Ten Silver Drops
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Benjamin Curtis |
guitar, lead vocals |
| Brandon Curtis |
keyboards, bass, back. vocals |
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| Josh Garza |
drums, percussion |
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Gastmusiker
| Alejandra Deheza |
vocals (on "Faded Lines") |
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| Garth Hudson |
accordion (on "I Want To Know If It's Still Possible") |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Alone, Jealous and Stoned
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6:47
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| 2. |
All At Once (It's Not Important)
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4:37
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| 3. |
Lightning Blue Eyes
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5:31
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| 4. |
Daddy's In The Doldrums
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8:24
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| 5. |
I Hate Pretending
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5:15
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| 6. |
Faded Lines
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4:59
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| 7. |
I Want To Know If It's Still Possible
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5:00
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| 8. |
1000 Seconds
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5:14
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| Gesamtlaufzeit | 45:47 |
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Rezensionen

Die Ex-Texaner und jetzigen New Yorker Secret Machines legen mit "Ten Silver Drops" ihr zweites vollständiges Album vor. Mit dem Vorgänger "Now Here Is Nowhere" hatten die Brüder Curtis und ihr Kumpel Garza einen Überraschungserfolg landen können. Die lockere Verbindung von krautigen Versatzstücken, 70ies Hard Rock, End-60er Psychedelic und so weiter schlug sich in einem verschrobenen Album voller seltsamen Charme nieder.
Ob man mit dieser Musik allerdings wirklich Erfolg haben konnte? Wer weiss, positive Rezensionen (inklusive meinereiner) gab es zu hauf, aber anscheinend nicht genügend kommerzielles Ergebnis. Zumindest könnte man das anhand der ersten Songs auf "Ten Silver Drops" vermuten...
"Alone, Jealous And Stoned" wurde vorab als Single veröffentlicht und genau das ist der Song auch: Eine klassische Single (okay, ein bisschen zu lang vielleicht). Nette Melodie, angenehmer Gesang, ein paar nette, aber nicht verwirrende Gimmicks an Gitarre und Keyboards, relativ straightes Drumming, aber ohne den "John Bonham"-Punch, der noch auf "Now Here Is Nowhere" den Ton angegeben hatte. Das ist schön und nett anzuhören, macht sogar Spass... aber - Achtung: Das Progger-Herz schlägt durch! - das ist doch etwas leichtgewichtig.
In diesem Muster laufen die ersten drei Titel ab... alle könnten sie im Radio laufen, würden dort zwar positiv auffallen, aber keine Revolutionen auslösen. Konsequenterweise wurde "Lightning Blue Eyes" auch als zweite Single veröffentlicht. Aber: Das Secret Machines trotz allem mehr als 0815-Radiomucke machen, wird bei längerem Zuhören schon noch deutlich. So offenbaren auch die lockeren Auftaktsongs nach und nach kleine Spielereien im rhythmischen Bereich, eigenwillige Gitarrenparts und gelungene Harmonien, die gerade soweit gegen den Strich gebügelt sind, das es nicht gleich auffällt, aber auch nicht langweilig wird.
Mit "Daddy's In The Doldrums" wird dann den Fans des Vorgängeralbums aber reichlich beschert: Ein düsterer Song mit schleppenden, donnernden Drums schält sich qüälend langsam, aber hypnotisch aus den Boxen... Led Zeppelin meets The Beatles irgendwo im psychedelischen Outer-Space. Der Höhepunkt des Albums (zumindest für die Prog-Heads unter uns, möchte ich sagen). "Daddy's In The Doldrums" wirkt vor allem so beeindruckend, weil es nach den beschriebenen etwas leichteren Songs kommt und dann diesen "Jetzt geht's los"-Effekt hat.
"I Hate Pretending" kann durchaus noch mithalten. Hier mischen sich noch deutlich die frühen Floyd in den Sound mit ein. Ein lässiger Space-Rocker mit einer Art Killer-Refain, sehr gelungen.
"Faded Lights", "I Want To Know If It's Still Possible" und das vollkommen abgespacte "1.000 Seconds" beschliessen das Album dann sehr schön, nett, aber vielleicht auch ein bisschen unspektakulär. Beatleske Harmonien treffen auf spacige Gitarren, psychedelische Keyboards wabern vorbei und Garth Hudson setzt mit seinem Akkordeon-Spiel in "I Want To Know If It's Possible" eine schräge Note.
Das soll jetzt alles nicht negativ klingen, nur wer Prog im engeren Sinne sucht, muss woanders suchen. Es muss ja nicht immer diese komplexe Kopfmucke sein, da tut ein melodieorientiertes Album mit ein Paar Ecken und Kanten schon mal gut. Und dafür ist "Ten Silver Drops" sicherlich ein gutes Beispiel, nicht mehr, aber auch nicht weniger... "Now Here Is Nowhere" weckte halt andere Erwartungen ;-)
| Anspieltipp(s): |
I Hate Pretending, Daddy's In The Doldrums |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
7.4.2006 |
| Letzte Änderung: |
7.4.2006 |
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