Tales From An Ancient Realm
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Eigenproduktion |
| Durchschnittswertung: |
9/15 (1 Rezension) |
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Besetzung
| Melanie Auer |
vocals |
| Claus-Peter Fuhrmann |
keyboards |
| Matthias (Petrucci) Ibelshäuser |
guitars |
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| Hans Kühl |
Bass |
| Michael Reinhard |
drums |
| Anja Schmitt |
vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
The Approach
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3:00
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| 2. |
Esthetic Pale
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11:21
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| 3. |
Fairy Tales
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6:38
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| 4. |
Between You And Me
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8:49
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| 5. |
Weary
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7:55
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| 6. |
Another Kind Of Tune
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5:02
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| 7. |
Echoes From the Past
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5:21
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| 8. |
Stay Above
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4:57
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| 9. |
Much Too Long
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4:32
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| Gesamtlaufzeit | 57:35 |
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Rezensionen

Die Bezeichnung Folk-Prog-Rock trifft wohl auf keine andere Band besser zu, als auf Esthetic Pale. Anleihen zu Neo-Prog sind durch die süßlich gefärbten Keyboards immer wieder zu verzeichnen. Dafür, dass es sich hierbei um ein eigenvertriebenes Demo handelt, ist die Soundqualität durchaus gut.
Mit The Approach und Esthetic Pale kommen die Highlights der Scheibe gleich zu Beginn. Ersteres ist noch ein Instrumental, welches gut Spannung aufbaut. Mit "Esthetic Pale" blieb mir beim ersten Hören vor einigen Jahren dann erstmals die Luft weg. Besonders der immer wieder faszinierende Gesang der beiden Sängerinnen reißt einen in seinen Bann. Das Stück lebt durch diese beiden Stimmen.
Das Album wurde in kompletter Eigenregie hergestellt und besteht aus vier Studio Tracks und fünf Live Tracks (ohne Overdubs und Nachbearbeitung - also echt Live). Vorweg gesagt sticht die Vielfalt und Qualität der Studiotracks ins Ohr, was m.E. daran liegt, daß die Livetracks allesamt älteren Datums sind. Der Sound ist ok, könnte hier und da allerdings noch etwas verbessert werden. Besonders die Gitarren könnten stellenweise etwas fetter klingen.
Das dritte Stück "Fairy Tales" erinnert dann vom Beginn her an irische Folkmusik in ihrer ruhigsten Form - wunderschön besonders der Gesang und die tollen Akkustikgitarrenklänge. "Between You And Me" beginnt mit einem Piano-Part und besticht dann durch eine hervorragende Melodie.
"Weary" ist dann der erste Live-Track und auch der beste, denn leider läßt die Stärke der Songs nun etwas nach. Der Song ist wieder getragen von einem Piano und dem herrlichen Gesang. Er entwickelt sich zu einer ausgesprochen herrlichen Ballade. Klasse. "Another Kind Of Tune" kann mich dann schon nicht mehr so vom Hocker reißen. Recht eingängig angelegt stört mich besonders die Keyboardhinterlegung, die auf Dauer etwas plärrend ist. Auch der Sound wirkt ein wenig drucklos. "Echoes From The Past" beginnt dann recht mystisch - hier gefällt mir besonders der Keyboardteppich. Ruhig und getragen, fast schon etwas "doomig" kommt der Song daher. Der Solopart in der Mitte wirkt mir dagegen wieder etwas gezwungen und sperrig. "Stay Above" und "Much Too Long" gehören zusammen und haben leichte jazzige Anleihen, besonders die Sängerinnen schicken einen auf eine Reise durch die Vielfalt ihrer Stimmen. Recht gut.
Ein Fazit zu diesem Album fällt etwas gespalten aus, denn einerseits bietet man sehr gelungene Kompositionen, die es in sich haben - die Studiotracks und "Weary" haben absolute Klasse. Dagegen sind mir die restlichen Songs auf dem Album noch etwas unausgereift und soundtechnisch auch nicht immer perfekt. Aufgrund der (Live)-Highlights "Esthetic Pale" und "Weary" aber allein schon den Kauf wert.
| Anspieltipp(s): |
Esthetic Pale, Weary |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
4.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
4.10.2006 |
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