Impression
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Cyclops |
| Durchschnittswertung: |
10/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Pascal van de Pol |
Bass and Mandoline |
| Bastiaan Peeters |
Guitar and Guitarsynth |
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| Menno Boomsma |
Drums and Flute |
| Jeroen van der Wiel |
Keyboards and Bellyclap |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Scream
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8:49
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| 2. |
Lokapalas
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4:19
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| 3. |
Señkan
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6:25
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| 4. |
Children Of The Cloud
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4:36
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| 5. |
Olympus
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7:15
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| 6. |
Impression
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4:23
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| 7. |
Crusader
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3:26
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| 8. |
Legend
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7:04
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| 9. |
Anuradhapura
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7:46
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| 10. |
Flower Of Scotland
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2:08
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| 11. |
In Your Eyes
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3:26
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| 12. |
A Prophet's Dream
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10:42
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| Gesamtlaufzeit | 70:19 |
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Rezensionen

NeoProg, Niederlande, kein Gesang, allein bei diesen drei Stichworten dürften schon viele die Flucht ergreifen. Vielleicht ist das auch gar nicht so verkehrt, denn wer jetzt noch an dieser Rezension interessiert ist (und das nicht aus morbider Faszination oder in Erwartung eines gepfefferten Bashings), dem kann ich eigentlich auch gleich den Kauf des ersten vollwertigen Albums von Odyssice ans Herz legen.
Denn spektakulär ist es zwar nicht unbedingt, was man geboten bekommt, aber immerhin gilt bezüglich des Albumtitels "Nomen est omen". Denn auf "Impression" werden tatsächlich gelungen jede Menge Eindrücke vertont und hierin liegt auch die Stärke des Albums. Jeder Titel soll nämlich, wie im Booklet anhand von Bildern und/oder Texten deutlich gemacht, bestimmte "Stichwörter" vertonen. So geht es z.B. im Opener "Scream" um die Gesänge und Wanderungen der Wale, während "Senkan" - der meiner Meinung nach stärkste Song des Albums - den Hörer nach Japan entführt und "Anuradhapura" die erste Hauptstadt Sri Lankas wieder aus dem Dunkel der Geschichte auftauchen lässt. Und diese Eindrücke vor den Augen des Hörers vorbeiziehen zu lassen, das gelingt den Niederländern in großen Teilen des Albums wirklich hervorragend. In gewisser Weise kann man daher "Impression" fast mit einer Natur-Dokumentation vergleichen: Es wird zwar nichts Tiefgehendes oder Weltbewegendes geboten, aber manchmal macht es mir eben einfach Spaß, mir eine Stunde lang schöne Naturbilder anzusehen oder mich von Musik zum Träumen anregen zu lassen. Hervorgerufen wird dieser Effekt v.a. durch das teilweise an Andy Latimer erinnernde Gitarrenspiel von Bastiaan Peeters, der mit melodischen Soli (teilweise wirklich zum Niederknien) eindeutig die Musik dominiert.
Wären nicht ab und zu böse Käsekey-Attacken zu verzeichnen - wie z.B. in "Lokapalas" - und hätte die Musik nur etwas mehr wohldosierten Pfiff an einigen Ecken, so wäre "Impression" sogar ein richtiger NeoProg-Hammer geworden. So allerdings haben wir es "nur" mit einer richtig guten und schönen Scheibe zu tun, aber das ist ja sicherlich auch nicht das Verkehrteste. Wer also auch öfter solche Launen wie ich hat und wer sich vorstellen könnte, dass ihm dabei so etwas wie eine NeoProg-Variante von Camel gerade recht kommen würde, dem kann ich einen Kauf des Albums eindeutig empfehlen, denn Harmonie und Melodien werden hier nicht groß geschrieben, sondern auch in gekonnter Manier geboten.
| Anspieltipp(s): |
Senkan, Legend, Anuradhapura |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
11.2.2005 |
| Letzte Änderung: |
11.2.2005 |
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Oberflächlich betrachtet könnte man Odyssice einfach in die Rubrik "Netter, melodischer Neo Prog" stopfen, doch damit würde man Quartett keineswegs gerecht werden, denn von vielen Bands der austauschbaren "Wald-und-Wiesen-Prog" Fraktion heben sie sich äußerst wohltuend ab. Odyssice verzichten zwar vollständig auf Gesang, doch Gitarrist Bastiaan Peeters übernimmt dermaßen gefühlvoll und ausdrucksstark die Führungsrolle, dass das Fehlen eines singenden Frontmanns gar nicht so arg ins Gewicht fällt. Seine singenden Saiten können es mühelos mit so manchem Stimmakrobaten aufnehmen.
Odyssice sind weder unheimlich spektakulär, noch warten sie mit irgendwelchen Überraschungen auf, doch nach der Devise "weniger ist manchmal mehr", schinden sie vor allem Eindruck durch Reduktion. Man muss eben nicht unbedingt mit schrägen Takten und abartigen Breaks wirbeln, um gut gemachte Musik zu produzieren, viel wichtiger ist, dass die Idee stimmen und die Musik einfach flüssig, in sich stimmig wirkt.
Und genau diese Tatsache ist die Stärke der Band. Zum einen liegt das natürlich an der variablen Saitenkunst, die vor allem sehr von Andy Latimer inspiriert ist, zum anderen an einer unauffällig, aber sehr kompakt wirkenden Rhythmustruppe, die dazu noch durch federnde Piano- und Keyboardtöne Unterstützung erfährt. Für die Anhänger der hochmelodischen Variante des instrumentalen Neo Prog, aber auch für Camel und Pink Floyd Fans sind Odyssice eine brauchbare Ergänzung. Ein wunderbares Album zum Träumen - voll Harmonie und schöner Melodien.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
5.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.2.2006 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Odyssice
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