Nagual (les ailes de la perception)
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Pathé Marconi - EMI |
| Durchschnittswertung: |
11/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Igor Wakhevitch |
Claviers, Synthétiseurs |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
Nagual (Les Ailes de la Perception)
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5:21
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| 2. |
In the Nagual's Time (Flash I)
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0:32
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| 3. |
Spenta Aramati (Ritual of the Zelator)
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3:49
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| 4. |
Hunahpuguch
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2:37
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| 5. |
Beginning of Peter's journey
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3:17
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| 6. |
Sets (Transition)
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1:27
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| 7. |
The Smile of Wolf on the bench (for Jorma)
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4:44
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| 8. |
Never Poem for the Other
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5:13
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| 9. |
In the Nagual's time (Flash II)
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1:46
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| 10. |
Stop the world (Rituel of Si-Wang-Mou)
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5:45
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| 11. |
Cinderella
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1:29
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| 12. |
Chirakan-Ixmucane
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8:12
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| Gesamtlaufzeit | 44:12 |
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Rezensionen

"Nagual", sein fünftes Album, hat Igor Wakhevitch offenbar weitestgehend im Alleingang eingespielt und produziert. Es herrschen zumindest elektronische und akustische Tastenklänge vor, die nicht die Mitwirkung von Gastmusikern notwendig gemacht hätten. "Nagual" ist, wie die meisten Produktionen Wakhevitchs, die Begleitmusik für eine Tanztheaterproduktion (mit dem Titel "This, That and the Other"). Das Werk wurde 1977 von der Groupe de Recherche Théatrales der Opéra du Paris uraufgeführt.
Mit "Nagual" lässt sich Wakhevitch ganz im Reich der elektronischen Musik nieder. Bis auf das ab und zu erklingende Klavier, entstammen alle hier zu hörenden Töne elektronischen Klangerzeugern, bzw. sind das Ergebnis einer elektronischen Bearbeitung natürlicher Klangquellen (die menschliche Stimme, Perkussion, Geräusche). Wakhevitch erzeugt hier elektronische Musik, die stellenweise nicht so weit von dem entfernt ist, was z.B. Klaus Schulze und Cluster zur selben Zeit, bzw. einige Jahre früher gemacht haben, geht aber in experimenteller Richtung ein Stück weiter. Wakhewitchs Kompositionen sind zudem farbiger, gleichzeitig feinfühliger und vermeiden weitestgehend "meditativen" Stillstand.
Wirre, fiepende und quietschende, elektronische Klangdurcheinander ("Nagual (Les Ailes de la Perception)"), hallende und schallende, echozerdehnte Sprachfetzen ("Spenta Aramati") und elektronisch verfremdete Perkussionsrituale ("Hunahpuguch") reihen sich an nervöse Pianonummern ("Beginning of Peter's journey"), hallende Elektroharfen ("The smile of Wolf on the bench"), minimalistische Pianokaskaden, die gelegentlich an Eric Satie erinnern ("Never poem for the other"), voluminösen Pianokrach ("Stop the world") und zeittypische, sphärische Elektronikklangflächen ("Chirakan-Ixmucane"). Dazwischen eingestreut sind kürzere, bizarre Klangkonstrukte.
"Nagual" ist - wie bei Wakhevitch nicht anders zu erwarten - ein ziemlich eigenartiges, aber nichts desto trotz beeindruckendes Album, mit einer verspielten aber alles in allem recht schrägen Klangmixtur, die vor allem Liebhabern anspruchsvoller Elektronik ansprechen wird. Im Vergleich zu früheren Alben ist Wakhevitchs Musik auf "Nagual" etwas schlichter ausgefallen, was aber keine negativen Auswirkungen auf deren Intensität hat. Auch "Nagual" bietet eine bizarre, spannende und diesmal auch relativ lange Reise (es ist Wakhevitchs erstes Album mit über 40 Minuten an Musik) in die erstaunlichen Klangwelten des Franzosen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
6.8.2006 |
| Letzte Änderung: |
25.9.2006 |
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