Resonator
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Tony Levin |
Gesang, Bass, Chapman Stick, Keyboards, Cello |
| Larry Fast |
Synthesizer |
| Jesse Gress |
Gitarre |
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| Pete Levin |
Orgel, Klavier |
| Jerry Marotta |
Schlagzeug |
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Gastmusiker
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| Steve Lukather |
Gitarre (4) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Break it Down
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7:03
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| 2. |
Places to Go
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5:47
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| 3. |
Throw the God a Bone
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5:25
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| 4. |
Utopia
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6:21
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| 5. |
Beyond My Reach
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5:16
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| 6. |
Shadowland
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4:58
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| 7. |
Crisis of Faith
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2:11
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| 8. |
What Would Jimi Do?
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4:34
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| 9. |
Sabre Dance
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5:08
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| 10. |
Fragile as a Song
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4:31
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| Gesamtlaufzeit | 51:14 |
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Rezensionen

Resonator ist meine erste Begegnung mit Tony Levins Soloschaffen, und wenn ich lese, was die Kollegen so zu seinen vorherigen Scheiben meinen, bin ich hiervon schon ziemlich enttäuscht. Arg mainstreamig geht es hier zur Sache, das meiste sind gewöhnliche Rocknummern. Levins pumpender Bass bzw. Chapman Stick ist natürlich eindrucksvoll - wenn er denn mal was davon hören lässt, meistens hält er sich nämlich sehr zurück. Dafür ist er auf fast allen Stücken als Sänger zu hören. An sich ist Levins Stimme ganz passabel, aber die Gesangslinien sind meist recht konventionell. Dadurch wird manch guter Songansatz wieder zunichte gemacht: Songs wie Break it Down und Places To Go ragen musikalisch aus dem Mainstream-Einerlei positiv heraus, vor allem, weil Levin hier mal mehr von seinen Fähigkeiten an Bass und Stick hören lässt (Places To Go ist sogar nur mit Bass und Schlagzeug instrumentiert); der Gesang trübt dann aber doch etwas die Freude.
Positive Ausreißer sind ansonsten das instrumentale Shadowland, ein kraftvolles Stück von düsterer Atmosphäre, bei dem vor allem Gitarrist Jesse Gress glänzt, sowie das leicht avantgardistische Crisis of Faith, ein nur mit Cello und Schlagzeug instrumentierter Song. Der Klang des Cellos wird hier stark verzerrt und klingt eher nach einer E-Gitarre, dazu sind mehrere Spuren von Levins Gesang (hier mehr eine Art Sprechgesang) übereinander gelegt. Der Songs hat eine faszinierende, verstörende Atmosphäre, schade, dass er so kurz ist (und dass nicht mehr solche Songs hier drauf sind).
Am anderen Ende der Skala stehen der simple Rocker Throw the God a Bone, die AOR-Mucke von Utopia und die schmalzige Klavierballade Fragile as a Song. Der Rest ist halt so lala, Mainstream Rock/Pop der gehobenen Sorte. Sabre Dance ist übrigens eine Interpretation von Aram Chatschaturjans Säbeltanz, auch keine ganz neue Idee.
Insgesamt nichts was mich vom Hocker haut. Wer Musik im Stil von King Crimson oder Bruford Levin erwartet, liegt hier eindeutig daneben!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
8.5.2006 |
| Letzte Änderung: |
6.8.2006 |
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Was 2002 noch als "Tony Levin Band" firmierte, ist nun die Besetzung des neuen Tony Levin-Solo-Albums... da ich als bisher einziges Solo-Werk von Tony Levin das Doppel-Live-Album "Double Espresso" besitze und sehr schätze, wollte ich mir das Studio-Werk der annähernd gleichen Besetzung (auf dem Livealbum sind noch ein paar "Special Guests" dabei) natürlich nicht entgehen lassen.
"Resonator" dürfte es aber schwer haben... Tony Levin macht hier anscheinend, was ihm gerade so in den Sinn gekommen ist und dabei entsteht eine Song-Sammlung, die deutlich den Zusammenhalt und den "roten Faden" vermissen lässt. Außerdem ist das Songmaterial qualitativ stark schwankend und es wird vermutlich kaum einen Hörer geben, der nun wirklich alles goutieren kann, was ihm hier vorgesetzt wird.
Allerdings sind hier auch Highlights geboten, die - zumindest für Levin-Fans - den Kauf fast zu Pflicht machen. Der verschrobene Rocker "Break It Down" mit dominantem Bass und kuriosem elektronischen Geblubber ist ein toller Auftakt. Und das nur mit Bass, Schlagzeug, Gesang daherkommende "Places To Go" setzt da noch einen drauf. Wahnsinn, welche Bassspielereien Levin neben dem Gesang noch gelingen (und live kriegt er das auch hin, wie mir berichtet wurde). Dazu ist der Text wirklich witzig, eindeutig mein Lieblingssong in diesem Mai 2006...
Das düster-treibende Instrumental "Shadowland" und der verquere Blues-Rocker "What would Jimi do?" (eine Homage an den genialen Jimi Hendrix) können mich sicherlich begeistern, mit Abstrichen auch der seltsame Rock'n'Roll-Song "Throw The God A Bone", in dem sich Levin von seinem Hund (der auch einen Auftritt hat) als "Gott" feiern lässt ;-) Der Song gewinnt aber vor allem durch die kompromisslose Gitarre von Gast Adrian Belew.
"Crisis Of Faith" hat ein cooles, verzerrtes Cello zu bieten, aber gruseligen Gesang. "Utopia" ist eigentlich toll, als Instrumental. Der Gesang macht dieses Stück banal, schade drum. Banal sind denn auch die restlichen Stücke, gerade auch der "Sabre Dance".
Das Tony Levin hier praktisch bei jedem Stück singen muss, ist auch eher ein Kritikpunkt. Sicherlich singt Levin gar nicht mal schlecht (in "Places To Go" sogar ziemlich genial), aber seine Stimme ist nicht sehr variabel, so wird's halt schnell mal langweilig.
Insgesamt also eine zwiespältige Angelegenheit: Fünf recht gute, interessante Songs treffen auf fünf Wackelkanditaten. Sicherlich kein "Must Have"-Album, allerdings sollten Levin-Fans schon mal ein Ohr riskieren.
Der Aufreger am Schluss: Virgin / EMI war sich nicht zu blöd, dieses Album mit einem Kopierschutz auszustatten. Leider hatte ich das bei der Bestellung übersehen. Dieser verhindert zwar nicht das Kopieren (wie auch?), aber zuverlässig das Abspielen der CD in meinem Auto-CD-Player. Danke, EMI!
| Anspieltipp(s): |
Break It Down, Places To Go |
| Vergleichbar mit: |
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|
| Veröffentlicht am: |
21.5.2006 |
| Letzte Änderung: |
21.5.2006 |
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