One Small Step...
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Guy Manning |
vocals,keyboards,acoustic 6 & 12 string & classical guitars, mandolins, electric guitar, bass, drums & percussion, kitchen sink |
| Laura Fowles |
saxophone & vocals |
| Gareth Harwood |
electric lead guitars |
| Ian Fairbairn |
fiddle |
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| Rick Ashton |
additional bass & backing vocals |
| Martin Orford |
flute |
| Simon Baskind |
drums consultant |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
In Swingtime
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4.30
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| 2. |
Night Voices
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5.56
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| 3. |
No Hiding Place
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9.33
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| 4. |
The Mexico Line
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7.02
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| 5. |
One Small Step...Part I-Star Gazing
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4.34
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| 6. |
One Small Step...Part II-For Example...
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3.03
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| 7. |
One Small Step...Part III-At the end of my rope
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2.04
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| 8. |
One Small Step...Part IV-Man of God
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2.36
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| 9. |
One Small Step...Part V-A blink of the eye
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4.56
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| 10. |
One Small Step...Part VI-God of Man
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2.30
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| 11. |
One Small Step...Part VII-Black and blue
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7.26
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| 12. |
One Small Step...Part VIII-Upon returning
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3.28
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| Gesamtlaufzeit | 57:38 |
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Rezensionen

Ich möchte eines vorausschicken: Da "One small step..." meine erste Begegnung mit Mannings Musik ist, kann es von mir leider keine Vergleiche zu seinen vorherigen CDs geben.
Beim Betrachten des CD-Booklets fallen mir die detailreich und liebevoll gestalteten, farbenfrohen Computergrafiken auf. Auch in der Musik ist das Bestreben unüberhörbar, die Stücke von "One small step..." nach dem gleichen Prinzip der liebevollen Gestaltung aufzubauen.
Mit dem Hang zum instrumentalen Perfektionismus kontrastiert die Stimme von Manning: Sie wirkt in den lauteren Passagen kratzbürstig und rauh und das ist auch in Ordnung so...Ich bin für leicht erkennbare, lebendige Stimmen, mögen die auch nicht jedermanns Sache sein...
Ich bin fast versucht, nach mehr oder wenigen versteckten Botschaften in den vielschichtigen Booklet-Bildern zu suchen. Auf dem Coverbild sehen wir einen Mann auf ausgedürrtem Boden stehen. Die Kleider des Mannes sollen wohl den typischen Spießer signalisieren. Dieser steht, sich ratlos am Kopf kratzend, vor einem Abgrund. Schräg gegenüber schweben brennende Gegenstände über dem Abgrund. Dahinter sieht man in gefährlicher Nähe den Planeten Saturn. Hinter dem uns mit dem Rücken zugewandten Mann liegt mit geschlossenen Augen ein Clown in der Badewanne. One small step...bis zum Untergang...
Auch die Texte des 8-teiligen Titeltracks (sowie diese von No Hiding Place) beklagen den allgemeinen Zustand unserer Zivilisation, und deren von Geldgier angetriebenen Gesellschaftssysteme. Textlich äußert Herr Manning am Ende doch eine gewisse Hoffnung, dass wir aus dem Schlamassel irgendwie rauskommen werden, vorzugsweise, indem wir benachbarte Galaxien besiedeln. Unsere Rettung scheint ungewiss aber nicht ausgeschlossen...
Der Opener In Swingtime ist ein ansprechend arrangierter Popsong mit einprägsamem Refrain und Saxparts, irgendwo zwischen Moody Blues und Chris Rea.
Die Melodieführung von Night Voices wird möglicherweise vielen Jethro Tull-Fans zusagen.
No Hiding Place hat zwar eine interessante Akkorfolge zu bieten, im Refrain mit dem ständig wiederholten "hold on" wird es meines Erachtens dagegen etwas weniger interessant. Dazu bietet der kurze proggige Instrumentalteil des Stückes, mit Dialogen von Gitarre, Orgel, und Saxophon, ein gewisses Gegengewicht.
Da ich für Country-Songs nicht besonders viel übrig habe, hält sich meine Begeisterung für Mexico Line in Grenzen. Erwähnenswert sind allerdings die Geigenparts von Mexico Line. Auch die Orgel,- und Saxophoneinsätze tragen zum reichhaltigen Arrangement dieses Stückes bei.
