gelegentliche Hinzunahme einer Bläsersektion im Stil von Chicago bzw. Blood Sweat & Tears sorgt zudem für eine ganz eigene Note. Die vier Instrumentalisten outen sich als hervorragende Könner, doch greifen sie beileibe nicht nur auf verkopfte Soloeskapaden zurück, sondern die Band kann auch richtig gut abrocken, funkig grooven oder sich lässig zurücklehnen.
"Perserverance" fordert es gerade heraus, mehrfach angehört zu werden. Nicht nur weil es viel zu entdecken gibt, sondern weil auch bereits beim ersten Hören einige vielschichtig ausgedachte Passagen hängen bleiben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
21.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
21.1.2006 |
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