Truth is stranger than Fiction
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenvertrieb |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Matze Wurm |
guitars |
| Andy Wurm |
keys |
| Philip Griffiths |
words |
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| Tino Calmbach |
drums |
| Daniel Kehl |
bass |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Indulging My Passion
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3:38
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| 2. |
The Dream Between Pleasure and Pain
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3:39
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| 3. |
Lost
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3:06
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| 4. |
Crossbreeding Snails
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3:08
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| 5. |
On My Knees
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3:03
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| 6. |
The Mysterious Meeting of Mr. Hoss and Mr. Sing
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2:41
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| Gesamtlaufzeit | 19:15 |
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Rezensionen
Von: Georg Heep (Rezension 1 von 2)

Angenommen ich hätte eine zwischen Progressive Rock und Progressive Metal schwankende Band und uns würde noch noch ein fähiger Gitarrist fehlen. Angenommen wir würden dann beim Sichten der Berge hereintrudelnder Demo-CDs auf "Truth is stranger than fiction" von Matthias "Matze" Wurm stoßen, ich denke, wir hätten trotz des Namens :-) unsere Wahl schnell getroffen.
Der musikalische Lebenslauf präsentiert den noch nicht 30-jährigen aus dem Raum Mannheim als international umtriebigen, angehenden (?) Profimusiker mit mehreren sog. Endorsement-Deals (Sponsoring-Verträge mit Gitarrenfirmen) in der Tasche und jeder Menge Live- und Band-Erfahrung. Auch die knapp 20-minütige Solo-CD lässt fast keine Wünsche offen. Mehr noch, sie hält sogar einige Überraschungen bereit. Oder wer erwartet auf dem Solo-Werk eines Gitarristen eine fast zu Tränen rührende Ballade, perfekt eingesungen vom Alias Eye Sänger Philipp Griffiths. Philipps Stimme ist bei insgesamt drei der sechs Songs auf "Truth is stranger than fiction" zu hören und nicht so sehr die hohe Qualität seines Gesangs, sondern die Tatsache, dass sich der eigentliche Chef auf dieser CD solch starke Konkurrenz ins Boot holt, ist bemerkenswert. "The dream between pleasure and pain" und "Lost" haben sehr schöne pop-rockige Melodien (die sich fast überschlagende Stimme in "Lost" erinnert ein wenig an Beautiful South), nur "On my knees" bleibt im direkten Vergleich farblos und ist mir eine Spur zu entspannt. Die drei übrigen Stücke der Solo-CD sind Instrumentals, in denen neben Matze Wurm auch Keyboarder-Bruder Andy und Daniel Kehl am Bass überzeugen können. "Indulging my passion" verzückt dabei durch seinen lässig-frickelnden "ich zauber Euch 30 Melodien in drei Minuten"-Charme, die beiden anderen Stücke durch deutlich härteres, im Grunde prog-metallisches Gitarrenspiel. "Crossbreeding Snails" könnte eigentlich auch der instrumentale Mittelteil eines Dream Theater Stückes sein. Tatsächlich spielt Matze Wurm nebenbei auch Gitarre in einer Dream-Theater-Cover Band namens Snailworks.
Aufgrund seiner Vielseitigkeit hat "Truth is stranger than fiction" eigentlich das Zeug zu einem vollwertigen Album, wenn da nicht die kurze Spielzeit wäre. Wer sich davon nicht abhalten lässt, darf sich neben den bereits aufgezählten Vorzügen auch auf eine professionelle Produktion freuen (aufgenommen wurde übrigens in einem Studio namens "wormhole").
OK, also angenommen "Truth is stranger than Fiction" hätte "uns" davon überzeugt, dass es sich bei Herrn Wurm um einen sowohl an seinem Instrument als auch als Song-Schreiber begabten Gitarristen handelt, der sich trotz seiner Talente problemlos in ein Bandgefüge integrieren kann? tja, dann wären wir wohl zu spät gekommen. Der bereits erwähnten Mannheimer Band Alias Eye sind die Fähigkeiten von Matze Wurm nämlich auch aufgefallen, und so füllt er seit Dezember 2005 die dort freigewordene Gitarristen-Position aus. Ich muss bekennen: Mehr oder weniger bewusst habe ich bisher einen Bogen um diese Band gemacht, aber nachdem sich nun die Stimme des Sängers samt seinem aktuellen Gitarristen klammheimlich in meinen Player gemogelt hat, ist mein Interesse dann doch geweckt worden. In die nächste Alias Eye-CD werde ich mal reinhören, so viel steht fest. In die nächste Wurm-CD sowieso.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
22.1.2006 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
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Stilistisch bewegt sich die Musik im Bereich intelligenter und frischer Mainstreamrock bis Progmetal. In den Rock-Mainstream geht es eher bei den Gesangstiteln, mehr progmetallisch wird es bei den Instrumentalstücken. Die sechs kurzen Stücke weisen insgesamt nur EP-Länge, d.h. eine Spieldauer von kaum 20 Minuten auf. Der Grund hierfür dürfte darin begründet liegen, dass Matze Wurm als Gitarrist zu Demozwecken mal sein Können an der Gitarre (mal melodisch, mal rockig) vorstellen möchte. Dazu hätte er natürlich auch einfach ein paar Coverversionen einspielen können. Da er aber durchweg Eigenkompositionen präsentiert, zielen die kurzweiligen, ideenreichen Stücke über den begrenzten Demozweck hinaus. Die Instrumentalstücke sind trotz z.T. härterer musikalischer Gangart auch so gehalten, dass sie sich gut mit den Gesangsstücken vertragen. Es entsteht daher durchaus Album-Atmosphäre.
Ansonsten schließe ich mich Georg an, dass die EP natürlich unbedingt für Fans von Prog-Röhre Phil Griffith (Alias Eye, Poor Genetic Material) von Interesse ist. Insgesamt ist Matze Wurm mit Truth is stranger than fiction aber einfach ein gut hörbares, leicht proggiges Album gelungen. Man kann es nun bedauern, dass es so kurz geraten ist. Man kann es aber auch einfach in seiner erfreulichen Kurzweiligkeit genießen.
| Anspieltipp(s): |
Lost, The Mysterious Meeting of Mr. Hoss and Mr. Sing |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
28.2.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.5.2007 |
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