Die meisten Teile der Titelsuite sind stark folkig geprägt, aus akustischer Gitarre, Keyboardbegleitung und Gesang bestehend. Solches erinnert mich an Roy Harper, da dieser auch gerne mehrteilige Folk-Prog-Epen veröffentlichte. Ab Blink of the eye werden die Arrangements immer vielschichtiger. In Man of God erklingt die von Martin Orford gespielte Flöte, die in A blink of the eye im Dialog mit Geige, Mandoline und Orgel steht. Vielen Fans der folkigen Seite von Jethro Tull wird solches wahrscheinlich gefallen.
In Black and Blue kommen Schlagzeug und Bass hinzu, um zusammen mit Orgel, Gitarren und Sax ein floydiges Fundament für Mannings Gesang zu bilden.
Upon returning ist, wieder auf folkiger Basis, hymnisch und leicht symphonisch geraten.
Wenn ich mir die Rezensionen zu den anderen Manning-Alben anschaue, wage ich die Behauptung, mit "One small step..." wird kein Manning-Fan enttäuscht sein. Und mit den acht Teilen von One more step... ist Manning ein unterhaltsames Folk-Prog-Werk gelungen, mit dem sich vielleicht neue Fans gewinnen lassen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2005 |
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Guy Mannings Alben assoziiere ich immer mit Reisen, und jetzt erst recht, wenn ich mir dieses Coverbild anschaue. Bisher gab es von ihm kontrastreiche Höhenflüge (?View from my window?) zu buchen, eher langweiligen ?All-inclusive?-Urlaub (?A matter of life and death?) oder zum Teil beinharte Abenteuertrips (?Ragged curtain?). Mit seinem siebten Album ?One small step?? schlägt er in meiner Assoziation eine recht seltsame Reise ein: es beginnt beschwingt und wird zu einer romantischen Reise zu zweit (die ersten beiden Songs), dann folgt ein luftiger Höhenflug wie seinerzeit bei ?View? (der dritte Titel), dann wird?s warm und brennend wie in Mexico (der vierte Titel sagt?s selbst), und die übrigen zwanzig Minuten lang stapfe ich mit ihm in Gummistiefeln durchs Wattenmeer.
Okay ? subjektiver geht?s nicht mehr. Also sag ich?s lieber sachlicher: Vieles von dem, was auf diesem Album zu hören ist, hat bei Manning Tradition: da wäre zum einen der Einstieg mit einem munter rhythmischen Song, der wieder einmal an den Stil der Moody Blues erinnert (?In swingtime?). Das war bei ihm schon oft so, jedoch macht es mir immer wieder auch Spaß, mich darauf einzulassen: so schlecht ist dieses Vorbild ja gar nicht, wenn jemand unterhaltsame und leicht proggige Musik machen will.
Nun ist diesmal auch der zweite Song (?Night voices?) im Moody-Blues-Stil gehalten, aber ? und das hatte ich an dieser Track-Position des Albums irgendwie erwartet ? diesmal in einer ruhigeren und sehr lyrischen Gangart: ein einfach schönes Lied, nicht mehr und nicht weniger. Wenn es mit prallen Streichern arrangiert würde, könnte ich mir das gut im Nachspann eines romantischen Films vorstellen, der im letzten oder vorletzten Jahrhundert in Italien spielen könnte. Gefällt mir gut, vor allem Mannings Mandoline ist betörend.
Dann folgt mit ?No hiding place? ein echter Überflieger des Susi-Prog: hymnisch, mitreißend, fast so überwältigend wie der ?View from my window?-Titelsong und vom Prog-Standpunkt her sogar noch besser wegen eines rasanten instrumentalen Mittelteils, in dem sich Keyboard, Saxophon und Gitarre duellierend austoben. Das ist für mich das Highlight des Albums.
Dann wird es auf der ?Mexico line? sonnig und beschwingt, aber gar nicht mal so klischeehaft, wie der Titel befürchten lässt. Für Niveau sorgt ja schon das ungeheuer breite Instrumentarium dieses Musikers, mit dem er es meistens überzeugend schafft, jeder seiner Ideen eine einzigartige akustische Mixtur einzugeben. Das geschieht auch hier mit massivem Einsatz von Saxophon, Orgel und Fiedel. Der Song hat ansonsten Ähnlichkeit mit dem Stil von Bruce Cockburn.
Und dann folgt die sehr lange Titel-Suite aus kürzeren Song-Versatzstücken, in denen durchweg die akustische Gitarre dominiert, unterstützt zwar durch zahlreiche Support-Instrumente, aber es bleibt ein Gesamteindruck bestehen, der was von Liedermacherei hat.
