Blood of the Snake
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
InsideOut |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Derek Sherinian |
keyboards |
| Tony Franklin |
bass |
| Simon Phillips |
drums |
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| Brian Tichy |
drums |
| Brad Gillis |
guitar |
| Jerry Goodman |
violin |
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Gastmusiker
| John Petrucci |
guitar (1) |
| Zak Wylde |
guitar (2,5), vocals (2) |
| Yngwie Malmsteen |
guitar (5,9) |
| Jimmy Johnson |
bass (3) |
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| Brandon Fields |
saxophone (3,6) |
| Billy Idol |
vocals (10) |
| Slash |
guitar (10) |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Czar Of Steel
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6:01
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| 2. |
Man With No Name
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6:53
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| 3. |
Phantom Shuffle
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4:21
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| 4. |
Been Here Before
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4:29
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| 5. |
Blood Of The Snake
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6:09
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| 6. |
On The Moon
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4:34
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| 7. |
The Monsoon
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6:06
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| 8. |
Prelude To Battle
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2:56
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| 9. |
Viking Massacre
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4:59
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| 10. |
In The Summertime
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6:31
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| Gesamtlaufzeit | 52:59 |
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Rezensionen

Zum wiederholten Mal tritt der Ex-Dream-Theater- und Planet-X?Keyboarder Derek Sherinian mit einer Art All-Star-Band an. Neu an Bord können an der Gitarre Slash (Ex-wie-hießen-die-Zottel-nochmal?) [die "Zottel" hiessen/heissen Guns'n'Roses und haben mit Use Your Illusion I & II ein formidables Kunstwerk geschaffen], John Petrucci (Dream Theater) und Altstar Billy ?Flesh for Fantasy? Idol begrüßt werden. Slash und Idol sind allerdings nur auf dem ?Bonus-Track? und Feel-Good-Oldie ?In the Summertime? (von Mungo Jerry) zu hören.
Das Album beginnt mit dem furiosen Czar of Steel, bei dem es fetzige musikalische Duelle zwischen der Gitarre John Petruccis und den Synthies Sherinians zu hören gibt. Hat was von den besten Planet-X-Sachen. Danach reibt man sich vielleicht ein wenig die Ohren, wenn Zak Wylde (u.a. Ex-Ozzy) in Ozzy-Osbourne-Manier zu Black-Sabbath-Riffs losröhrt. Ergänzt wird der Sound durch zeppelineske Orientalik und Motorensounds a la Wholelottalove. Erstaunlicherweise funktioniert auch dieser Song ganz gut. Mit Phantom Shuffle kommt der dritte Rocker in Folge, aber es wird nicht langweilig, weil Sherinian diesmal eine satte Prise Jazzrock in den Metal-Topf gibt.
Denn bei aller stilistischen Vielfalt, die geboten wird, ist die Ursuppe immer Metal bzw. Hardrock. Sogar bei dem folgenden Been here before, ein Schmuserocker vor dem Herrn mit schluchzender Gitarre, die, äh, manchmal etwas ins Kitschige abgleitet. Aber auch dieses Stück funktioniert und spätestens hier wird deutlich, was für alle Stücke des Albums gilt: Sherinian kann einfach stimmig komponieren und arrangieren. Dies ist gerade bei einem Instrumentalalbum wichtig, da schnell Langeweile aufkommen kann, wenn es an nachvollziehbarer Strukturierung fehlt. Nur manchmal wird es eben schon ein wenig sehr gefällig.
Die Dream-Theater-mäßige Frickelorgie ?Blood of the Snake? leitet den etwas schwächelnden Mittelteil ein. Dies liegt aber weniger am gediegenen Titelsong, sondern mehr daran, dass mit ?On the Moon? schon wieder eine Schmusenummer folgt. Das ist albumtechnisch etwas ungeschickt aufgestellt und nimmt an dieser Stelle unnötig Dampf raus. Bei alledem ist aber auch ?On the Moon? ein sahniger Song mit schönem, jazzigen Piano und Saxofon.
