A Little Light Music
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Informationen
Allgemeine Angaben
| Erscheinungsjahr: |
1992 |
| Besonderheiten/Stil: |
live |
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| Label: |
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| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Ian Anderson |
Gesang, Flöte, Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Percussion |
| Martin Barre |
Gitarre |
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| Dave Pegg |
Bass, Mandoline |
| Dave Mattacks |
Schlagzeug, Keyboard |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Someday the Sun won't shine for you
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3:47
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| 2. |
Living in the Past
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4:57
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| 3. |
Life is a Long Song
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3:27
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| 4. |
Under Wraps
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2:14
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| 5. |
Rocks on the Road
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6:50
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| 6. |
Nursie
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2.23
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| 7. |
Too old to Rock'n'Roll, too young to die
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4:36
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| 8. |
One White Duck
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2:13
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| 9. |
A New Day Yesterday
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7:33
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| 10. |
John Barleycorn
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6:23
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| 11. |
Look into the Sun
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3:41
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| 12. |
A Christmas Song
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2:49
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| 13. |
From a Dead Beat to an Old Greaser
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3:38
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| 14. |
This is not Love
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3:47
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| 15. |
Bouree
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5:57
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| 16. |
Pussy Willow
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3:25
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| 17. |
Locomotive Breath
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5:34
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| Gesamtlaufzeit | 73:14 |
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Rezensionen

"A Little Light Music" ist ein Livealbum, das zweite von Jethro Tull nach dem 1978 erschienenen "Bursting Out", und ich halte es für viel besser als den - ebenfalls sehr guten - Vorgänger. Die Songs decken das gesamte Tull Spektrum ab, sowohl in stilistischer als auch chronologischer Hinsicht, die Spannbreite reicht von frühen, bluesorientierten Songs wie "Someday the Sun won't shine for you" aus dem 1968er Debut "This Was" über krachende Rocknummern ("This is not Love" aus dem damals aktuellen Album "Catfish Rising") bis zu akustischen, Folk-inspirierten Songs ("Nursie", "Life is a Long Song").
Die Songs sind teilweise beträchtlich umarrangiert. "Living in the Past" beispielsweise ist hier zu einem Instrumentalstück mutiert, das ganz auf Ian Andersons peitschende Flöte abgestimmt ist, "Bouree" ist im Mittelteil um ein jazzig-swingendes Akustikgitarren Solo erweitert.
Schließlich ist mit "John Barleycorn" ein Song vertreten, der sonst auf keinem Tull Album zu finden ist. Es handelt sich dabei um ein sehr verbreitetes englisches Volkslied, das u.a. auch von Traffic schon bearbeitet wurde.
Interessant ist auf diesem Album das fast völlige Fehlen von Keyboards. Nur ganz vereinzelt greift Schlagzeuger David Mattacks, der hier den eigentlichen Tull Schlagzeuger Doane Parry vertritt, mal in die Tasten.
Fazit: Muss man haben! Totz des grottenschlechten Covers...
| Anspieltipp(s): |
Living in the Past, Bouree |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.5.2002 |
| Letzte Änderung: |
21.12.2003 |
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1992 wollten sich Jethro Tull wohl an die gerade so langsam abebbende Welle der Unplugged-Livealben dranhängen (daher auch das "light" im Titel). So sind ein großer Teil der Songs akustisch instrumentiert ("Under wraps", eine Raggae-Version von "Too old...", "Pussy willow") bzw. es werden Songs dargeboten, die von vornherein schon akustisch waren. Dies bringt den Hörer in den Genuß einiger älterer, an dieser Stelle nicht erwarteter Songs ("Life's a long song", "Nursie", "One white duck", "From a dead beat..."), was auch mal ganz nett ist, da sie sonst wohl eher selten im Live-Set auftauchen dürften.
Allerdings wird nicht alles rein akustisch dargeboten. Der Bass erscheint mir elektrisch, das Keyboard sowieso. Und es gibt auch die normalen Versionen zweier Songs der damals aktuellen CD "Catfish Rising" ("Rocks on the road", "This is not love") zu hören, in denen Martin Barre auch mal in die elektrische greifen darf. Daneben die Plugged-Versionen einiger Klassiker ("Locomotive breath", "Living in the past") und der Traffic-Hit "John Barleycorn", der bei mir aber nicht so recht zünden will.
Auf der einen Seite ist es erfreulich, daß sich selten gespielte Albumsongs auf dieser Platte wiederfinden. Andererseits erscheint das Akustik-Gehabe bisweilen etwas aufgesetzt, sich an die MTV-Unplugged-Reihe anbiedernd, selbst wenn nicht alles entstöpselt ist. Von daher habe ich eine etwas zwiespältige Einstellung zu diesem Album. Und davon mal abgesehen erscheinen mir Jethro Tull nicht mehr so frisch und spielfreudig wie sie früher einmal waren. Ian Anderson greift hier zwar öfter mal zur Mundharmonika statt zur Flöte, aber das ist zumindest für meine Ohren nicht von Vorteil, da ich dieses Instrument nicht sonderlich mag.
Ergo komme ich zu einem anderen Schluß als Jochen. Grottenschlechtes Cover: ja! Muß man haben: nicht unbedingt!
| Anspieltipp(s): |
Rocks on the road, Bouree |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.3.2005 |
| Letzte Änderung: |
15.3.2005 |
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