The Eclectic Measure
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Informationen
Allgemeine Angaben
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| Label: |
Elektrohasch |
| Durchschnittswertung: |
10.5/15 (2 Rezensionen) |
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Besetzung
| Steve Houtmeyers |
electric & acoustic guitars, vocals, theremin, space echo |
| Tom Vanlaer |
bass, moog taurus, hammond, fender rhodes |
| Dave Houtmeyers |
drums, percussion, glockenspiel, timpani, synths |
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| Steven Marx |
saxophones, clarinette,fender rhodes, hammond, mellotron |
| J.P. Kerhofs |
solo on "Halfway to the stars |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
And you and me (I)
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1:26
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| 2. |
The electric measure
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6:56
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| 3. |
Forgotten Souls
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3:45
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| 4. |
My ambbiguity of reality
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1:55
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| 5. |
The Antagonist
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3:56
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| 6. |
Halfway to the stars
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3:38
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| 7. |
And You And me (II)
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6:25
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| 8. |
Ominous (But fooled before)
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5:41
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| 9. |
The point of no return
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7:42
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| 10. |
Deus ex machina
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6:57
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| Gesamtlaufzeit | 48:21 |
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Rezensionen

Am 27.10.06 erschien die neue CD der belgischen Band Hypnos 69 - und ich wollte jedem die Band empfehlen. Aber nun wird es leider ein Nachruf - den sie haben sich vor ein paar Tagen aufgelöst.
Immerhin bleiben die Musikkonserven übrig - und diese CD ist neben einigen anderen in der letzten Zeit ziemlich häufig bei unterschiedlichsten Gelegenheiten im Player rotiert.
Die CD basiert auf Carl Jungs "The seven sermons to the dead", das ich via Web mal nachgelesen habe. Das Ganze war mir persönlich zu esoterisch (es geht u.a. auch um einen "Übergott" namens Abraxas - der den Gegensatz "gut - böse", "Gott-Teufel" in sich selbst verkörpert), jedenfalls behandeln die Stücke auf der CD eben solche Gegensatzpaare wie Sonne-Mond, die Pole, zerstören - erschaffen etc..
Entprechend irrlichtern, wie Christian bei seiner Besprechung von The Intrigue of Perception schon so treffend schrieb, allerlei vergangene Bands durch den Sound, ohne das die Musik geklaut klingt. Neben den Floyd fielen mir u.a Eloy oder auch Manfred Manns Earthband ein. Viele Instrumentalpassagen haben deren melodischen Bass und die hymnischen Keyboardflächen. Aber im Gegensatz zur deutschen Gruppe bekommt Hypnos 69 immer rechtzeitig die Kurve und gleitet nicht in Bombast ab. Dafür sorgt auch das Saxofon oder die Klarinette oder ein paar heftige Gitarrenausflüge.
Bindeglied der einzelnen Stücke ist der Titel "I and you and me", der gleich in zwei Versionen auftaucht. Die Eröffnungsversion, und das finde ich sehr gelungen, ist eine kurze, ruhige, fast schon traurige Nummer mit melancholischen Keyboardssounds und einem Gesang, der wie ein hingehauchter Kanon tief im Mix versteckt ist. Erst danach hauen sie im Titeltrack einem die Gitarrenriffs um die Ohren und legen richtig Hardrock-progmäßig los. Version II von "And you and me" greift dann mit Saxophon und Klarinette die Melodie des Openers auf, gibt ihm aber einen starken Einschlag Richtung britischen Folk bzw. sanfte Canterbury, bis die akustischen Gitarren einen sehr gelungenes Flower Kings-Zwischenstück intonieren, bevor abschließend a la Van der Graaf mit Hardrockgitarre und Gong-Synthiegeblubber der Titel seinem Ende entgegentreibt.
Dazwischen und danach gibt es genau diese Mixtur auch in den Stücken zu hören, mal eher rockend (The Antagonist), mal lyrisch, folkig (My ambbiguity of reality). Floydig ist "Deux ex machina" mit seinen elegischen Orgel- und Gitarrenlinien, fast wie in bester "Echoes"-Zeitlupe gespielt.
Um es kurz zu halten - eine gelungene Symbiose vergangener Stile zu einem einheitlichen Gruppensound, die gut auf der CD verteilt sind, um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Ich zumindest bin auf den Geschmack gekommen und hätte mir mehr von der Band gewünscht. Aber Steve Houtmeyer will mit neuer Band weitermachen, also besteht Hoffnung, derlei Musik wieder zu hören.
| Anspieltipp(s): |
I and you and me I .u.II; My ambbiguity of reality |
| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
30.10.2006 |
| Letzte Änderung: |
30.10.2006 |
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War der Vorgänger "The intrigue of perception" der immerhin seit 1994 bestehenden Hypnos 69 vor allem geprägt von wuchtigen, dynamischen Ausbrüchen, so ist der Nachfolger "The eclectic measure" um einiges subtiler und weniger expressiv ausgefallen. Diese etwas weichere Grundtendenz verleiht der Musik des belgischen Quartetts ganz neue Facetten, an Stelle von roher Energie stehen jetzt wohl austarierte Zwischentöne. Gerade Mellotron und die leiseren Passagen kommen somit mehr zum Tragen.
Trotzdem bedeutet diese Umorientierung keineswegs eine völlige Abkehr von der Vergangenheit, denn noch immer wird bei Hypnos 69 kräftig gerockt, treffen hier psychedelisches und progressives musikalisches Gedankengut aufeinander, darf hier auch mal das Saxophon etwas wilder tröten. Doch vor allem überzeugt "The eclectic measure" durch seine gefühlvollen Melodien, die über ein gewisses Maß an Ohrwurmqualitäten verfügen, aber ebenso durch seine innere Vielschichtigkeit, die von Abgehnummern, spacigen Exkursionen bis hin zu elegischer Verträumtheit reicht. Dabei wirken Hypnos 69 jedoch niemals zu abgehoben, sondern ihre erdige, direkte Spielweise sorgt für die nötige Bodenhaftung und den rechten Anhörspaß.
Im Vergleich zu ihrem letzten Album zieht "The eclectic measure" ganz leicht den Kürzeren, da der melancholischen Grundstimmung mitunter eine Spur zu wenig Power entgegengesetzt wird. Dennoch ist dieses Album, welches auch als Vinylausgabe erhältlich ist, eine sehr willkommene und überaus kurzweilige Abwechslung jenseits aller Retro Epigonen, die nur versuchen, wie ein zweitklassiges Abbild ihrer Vorbilder zu klingen.
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
24.1.2009 |
| Letzte Änderung: |
1.3.2012 |
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