Good Apollo, I'm Burning Star IV, Volume One: From Fear Through the Eyes of Madness
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Claudio Sanchez |
Voice, Guitar |
| Travis Stever |
Guitar, Lap Steel, Vocals |
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| Michael Todd |
Bass, Vocals |
| Joshua Eppard |
Drums, Vocals |
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Gastmusiker
| Danny Louis |
Keyboards on 5-10 & 15 |
| Sarah Kathryn Jacobs |
Background Vocals on 9 & 15 |
| Daniel Sadownik |
Percussion on 6 & 8 |
| Janiris Sanchez |
Child's Voice on 2 & 15 |
| Karl Beger |
String Arrangements on 1, 3 & 15 |
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| Ron Lawrence |
Viola |
| Thomas Ulrich |
Cello |
| Meg Okura |
Violin |
| Julianne Klopotic |
Violin |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Keeping the Blade
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2:09
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| 2. |
Always & Never
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2:24
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| 3. |
Welcome Home
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6:15
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| 4. |
Ten Speed (Of God's Blood and Burial)
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3:47
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| 5. |
Crossing the Frame
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3:27
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| 6. |
Apollo I: The Writing Writer
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5:16
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| 7. |
Once Upon Your Dead Body
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3:19
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| 8. |
Wake Up
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3:36
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| 9. |
The Suffering
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3:44
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| 10. |
The Lying Lies & Dirty Secrets of Miss Erica Court
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3:17
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| 11. |
Mother May I
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4:32
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| 12. |
The Willing Well I: Fuel for the Feeding End
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7:18
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| 13. |
The Willing Well II: From Fear Through the Eyes of Madness
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7:28
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| 14. |
The Willing Well III: Apollo II: The Telling Truth
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7:19
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| 15. |
The Willing Well IV: The Final Cut
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7:39
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| Gesamtlaufzeit | 71:30 |
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Rezensionen

Wie die Zeit vergeht: Der Retroprog siecht so vor sich hin und will einfach noch nicht das Zeitliche segnen, da stagnieren auch schon die einst so frischen Hoffnungsträger in seiner Nachfolge New Artrock und NuProg (oder New Prog? Oder vielleicht doch eher Emo-Prog?). Zeit, noch mal einen Blick zurück zu werfen und Coheed and Cambria angemessen zu würdigen!
Denn gerade haben Coheed & Cambria (CoCa) ihre große Live-Werkschau veröffentlicht, die ich mir wohl auch noch mal zu Gemüte führen muss, während mal wieder nach langer Zeit bei mir die vermutlichen Highlights ihres Schaffens laufen: In Keeping Secrets of Silent Earth: 3 und Good Apollo, I'm burning Star IV Vol. 1: From Fear through the Eyes of Madness.
Ich gebe zu, ich tue mich bei der Einordnung Prog etwas schwer mit dem nun auch schon betagten NuProg, der mir über weite Strecken eigentlich gar nicht proggig genug erscheinen will. Aber dieses Problem kennt der eine oder andere ja auch vielleicht noch vom sogenannten New Artrock her. Was nutzt es aber, sich gegen den Lauf der Dinge zu stemmen? Ständig nur das gleiche Retrofeeling reproduzieren wird auf Dauer auch etwas langweilig. Und was CoCa und Mars Volta in ihren besten Jahren abgeliefert haben, klingt in der Verbindung von Emo-Indie-Rock und mehr oder weniger proggigen bis psychedelischen Elementen schon ziemlich frisch. Immer noch.
Wenn ich jetzt also In Keeping Secrets und From Fear im Vergleich höre, dann kann ich eigentlich nicht behaupten, dass mir From Fear schlechter gefallen würde als Keeping Secrets. Nein, eigentlich gar nicht. Keeping Secrets ist noch eine gute Spur straighter als From Fear, was daran liegt, dass die Struktur von From Fear differenzierter ausgefallen ist, d.h. es gibt mehr zu entdecken.
Während Keeping Secrets sacht und relativ einheitlich proggt, zerfällt From Fear in grob gesagt 3 Teile: Der erste beginnt mit Streichergedöhns und ist für mich eher als - wiederkehrender - Gimmick zu betrachten. Das hat mit dem restlichen Album eigentlich - mal wieder - nicht viel zu tun. Danach kommt noch etwas, was mit dem Album nicht viel zu tun hat, nämlich so ein Stück, das an die frühen Genesis-Sachen mit akustischer Gitarre erinnert. Sogar der Gesang versprüht hier dieses Harlequin-Feeling. Nett. Aber trotzdem eine falsche Fährte. Und danach wird es sehr 70ies - wie aber auch schon auf Keeping Secrets das Stück Faint of Hearts - schöner stampfender, dampfender Rock mit etwas Sympho-Feeling a la Alan Parsons hier und da. Doch! Und das ist wirklich nicht schlecht. Summa summarum etwas über 10 Minuten insgesamt.
Danach kommt der zweite Teil mit dem bekannten ?Skater-Prog?. Das geht wieder gut ab, aber ist natürlich vom Prog am weitesten entfernt. Trotzdem. Ich mag das immer noch und immer wieder. Schön knackiger Rock. Über 30 Minuten vergehen so.
Und die The Willing Well Suite proggt dann tatsächlich ganz hübsch und mindestens genauso gut wie die proggigsten Sachen auf Keeping Secrets. So schmeckt der nervös hüpfende NuProg, den CoCa hier präsentieren! Letztlich könnte die vierteilige Suite zwar etwas mehr Abwechslung bieten und nicht quasi beständig nervös vor sich hin hüpfen, aber es finden sich doch so viele ansprechende Feinheiten in den geradezu artpoppigen (!) Teilstücken, dass es Spaß macht zuzuhören. Und am Ende rumpelt es dann doch noch entspannt vor sich hin. Na also, geht doch.
Mit den ersten 10 und den abschließenden 30 Minuten hebt From Fear proggig gut ab und überflügelt für meinen Geschmack Keeping Secrets. Da muss ich doch tatsächlich noch mal horchen, ob das folgende Album No World for Tomorrow tatsächlich so ein Murks ist, wie zumindest auf diesen Seiten zu lesen ist...
| Anspieltipp(s): |
From Fear..., The Suffering, Welcome Home |
| Vergleichbar mit: |
dem Vorgänger, nur etwas interessanter |
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| Veröffentlicht am: |
11.4.2009 |
| Letzte Änderung: |
13.3.2012 |
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