Auch das ist ohne Zweifel sehr sorgfältig arrangiert, dürfte aber für Progfans nicht so ganz das Gelbe vom Ei sein ? daher auch mein persönlicher Eindruck, dass hier ein wenig richtungslos herumgestakst wird (wenn auch durchaus auf interessantem Gelände). Außerdem scheint mir der Stil dieser Suite nicht recht zu den vier anderen Songs passen zu wollen. Solche Suiten stehen aber andererseits in der ureigenen Manning-Tradition: sein erstes Album ?Tall stories for small children? enthielt sogar gleich zwei Suiten eines ähnlichen Stils.
Nun ist der Standpunkt des Progfans zweifellos nicht das Maß aller Dinge, und auch Mannings Vorgängeralbum ?A matter of life and death? (das auf diesen Seiten nicht so gut weggekommen ist), hat sicherlich seine Qualitäten auf anderem musikalischen Terrain. ?One small step?? ist m.E. um Längen besser als das eben erwähnte, aber es erreicht die Prog-Qualität von ?A view from my window?, wie oben gesagt, nur in einem einzigen Song, wobei es natürlich erfreulich ist, wenn ein solches Aha-Erlebnis überhaupt vorkommt.
Kurzum: Hier erwartet den Hörer ein melodisches und in jeder Hinsicht sehr liebevoll gestaltetes Album, aber kein Prog-Überflieger. Daher sei dem Proggy vor dem Kauf ein kritisches Anspielen ans Herz gelegt.
| Anspieltipp(s): |
Zur Erbauung erstmal ?No hiding place?, und dann unbedingt ein bis zwei Teile der ?One small step??-Suite; zum Abschluss empfehle ich ?Night voices? zur Entspannung? |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
23.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
23.11.2005 |
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Mir geht's wie dem Kollegen Siggy... "One Small Step..." ist mein Erstkontakt mit dem Solowerk des Guy Manning. Gut, mir ist der Mann schon ein Begriff von seiner Mitwirkung bei The Tangent und seinem Beitrag auf dem Progday-Support-Sampler, aber ein ganzes Soloalbum ist doch nochmal 'was anderes.
"One Small Step..." ist ein musikalischer Gemischtwarenladen geworden, der zwischen Neoprog, Folk, Singer-Songwriter-Pop und allerlei Mainstream-Rock hin und her pendelt. Sogar ein Ausflug mit sanften Country-Anklängen wird nicht ausgelassen. Das klingt eher unentschlossen, aber irgendwie wirkt das Album trotzdem einigermassen zusammenhängend und nicht willkürlich zusammengeschustert.
"In Swingtime" bietet nett gemachten, melodischen Folk-Pop. Mit "Night Voices" taucht Manning noch tiefer in die Folk-Ecke ein und klingt für mich wie eine andere Ausgabe von "Blackmore's Night". Für mich klar der schwächste Titel des Albums.
Auf dem Index stünde sicherlich auch das mainstreamige "No Hiding Place", welches allerdings durch einen wahrhaft atemberaubenden Instrumentalpart, in dem sich Gitarre und Keyboards die Licks nur so zuwerfen, gerettet wird. Das Ganze wird flankiert von einem kratzigen Saxofon und einer wahrlich treibenden Drumarbeit - Klasse!
"The Mexico Line" entführt uns dann in südliche Gefilde mit sanftem Southern Rock und Country-Anklängen. Eigentlich in dieser Form nicht unbedingt mein Ding (da mag's ich dann doch lieber mit mehr Schmackes), aber hier gefällt's mir irgendwie.
Futter für die Progger sollte dann eigentlich die abschliessende vielteilige Suite bieten. Aber leider entpuppt sich hier eine Mogelpackung: Meist wird eher schrammeliger Singer-Song-Writer-Pop geboten, was auch trotz mehrgliedriger Aufteilung in viele Parts nicht unbedingt das ist, was Progger, und selbst NeoProgger, so suchen. Aber die Suite hat auch so ihre Highlights, gerade zu Beginn, wenn Manning plötzlich nach akustischen "The Who" klingt und auch mal richtiggehend abrockt.
