Trauma
|
|
Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Helmut Pohl |
Schlagzeug, Flöte |
| Ali Claudi |
Gitarre, Gesang |
| Eberhard Krietsch |
Bass, Klavier, Orgel, Gesang |
|
| Ad Ochel |
Gitarre, Vibraphon, Gesang |
| Peter Otten |
Gesang |
|
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Journey
|
3:12
|
| 2. |
Trauma
|
13:12
|
| 3. |
Yesterday
|
3:45
|
| 4. |
Lola
|
4:26
|
| 5. |
Dead Land
|
3:28
|
| 6. |
Summer
|
2:45
|
| 7. |
Rainbowlight
|
2:42
|
| 8. |
Dance of Circles
|
3:07
|
| 9. |
Firehands
|
3:13
|
| 10. |
Lola
|
4:03
|
| 11. |
Totes Land
|
3:26
|
| 12. |
Flammenhände
|
3:12
|
| 13. |
Reise
|
2:38
|
| 14. |
Regenbogenschein
|
3:02
|
| 15. |
Gestern
|
3:22
|
| 16. |
Kreiseltanz
|
4:11
|
| 17. |
Sommer
|
3:48
|
| 18. |
Trauma
|
9:11
|
| Gesamtlaufzeit | 76:43 |
|
|
Rezensionen

Die aus Köln stammende Formation Gomorrha wurde 1969 gegründet. Zunächst war man stark vom typischen Sixties Beat beeinflusst, und in diesem Stil und mit deutschen Texten entstand auch die Urform ihres späteren Debutalbums "Trauma", die auf der CD Ausgabe als Bonus enthalten ist. Wie man aus dem informativen Beiheft erfährt, kam vor allem der Gesang bei Konzerten nicht so gut an, so dass man sich entschloss, die schon fertige Fassung von "Trauma" einzustampfen und mit englischen Texten neu einzuspielen. Dabei wurden auch die Songs einer Rudumerneuerung unterzogen, und die führte weg vom Beat und hin zu einer deutlich psychedelischeren Musik mit einem manchmal starken Blues Touch.
Im Vordergrund steht die Gitarre: vor allem das Titelstück "Trauma" enthält eine Menge mal bluesiger, mal psychedelischer Soli. Keyboards werden nur dezent eingesetzt, dann aber sehr effektvoll, so z.B. in der zweiten Hälfte des schon erwähnten Titelsongs, der sich hier zu einer wahren Psychedelic-Orgie entwickelt.
Die restlichen Songs der englischen Fassung sind noch stärker im bluesigen Bereich angesiedelt und eher sporadisch mit psychedelischen Einsprengseln durchsetzt. Es handelt sich also um kein lupenreines Prog Album.
Ganz anders ist die deutsche Fassung des Albums geraten: eher etwas simpel gestrickte Beatmusik im üblichen Stil der 60er Jahre, nur hin und wieder bricht es mal aus üblichen Songstrukturen aus, wie in "Kreiseltanz". Diesem Teil würde ich allenfalls 4 Punkte geben; da es sich aber lediglich um eine "Zugabe" zum eigentlichen Album handelt, wirkt sich das nicht mindernd auf die Gesamtbewertung aus.
Insgesamt kein essentielles Werk, aber wer sich für die Frühzeit speziell der deutschen Progszene interessiert, dem ist "Trauma" durchaus zu empfehlen.
| Anspieltipp(s): |
Trauma (engl.) |
| Vergleichbar mit: |
|
|
| Veröffentlicht am: |
2.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
2.5.2002 |
|
|
|
Zum Seitenanfang
Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Gomorrha
Zum Seitenanfang
|