Wanderlust
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Steve Katsikas |
Vocals, Keyboards |
| Rik Bigai |
Bass |
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| Diego Pocovi |
Drums and Percussion |
| Roy Strattmann |
Electric and Acoustic Guitars |
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Gastmusiker
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| Claudia Sarmiento |
Cuatro on 5 |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Ballad of Eddie Wanderlust
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7:38
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| 2. |
Higher
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9:40
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| 3. |
Weariness Rider
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6:28
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| 4. |
The Prisoner
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10:39
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| 5. |
Home
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6:44
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| 6. |
On and On
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5:36
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| 7. |
Mirror of Life
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8:01
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| 8. |
DATA-Track (Live Video On And On)
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Rezensionen

Bei Wanderlust verschwimmen die Grenzen zwischen Neo- und Retroprog. Lebte das Vorgängeralbum noch vom unfertigen Charme der Zusammenfügung gegensätzlicher Stile unter dem weiten Mantel des Neoprog, steht mit Wanderlust eher Synthese ins Haus. Wanderlust wirkt stilistisch reifer, zusammenhängender, unterschiedliche Ansätze deutlicher integrierend. Dies geht allerdings auf der anderen Seite schon zu Lasten der Offenheit des Vorgängeralbums, das auf seine Weise mehr Spannung erzeugte.
Wanderlust bietet aber immer hohe Spielkunst mit vielen gut ins Ohr gehenden Melodien und ansprechenden Details. Sehr hübsch etwa das mehrstimmige Intermezzo bei Weariness Rides. Überhaupt hat die Stimme von Steve Katsikas diese Art von Rotzigkeit, die perfekt zum Sound der Band zwischen druckvoller Prog-Power und verspielter Melodik passt. Dass die Band immer noch mit den frischesten Prog - vielleicht sogar jenseits der Haltbarkeit von Neo- und Retroprog... - spielt, beweist sie mit jeder Nummer.
Wer es bedauert, dass Spock's Beard im Mainstream schwimmen und Neal Morse über allen Wolken schwebt, und sich etwas wünscht, dass zwar nicht nach den alten Bärten klingt, aber doch vom musikalischen Gefühl her recht kompatibel hierzu ist, der sollte es mal mit Wanderlust versuchen.
| Anspieltipp(s): |
Weariness Rides |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
11.12.2012 |
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Wanderlust ist bereits das dritte Album von Little Atlas. Und nach dem Überraschungserfolg von Surface Serene, welches einige neuartige Elemente des Neoprogs offenbarte, ist die Erwartungshaltung an Wanderlust noch um so größer.
Einen Fehler begehen Little Atlas bei der Arbeit jedenfalls nicht, nämlich sich selbst zu kopieren. Wanderlust ist anders, wirkt sperriger, komplexer und elegischer als sein Vorgänger. Die zuckersüßen Melodien erkennt man nicht erst auf den ersten Blick, dafür birgt die Komplexität der Kompositionen allerlei Überraschungen. Geschickt hat die Band zahlreiche Reminiszenzen an den Sound vergangener Tage eingebaut, wodurch ein gewisser Touch Retro dabei ist. Auch mal kernige Elemente schimmern durch, die mehr Härte erkennen lassen. Dabei vernachlässigt man nicht seine Stärken aus vergangenen Tagen, eben den fett groovenden Bass, weinende Gitarren und melodische Gesangsparts die unter die Haut gehen.
Die ersten fünf Stücke prickeln nur so vor guter Laune und machen Lust, mit Little Atlas auf Entdeckungsreise zu gehen. Leider halten die beiden letzten Songs nicht diesen Standard. Geradezu gleichförmig und harmlos klingen sie im Vergleich zum Rest und verbreiten tatsächlich sowas wie Langeweile. Schade, denn das wertet den guten Gesamteindruck doch etwas ab. Trotzdem: Ein würdiger Nachfolger zu Surface Serene ist es allemal!
| Anspieltipp(s): |
Weariness Rides, The Prisoner |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.5.2005 |
| Letzte Änderung: |
7.5.2005 |
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Ursprünglich so etwas wie die ?Kelly-Family? der Progszene, hat sich aus der in Miami ansässigen Progband um die Katsikas-Familie in den letzten Jahren eine richtige Band entwickelt, denn nur noch Sänger, Keyboarder und Mastermind Steve ist vom Katsikas-Clan übrig geblieben.
Das letzte Album ?Surface Serene? erhielt in der Szene überwiegend lobende Kritiken. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt ?Wanderlust? deutlich konventioneller, aber gleichzeitig auch in sich geschlossener und gereifter. Hier wird eine gelungene Synthese aus Neo- und Retroprog fabriziert. Retrosounds werden elegant produziert, ohne jedoch jemals irgendwie angestaubt zu wirken. Gleichzeitig vermeiden es die Amis geschickt, die sogenannten Großen zu zitieren. Gegen Ende wird allerdings das hohe Niveau der ersten Songs nicht ganz gehalten. Trotzdem, eine klare Empfehlung für alle Freunde des Neo- und Retroprogs, denen einige Bands aus IQ-Lager etwas zu brav sind.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
30.8.2006 |
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