The Country of Blinds
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
RecRec |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Tom Cora |
cello,bass,accordion,drums,contraptions,singing |
| Fred Frith |
guitar,6-string bass,violin,home-mades,drums,singing |
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| Zeena Parkins |
organ,electric harp,accordion,drums,singing |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Country of Blinds
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4.10
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| 2. |
Money Crack
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0.58
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| 3. |
The Border
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3.28
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| 4. |
The Hand That Bites
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5.32
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| 5. |
Dead Sheep
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3.22
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| 6. |
Bingo
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3.34
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| 7. |
Man or Monkey
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2.27
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| 8. |
Foot in Hole
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3.08
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| 9. |
Hot Field
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2.36
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| 10. |
The Birds of Japan
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4.00
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| 11. |
You May Find a Bed
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6.10
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| Gesamtlaufzeit | 39:25 |
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Rezensionen

Nach der ersten Platte als Skeleton Crew erweiterten Frith und Cora ihre Duo-Besetzung um die Keyboarderin/Harfenspielerin Zeena Parkins. Musikalisch brachte das nur wenige Änderungen mit sich. Natürlich runden das Orgelspiel, die elektrische Harfe und die Stimme von Zeena Parkins das Klangbild ab. Die avantgardistischen und zugleich kompakten, nicht selten New-Wave-angehauchten Songs kommen auf "Country of blinds" aber immer noch von Frith und Cora. Diese Musik lebt weiterhin von Friths Geigenlinien und Coras Cellospiel, sowie von teilweise theatralischen Gesangseinsätzen und collageartigen - im Gegensatz zu "Learn to talk" ohne Tonbänder auskommenden - instrumentalen Fragmenten.
Klar strukturierte, anspruchsvolle Songs wie z.B."The Birds of Japan" vereinigen in ihrer abwechslungsreichen Schrägheit eine gewisse Eingängigkeit mit textlicher Kritik am westlichen Gesellschaftssystem, die sich, wie bereits angedeutet, oft in grotesken oder wütend wirkenden Gesangsstimmen manifestiert. Einiges an dieser Schrägheit kommt auch durch die manchmal durchklingende, unbekümmert-experimentelle Attitüde zustande, die sich beispielsweise in den leicht amateurhaften, aber dennoch vertrackten Drumparts äußert. (Bei den Konzerten sollen die Musiker Teile des Drumkits zeitgleich mit anderen Instrumenten gespielt haben). In den rauh wirkenden, halbakustischen Avant-Songs steckt einiges an Aggresivität, so dass "The country of blinds" bis heute nichts von ihrer Frische und Energie eingebüßt hat.
Dieses Album ist noch ein Lichtblick aus den 80-ern, den wir Fred Frith & Co zu verdanken haben.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.11.2004 |
| Letzte Änderung: |
28.11.2004 |
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