Taka Boom
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Afraka |
| Durchschnittswertung: |
4/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Enzo Petrone |
Bass |
| Danilo Rustici |
Guitar |
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| Lino Vairetti |
Vocals |
| Luca Urciuolo |
Keyboards |
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Gastmusiker
| Gennaro Barba |
Drums, Percussion |
| Gigi Borgongo |
Guitar |
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| Vito Ranucci |
Tenor & Sopran Saxophone |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
L'uomo
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4:03
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| 2. |
Ce vulesse ce vulesse
1. Ce vulesse 2. Canta chiù forte
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5:53
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| 3. |
Medley acustico
1. Oro caldo 2. My mind flies 3. L'amore vincerà di nuovo
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5:22
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| 4. |
Taka Boom
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4:16
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| 5. |
In un vecchio cieco / Vado verso una meta
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4:23
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| 6. |
There will be time
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4:21
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| 7. |
Medley Train
1. Mirror train 2. Treno senza stazione
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6:02
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| 8. |
'A zingara
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5:38
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| 9. |
Oro caldo (Fuje 'a chistu paese)
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4:27
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| 10. |
Everybody's gonna see you die
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5:07
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| 11. |
Colpi di tosse
1. Tropp 2. Ho scritto una canzone
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5:18
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| 12. |
L'uomo
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0:49
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| Gesamtlaufzeit | 55:39 |
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Rezensionen

Nach einer geradezu lächerlichen Pause von 23 Jahren wurde die italienische Progressive Rock Legende Osanna im Jahr 2001 um die beiden Originalmitglieder Lino Vairetti (Gesang) und Danilo Rustici (Gitarre) reformiert. Mit dieser erneuten Reinkarnation wollten die beiden in zeitgemäßem musikalischen Umfeld ihren Beitrag, ihre Vision als selbsternanntes "Rückgrat" der italienischen Rockmusik leisten. Und so enthält "Taka Boom" jede Menge Klassiker der Band, mit aktuellen Sounds aufgepeppt, komplett neu eingespielt, arrangiert und aufgenommen. Vier neue Titel runden den gewagten Schritt ins neue Jahrtausend ab.
Wie schon der letzte Satz erkennen lässt, ist diese Aktion nicht unbedingt von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Woran liegt's? Da wäre zum einen der steril klingende Elektro-Rhythmus, der sicherlich gut den Zeitgeist widerspiegelt und selbst fast 30 Jahre alte Titel zeitgemäß vor sich hintickern lässt. Doch irgendwie geht dadurch auch ein lebendiges Element der Musik flöten. Zudem wirken die gelegentlichen Rapeinlagen wie z.B. bei "L'uomo" eher aufgesetzt als fürs Gesamtkonzept schlüssig. Dies steht nur stellvertretend für den Eindruck, dass sich Osanna bei "Taka Boom" eher anbiedern, statt nach einer originellen Weiterführung ihres musikalischen Schaffens zu suchen.
Dass es die Veteranen spieltechnisch immer noch auf dem Kasten haben, beweisen die vielen gelungenen Soloteile, der gelegentlich recht verspielte Grundrhythmus, der emotionale, eben typisch italienische Gesang von Lino Vairetti. Doch vieles klingt eben nur nett, eine Spur zu schwülstig, zu glattgebügelt - die echten Emotionen, die Tiefe der Originale verpuffen so leider in edler Mittelmäßigkeit. Wo in den 70er verspielte Passagen zu hören waren, es die Band auch mal richtig krachen ließ, bekommt man heute nur noch abgespeckten Variationsreichtum und abgespeckte Dynamik. Interessanterweise klingt dafür die lieblos nach knapp 50 Sekunden ausgeblendete Unplugged-Version von "L'uomo" ohne technischen Schnick-Schnack richtig gut und überzeugend.
So wird aus "Taka Boom" leider ein Wiederhören mit sehr bitterem Beigeschmack. Denn mehr als einen sicherlich gut produzierten und aktuell klingenden Neuaufguss, der aber niemals an die Vergangenheit heranreicht, bekommt man hier nicht geboten. Dass man sich auch anders im neuen Jahrtausend präsentieren kann, dass haben P.F.M. auf ihrem Album "Serendipity" vorgemacht, Osanna scheitern jedoch ganz elegant an ihrem eigenen Vorhaben.
| Anspieltipp(s): |
L'uomo |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
10.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
3.3.2005 |
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