Higher And Higher - A Tribute to the Moody Blues
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Informationen
Allgemeine Angaben
Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
London is behind me
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2:58
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| 2. |
Go Now
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8:18
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| 3. |
Cities
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5:45
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| 4. |
Dawn is a Feeling
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3:33
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| 5. |
Peak Hour
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8:24
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| 6. |
Tuesday Afternoon
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4:55
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| 7. |
The Sun Set
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3:17
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| 8. |
Twilight Time
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3:44
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| 9. |
Nights in White Satin
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4:22
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| 10. |
Legend of a Mind
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8:58
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| 11. |
Voices in the Sky
|
4:10
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| 12. |
The Best Way to Travel
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3:25
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| 13. |
Visions of Paradise
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4:45
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| 14. |
The Actor
|
8:00
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| Gesamtlaufzeit | 74:34 |
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| Disc 2 |
| 1. |
Lovely To See You
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4:10
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| 2. |
Dear Diary
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3:04
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| 3. |
Never Comes The Day
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5:18
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| 4. |
Lazy Day
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3:12
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| 5. |
The Dream
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5:01
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| 6. |
Have You Heard Part 1 / The Voyage / Have You Heard Part 2
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8:55
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| 7. |
I Never Thought I'd Live To Be A Hundred / Watching And Waiting
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7:44
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| 8. |
Out And In
|
3:52
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| 9. |
Question
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4:38
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| 10. |
And The Tide Rushes In
|
5:45
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| 11. |
Tortoise and the Hare
|
3:27
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| 12. |
It's Up To You
|
4:34
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| 13. |
Melancholy Man
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7:38
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| 14. |
The Story In Your Eyes
|
4:13
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| Gesamtlaufzeit | 71:31 |
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| Disc 3 |
| 1. |
New Horizons
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8:29
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| 2. |
You And Me
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4:38
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| 3. |
I'm Just A Singer (In A Rock'n'Roll Band)
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7:27
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| 4. |
Steppin' In A Slide Zone
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4:58
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| 5. |
Driftwood
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5:20
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| 6. |
Veteran Cosmic Rocker
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3:53
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| 7. |
Blue World
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4:48
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| 8. |
The Other Side Of Life
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8:45
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| 9. |
I Know You're Out There Somewhere
|
3:27
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| 10. |
Bless The Wings (That Bring You Back)
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6:30
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| 11. |
Words You Say
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6:48
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| 12. |
December Snow
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4:57
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| 13. |
Twilight Time
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2:48
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| Gesamtlaufzeit | 72:48 |
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Rezensionen

An sich halte ich nicht viel von Tribute-Alben. Und die Moody Blues sind nicht gerade meine Favoriten, auch wenn ich ihren Spät-60er-Werken durchaus zugeneigt bin. Aber als pflichtbewusster Rezensent habe ich mich trotzdem an diese 3 CD-Box herangewagt.
Die hier zu findenden Songs decken die gesamte Schaffensphase der Band ab, von der R'n'B-beeinflussten Frühzeit bis zum gegenwärtigen Schlagerschmalz, der den Flippers alle Ehre machen würde. Immerhin liegt der Schwerpunkt klar auf der besten Phase der Moodies, den Jahren 1967 bis 1969.
Die meisten der hier vertretenen Bands kannte ich bisher nicht mal dem Namen nach. Einige sind zumindest bereits auf diesen Seiten vertreten.
Kommen wir zur Musik. Oben habe ich meine Skepsis gegenüber Tribute-CDs erwähnt. Woher kommt diese? Nun, meistens ist es doch so, dass die Songs 1:1 nachgespielt werden - dann kann ich mir auch gleich das Original anhören. Und in den seltenen Fällen, wo eine Band sich an einer echten Neuinterpretation versucht, ist damit noch lange keine Erfolgsgarantie verbunden. Genau so ist es auch hier.
Ich werde nicht alle 41 Songs im Detail beschreiben, sondern nur auf solche eingehen, die mir bemerkenswert erscheinen. Zunächst sei bemerkt, dass die Songs hier in chronologischer Reihenfolge sortiert sind (Ausnahme: der letzte Titel der dritten CD, der allerdings als "Bonustitel" deklariert ist). Von den meisten kenne ich die Originale, lediglich die Alben nach The Present (1983) habe ich mir erspart.
Der erste Song, London is behind me, ist übrigens eigentlich gar kein Moodies-Song, sondern ein Solostück von Justin Hayward aus dem Jahre 1965, seine erste Single! Richtig interessant ist die Interpretation von Go Now. Dieser Song stammt ebenfalls von 1965 und findet sich auf dem allersten Moodies-Album, das noch ohne Hayward entstand und stark von Rhythm'n'Blues beeinflusst war. Die norwegische Band Mikromidas interpretiert diesen Song im klassischen Moodies-Stil der späten 60er, mit viel Mellotron. Darüber hinaus haben sie noch einige Instrumentalteile dazu gefügt. Originell!