?The Monsoon? leitet hernach das finale, orientalisierte Dreigestirn ein. Hier werden die orientalischen Klänge mit ratternden Metalriffs und jauchzender Gitarre zu einer explosiven Mischung verbunden. Das schlicht Prelude to Battle betitelte, aber keinesfalls minderwertigere Stück lässt locker-perkussiv treibend mystische Atmosphäre aufkommen. Es bereitet dem Viking Massacre den Weg, das v.a. den nordischen Derwisch Yngwie Malmsteen wüten hört. Aber auch die Hammond röhrt nicht schlecht.
Insgesamt macht das Album Spaß ? was auch die Zugabe ?In the Summertime? unterstreicht, das Sherinian schon seit seinem 3. Lebensjahr lieben soll... Billy Idol singt?s sehr hübsch und Slash setzt ein paar eigene Akzente in der sonst sehr traditionell gehaltenen Spaßnummer. Essentiell ist das natürlich nicht.
Blood of the Snake ist eine Art loses Songbook unterschiedlichster Stücke geworden. Wirklich schlüssig wirkt das Album in seiner Konzeption daher zwar nicht unbedingt, aber die handwerkliche wie kompositorische Qualitätsarbeit einerseits wie die druckvolle Frische andererseits lässt insgesamt viel positives Feeling aufkommen. Insgesamt erinnert Sherinians Ich-kann-alles-Manier an seine ehemaligen Kollegen von Dream Theater.
| Anspieltipp(s): |
Czar of Steel, Prelude to Battle |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
25.7.2006 |
| Letzte Änderung: |
25.7.2006 |
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Die Hassliebe geht in die nächste Runde. Nach seiner erfolgreichen Mitarbeit in der Band von Billy Idol, macht sich Derek Sherinian daran, mit seinem mittlerweile fünften Soloalbum seine Fans zu begeistern und seinen Kritikern wieder neues Futter zu liefern. Alles klar? Nicht ganz.
"Blood of the snake" ist das vielleicht stilistisch abwechslungsreichste, aber auch kompositorisch gereifteste Album des amerikanischen Tastenmeisters. Die Songs sind eben nicht nur Gefrickel auf höchstem Niveau, sondern durch balladenhafte Töne, aber auch orientalischen Einfluss wird der instrumentale Overkill in wesentlich geordnetere Bahnen gelenkt. Dem Prog Metal / Metal der Vorgängeralben wurde eine gehörige Prise Jazz Rock / Fusion hinzugefügt, wie man ihn bisher vor allem beim Sherinian Bandprojekt Planet X fand.
Natürlich sind auch dieses mal wieder jede Menge namhafte Gastmusiker am Start, wie z.B. Simon Phillips am Schlagzeug, Yngwie Malmsteen und Zakk Wylde an der Gitarre oder Tony Franklin am Bass, die für hervorragende Instrumentalkunst sorgen. Doch auch der Auftritt vom ehemaligen Dream Theater Bandkollegen John Petrucci bringt herrliche Duelle an Tasten und Saiten hervor. Als besonderer Gag dürfen dann auch noch Billy Idol und Slash mit dem Mungo Jerry Gassenhauser "In the summertime" einen augenzwinkernden Ausklang des Albums abliefern.
War es bisher immer recht schwer, bei Sherinian die Unterschiede in den einzelnen Songs auszumachen, so sind die Unterschiede bei "Blood of the snake" doch um einiges prägnanter ausgearbeitet und machen diese Scheibe vielleicht auch für diejenigen interessant, die bisher eher mit Skepsis auf dessen Solo-Output reagierten. Für die Freunde filigraner Instrumentalmusik mit mächtig viel Wumms ist diese Scheibe fast schon Pflicht.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
15.11.2008 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
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