Warszawa
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Innerhythmic |
| Durchschnittswertung: |
6/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Bill Laswell |
Bass |
| Buckethead |
Guitar |
| Brain |
Drums |
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| DXT |
Keyboards, Scratches |
| Mixmaster Mike |
Scratches |
| phonosycographDISK |
Scratches |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Initiation
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21:06
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| 2. |
Flux and Reflux
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6:01
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| 3. |
Saturn
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5:30
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| 4. |
Destroyer
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6:54
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| 5. |
Fifth Element
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5:09
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| Gesamtlaufzeit | 44:40 |
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Rezensionen

Am 29. Juni 1996 gaben Praxis in Warschau ein Konzert, welches mitgeschnitten und ursprünglich nur als Bonusbeigabe der polnischen Zeitschrift "Jazz-A-Go-Go" veröffentlicht wurde. 2001 kam die CD dann beim amerikanischen Innerhythmic-Label noch einmal heraus.
Auf "Warszawa" sind Praxis Bill Laswell, Buckethead und Brain, unterstützt von drei Discjockeys. Oder, unterstützt ist wohl etwas untertrieben. Das erste Stück beherrschen nämlich die drei Plattendreher. In "Initiation" wird ausgiebig gescratcht und gemixt, und nur Brains Schlagzeugspiel bewahrt die Nummer davor, zu einem reinen, wenn auch schrägen und instrumentalen, HipHop-Spektakel zu werden. Von Buckethead und Laswell ist in dem Stück nicht viel zu hören (erst ganz am Ende ist Laswells Bassdröhnen zu vernehmen). Mir geht die Nummer nach einiger Zeit auf den Wecker und die ganzen 21 Minuten lang, kann ich dieses Durcheinander von elektronischen und in Vinyl gepressten Klängen nicht ertragen. "Flux and Reflux" geht genauso weiter. Es wird heftig gescratcht, doch setzen Schlagzeug und Bass recht schnell ein und geben dem Stück Struktur.
Mit "Saturn" setzt endlich Buckethead an der Gitarre ein, während sich die "LP-Vergewaltiger" etwas zurückziehen. Die letzten drei Stücke dieser CD bieten das, was man von Sacrifist und Metatron gewohnt ist: Eine mitunter sehr heftige und wüste Mischung aus Metal und Dub, spacig-blubbernden oder kernig-slappenden Bässen, wirrem Gescratche, flinken E-Gitarrenläufen, knallharten Riffs und wuchtigem Getrommel.
"Warszawa" ist eine ziemlich durchwachsene Angelegenheit. Während die zweite Hälfte der Scheibe durchaus interessant und spannend ist - auch wenn nichts wirklich Neues geboten wird -, ist das erste Stück einfach nur stinklangweilig, viel zu lang und damit reichlich nervig. An die drei Vorgängerscheiben kommt dieser Live-Mitschnitt nicht heran!
| Anspieltipp(s): |
Tracks 3-5 |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
11.2.2005 |
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