Rocket Science
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
ESC Records |
| Durchschnittswertung: |
12/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Scott Henderson |
guitar |
| Gary Willis |
bass |
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| Scott Kinsey |
keyboards |
| Kirk Covington |
drums |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Saturn 5
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7:24
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| 2. |
Astro Chimp
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3:19
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| 3. |
Song Holy Hall
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4:59
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| 4. |
Rocket Science
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9:14
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| 5. |
Sojlevska
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4:04
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| 6. |
Mini Me
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6:17
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| 7. |
Space Camel
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5:29
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| 8. |
Moonshine
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5:19
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| 9. |
Cap'n Kirk
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3:01
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| 10. |
The Econoline
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10:00
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| Gesamtlaufzeit | 59:06 |
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Rezensionen

Im Jahr 2000 fanden sich Tribal Tech zum bisher letzten Mal (Stand: Nov. 2005) im Studio ein. Wie schon beim Vorgänger "Thick" wollte sich die Band darauf verlassen, was ihr gerade so einfiel und setzte daher voll auf Improvisation.
Was man der Scheibe aber nicht wirklich anhört. Allerdings legen Covington, Willis, Henderson und Kinsey sofort ordentlich los, so dass man fast den Eindruck bekommt, hier soliert einfach jeder vor sich hin, und trotzdem wird irgendwie ein Song daraus.
Drummer Covington spielt auf diesem Album noch einen Tacken heftiger und rockiger als auf "Thick". Durch die Bank treibt er die Songs mit fetten Grooves und donnernden Drums voran. Dazu geht Bassist Willis diesmal auch noch deutlich mehr aus sich heraus und spielt seltsam blubbernde Töne zum Drumgewitter. Zusammen ergibt das durchweg eine hyper-aktive, nervöse Rhythmusgrundlage.
Gitarrist Scott Henderson soliert dazu wieder auf's Feinste. Seine bluesige Ader kommt diesmal erst spät zum Tragen, veredelt dann aber Songs wie "Moonshine" und den abschliessenden epischen Track "The Econoline". Dazwischen pendelt Henderson zwischen Hard Rock und spaceig-psychedelischen Licks. Mal klingt er ein bisschen wie ein futuristischer Jeff Beck, dann schon mal wie Jimi Hendrix in der Spät-Phase (so "Band Of Gypsies"-Zeit etwa). Viele, viele Noten, schnell gespielt, aber trotzdem klingt alles noch mit Seele und verkommt nicht zum Gefrickel um des Gefrickels willen.
Scott Kinsey ist wieder für die Abgedrehtheiten zuständig. Seine diversen elektronischen Klänge geben dem Ganzen erst noch richtig so einen Space-Rock-Touch. Und selbst wenn Kinsey auf Orgelsounds zurückgreift, klingt das weniger symphonisch als vielmehr wie die Karikatur davon.
Durch "Saturn 5" und "Astro Chimp" jagt die Band in Lichtgeschwindigkeit. Erst mit dem fast schon ambienten "Song Holy Hall" gibt es eine Verschnaufpause. "Rocket Science" gibt dann wieder Gas ohne Ende, bevor mit "Sojlevska" und "Mini Me" eher basslastige, etwas ruhigere Improvisationen folgen. Und dann geht es wieder ab bis zum Ende...
Drängte sich bei "Thick" noch der Vergleich zu Planet X (reduziert um deren metallische Komponente) auf, liegt mir hier eher der Vergleich zu Acts wie Deus Ex Machina und vor allem DFA auf der Zunge, schon wegen dieser seltsamen Mischung aus Jazz-Rock, Space-Rock und leicht psychedelischen Anklängen.
Wer es also etwas wilder, aktiver und trotzdem geschmackvoll mag, der sollte "Rocket Science" mal antesten. Leider das bislang letzte Album von Tribal Tech, aber wahrscheinlich war nach dieser Orgie erstmal die Luft raus, und man musste andere Wege gehen...
| Anspieltipp(s): |
Saturn 5, Rocket Science |
| Vergleichbar mit: |
ein bisserl DFA oder Deus Ex Machina, aber eigentlich eigenständig |
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| Veröffentlicht am: |
13.11.2005 |
| Letzte Änderung: |
13.11.2005 |
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