Musikalisch gibt es ohnehin nur was zu meckern, wenn man die angebotenen Stücke vom Stil her nicht mag. An der Ausführung und der Farbigkeit der Arrangements kann man nicht viel herumkritteln. Die vielfältigen eingesetzten Instrumente von Violine über Mandoline bis Flöte tun da ihres dazu. Mannings Stimme ist sicherlich kein Highlight, aber in ihrer eigenwilligen Brüchigkeit offenbart sich eine ordentliche Portion Charme und Charisma. Das lässt mich zumindest eher mal über den "Anti-Gesang" hinweg sehen. Auch das gelegentliche Lispeln wirkt sich da nicht so störend aus.
Alles in allem ein eher unspektakuläres, aber schönes, nettes Album. Wer auf angenehme Weise nicht blöd unterhalten werden will, sollte hier mal ein Ohr riskieren.
| Anspieltipp(s): |
No Hiding Place, For Example... (aus der Suite) |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
1.12.2005 |
| Letzte Änderung: |
1.12.2005 |
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Stammleser der Babyblauen Seiten werden sich vielleicht erinnern, dass ich den Vorgänger von "One Small Step..." - "A Matter Of Life & Death (The Journal Of Abel Mann)" - ziemlich langweilig, unnötig und ärgerlich fand. Der Nachfolger kommt bei den geschätzten Kollegen anscheinend besser an, und für meinen Teil muss ich konstatieren, dass Guy Manning diesmal eine deutlich bessere Langrille auf den Markt geworfen hat.
Trotzdem, vollständig zu überzeugen weiß mich das Ganze immer noch nicht und das hat nichts mit dem zu Beginn immer wieder Irritation hervorrufenden Lispeln von Herrn Manning zu tun, an das man sich durchaus gewöhnen kann, sondern vielmehr mit der stark schwankenden Qualität der musikalischen Materials. So wissen die drei eröffnenden Stücke und kürzere Abschnitte des Longtracks ("Man of God" sei hier genannt) zwar keine Begeisterung auszulösen, aber doch auf solidem Niveau zu unterhalten. "Versaut" wird dieser Eindruck durch das vollkommen schnarchige "The Mexico Line" (erwähnte ich, dass sich mir bei Country meist die Zehennägel hochrollen?) und dadurch, dass der vielteilige Titeltrack auch über weite Phasen dezente Langeweile verströmt und obendrein keinen roten Faden aufweist.
Würde Manning die besseren Stücke von "One Small Step..." und dem Vorgänger zusammenpacken, so ergäbe sich wahrscheinlich ein Album, dass man durchaus als gut bezeichnen könnte. So versumpft das Ganze dann doch wieder im Mittelmass, aber wenn Manning seine Steigerungsrate in den Bewertungen durchzieht, dann sollte das übernächste Album richtig was für mich sein. Das Potential scheint mir durchaus gegeben zu sein, was ich vor meiner Begegnung mit "One Small Step..." sicher noch entrüstet bestritten hätte.
| Anspieltipp(s): |
In Swingtime |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.3.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.3.2006 |
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Mal abgesehen vom Ergebnis, ist es doch immer wieder interessant, wie sich manche Bands oder Solokünstler von Veröffentlichung zu Veröffentlichung weiterentwickeln, mutiger und zugleich selbstbewusster agieren. Und das trifft auch im Falle von Manning durchaus zu. Es gibt kontinuierlich mehr an Besonderheiten sowie Eigenheiten beim Dauer-Gastmitglied von Parallel Or 90 Degrees und The Tangent zu entdecken. Diese inzwischen recht großflächig angelegte musikalische Mischung brilliert hauptsächlich durch handwerkliches Können und die vielschichtig ausgeschmückten Arrangements. Ein rockig und poppiges Songwriting mit folkiger Basis und einem leichten Retro-Prog Einschlag setzt konsequent den Weg von Guy Manning fort. Man pendelt sich irgendwo zwischen Jethro Tull, Neil Young, Moody Blues und Lou Maxwell Taylor ein. Als "die" Hauptinstrumente stehen diverse Akustikgitarren, Bass, Keyboards und Piano klar im Vordergrund, ergänzt durch Schlagzeug, E-Gitarre, Flöte, Mandoline, Saxophon, Geige usw. Besonders gelungen ist der in acht Parts aufgeteilte Titeltrack "One small step..." der durch Martin Orfordïs Flötenspiel zusätzlich aufpoliert wird. Eine insgesamt gute Platte, die nahezu ohne Ausfälle auskommt, der aber etwas mehr an Temperamentsausbrüchen gut getan hätte.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
29.2.2008 |
| Letzte Änderung: |
29.2.2008 |
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