Cities kenne ich nicht, scheint wohl eine frühe Single zu sein.Auch hier wird viel mellotronisiert, die Sitar verleiht dem Stück einen Hauch Weltmusik.
Es folgt fast das komplette Days of Future Passed, das erste Album im klassischen Moodies-Stil (und das erste mit Hayward und Lodge), erschienen 1967. Dawn is a feeling wird von den Kanadiern Hamadryad recht eigenständig und druckvoll interpretiert, dann bringt die Schweizer Formation Yolk ihre Version von Peak Hour. Yolk kenne ich nur vom Namen als eher abgefahrene Band. Entsprechend finden sich hier neben weitgehend originalgetreu interpretieren Passagen auch einige Sequenzen mit merkwürdigen Geräuschen und schrägen Einfällen.
Cinnamonia bringen eine gelungene Interpretation von Twilight Time, mit trippigen Beats und leichter Ambient-Atmosphäre. Ziemlich krass ist dann die Version des Klassikers Nights in White Satin der Italiener Gap Party: schleppend, mit knarziger Viola und kratzigen Gitarren. Nix Kuschelsong! Harte Fans, wird's grausen, ich finde es zumindest originell!
Die restlichen Stücke der ersten CD stammen aus dem 1968 erschienenen In Search of the Lost Chord. Ganz interessant ist Steve Braggs spacig-elektronische Version von The Best Way to Travel. Dagegen sind Voices in the Sky und Visions of Paradise hier genau so schmalzig wie im Original.
Fast die Hälfte der zweiten CD ist dem Album On the Threshold of a Dream von 1969 gewidmet. Die Extreme Reaction Force beginnt recht lahm mit Lovely To See You, dagegen bringen die Italiener Algebra eine recht hübsche Version von Dear Diary, mit schönem Sopransaxofon. Leider ist der Gesang recht akzentbelastet.
Ines Tremis lassen Lazy Day folkig beginnen (mit Bouzouki!), dann wird's plötzlich fast metallisch. Schräg! Einer der wenigen Titel, die ich nicht gleich beim ersten Hören erkannt habe.
Darxtar machen aus The Dream ein Dark-Ambient-Stück, mit einigen trippigen Beats angereichert. Auch hier wusste ich erst nicht, was für ein Stück das ist.
Die Suite aus den beiden Teilen von Have You Heard und dem instrumentalen The Voyage gehört für mich zu den besten Sachen der Moodies. Maurilio Rossi hat seine Version unter dem Namen Goad komplett im Alleingang eingespielt. Respekt, klingt aber letzten Endes doch genau wie das Original. Auch sein Gesang klingt fast wie der von Mike Pinder ;-)
Das schöne To Our Children's Children's Children ist nur mit drei Songs vertreten, von denen zwei nicht gerade zu den besten dieses Albums zählen. I Never Thought.../Watching and Waiting fängt recht viel versprechend an, dann wird's doch so süßlich wie im Original.
Die nächsten fünf Titel stammen aus A Question of Balance (1970). Tortoise and the Hare wird bei den Chilenen Sarax zu einem ziemlich harten Rocker, Melancholy Man (Tantra) ist sehr elektronisch geprägt.
Damit kommen wir langsam in die Phase des Niedergangs der Moodies. Die dritte CD enthält (bis auf den Bonustitel) ausschließlich Stücke aus den schwachen Moodies-Alben ab 1972. Die Versionen hier sind ebenso schwach wie Originale, soweit ich diese kenne. Und wo nicht, will ich sie lieber gar nicht erst kennen lernen. Das halbwegs gelungene Long Distance Voyager von 1981 ist hier mit einem Titel vertreten, der mir in dieser Version aber viel weniger gefällt. Dagegen finde ich Blue World aus dem grauslichen The Present hier deutlich besser, da weniger penetrant poppig. Na, so richtig toll ist es hier aber auch nicht.
Über den Rest sei der Mantel des Schweigens gelegt. Lediglich das leicht symphonisch angehauchte The Other Side of Life (Time Traveller) und das überraschend hardrockige I Know You're Out There Somewhere (The Rob Sbar Noesis) heben sich von dem seichten Gesäusel ab.
Zum Abschluss gibt's, wie erwähnt, als Bonustitel noch eine Version von Twilight Time, diesmal von Steve Spergunzie & The Lysergic Act (einige Bands hier haben schon geile Namen), im 60er-Retrostil mit viel "Schweineorgel".
Tja, was soll ich nun insgesamt dazu sagen. Wie alle Tribute-Sampler, richtet sich auch Higher And Higher nur an harte Fans. Aber brauchen die eine 3-CD-Box, von deren über 40 Songs die meisten eh wie im Original klingen? Meiner Ansicht nach nicht, auch wenn die ein oder andere wirklich gelungene und originelle Neuinterpretation dabei ist.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
13.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
29.10.2006 |
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